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Long-distance hiking paths

Ferienregion Lungau – Bergeweise Urlaubsglück

Arnoweg ( Etappe 36-44)

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Tour length: 0.04 km

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Description

Beschreibung Abschnitt Gras- und Nockberge (Nr. 4)

Im Gasteiner Tal schwenkt der Arnoweg von den Keesbergen nordwärts ab zu Grasbergen, die sich zwischen breit aufgefächerten Tälern bis in den Lungau hinüberziehen. Hier durchmißt der Arnoweg eine begeisternd natürliche Almenlandschaft fernab der mechanischen Erschließung - auch wenn manch einen die Fahrwege und Forststraßen stören. Alm- und Forstwirtschaft sind sehr arbeitsintensiv, weshalb den Bauern und Holzfällern die technischen Erleichterungen des automobilen Zeitalters schlichtweg zustehen.
Im westlichen Lungau streift der Arnoweg nochmals kurz die Keese und Dreitausender des Alpenhauptkammes, ehe er vor dem Katschberg in ein ausnehmend liebliches Bergland vorstößt: Die Nockberge mit ihren endlosen Almböden und sanften Kuppen bis zu 2400 m Gipfelhöhe. Das macht die Wanderung entlang der Grenze zwischen Lungau und Kärnten zu einem kurzweiligen Bergauf-bergab mit hinreißender Fernsicht: Im Norden die Niederen Tauern und im Süden die Julischen Alpen in Slowenen und Friaul.

Beschreibung Abschnitt Niedere Tauern (Nr. 5)

Obwohl die Niederen Tauern von Tamsweg aus wie gemütliche Grasberge anmuten, sind sie alpinistisch nicht zu unterschätzen. Steile Schuttkare und schroffe Gipfelaufbauten stellen ernsthafte Anforderungen an sicheren Tritt und Schwindelfreiheit. Charakteristisch für den gesamten Lungau sind schließlich die Lärchen und beträchtliche Bestände an Zirben. Lärchen durchsetzen bereits ab den Tallagen zunehmend stark die Fichtenwälder und drängen ab etwa 1400 m die Fichten in die Minderheit. Dem Kältestreß entgehen die Lärchen durch Abwurf der Nadeln, weshalb die Lärchen den Lungau im Frühjahr in einen hellgrünen und im Herbst in einen goldgelben Schleier hüllen. Die dunkelgrünen Nadeln der Zirben hingegen trotzen Minustemperaturen bis zu 40 Grad. Knapp vor dem Radstädter Tauern wechselt der Fels von Urgestein zu Kalk, dem wir freilich bald nordwärts ausweichen zu einer der schönsten Höhenwanderungen an der Nordseite der Niederen Tauern hinaus nach Radstadt. (Quelle: aus dem Arnowegführer von C.M.Hutter, erschienen im Bergverlag Rother)

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