Schladming – Rohrmoos
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Bergwanderwege

Schladming – Rohrmoos

2-Tages Tour: Wilde Wasser

Von Schladming bis tief ins Rohrmooser Untertal hinauf auf 2.600 m Seehöhe zieht sich einer der außergewöhnlichsten Wanderwege der Welt. 14,5 km „Wilde Wasser“ zeigen unser wertvollstes Gut in all seinen Facetten – ruhig glitzernd kristallklar bis tosend schäumend in freiem Fall über die Felsen der Schladminger Tauern. Bei dieser 2-Tages-Tour kann man die Natur in all seiner Schönheit richtig genießen und beobachten.

Tourlänge: 30.89 km
Zeit: 840 min
Schwierigkeitsgrad:
Kondition:
Technik:
Landschaft:
Erlebniswert:

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Beschreibung

1. Tag

Die erste Etappe startet beim Kraiterparkplatz in Schladming, oberhalb der weißen Kirche. Ständig begleitet vom schnellen und wild tosenden Talbach führt der Weg nach Rohrmoos Untertal Ort, am Feuerwehrdepot vorbei, am Weg über saftige Wiesen bis zur Alten Mühle. Gut erhalten steht sie da, als letzte ihrer Art, von ehemals 40 Mühlen im Untertal. Ausführliche Tafeln geben Auskunft entlang des Weges zu Themen rund ums Wasser und der Natur.

Nach ca. 20 Gehminuten erreicht man den Parkplatz Hinkerbrücke von wo es Richtung Gasthof Tetter geht. Dazwischen kann man noch ein interessantes Naturhighlight erleben - den Toteisboden. Der Toteisboden, mit seinem natürlichen Kanal- und Belüftungssystem aus der Eiszeit, bietet besondere Voraussetzungen für eine einzigartige Pflanzenwelt. Den kühlen Luftzug kann man selber spüren, wenn man seine Hand in eines der Luftlöcher hält.

Über saftige Almböden führt der Weg weiter zum ››Tettermoor‹‹, einem Gebiet von atemberaubender Schönheit und Ruhe, der Talbach mäandert still und langsam durch das Moor. Der nächste Wegabschnitt führt vorbei am Gasthof Tetter, weiter zur Waldhäuslalmu und über Wiesen und durch Wald am kristallklaren Untertalbach entlang zur Sondlalm oder zum Gasthaus Weiße Wand. Zahlreiche gemütlicheGasthäuser und Almhütten bieten sich für die Rast an und servieren Köstlichkeiten aus der Region. Beim Gasthof Riesachfall ist der Großteil der Strecke schon bewältigt, ca. 1,5 - 2 Stunden wandert man nun noch zur Gollinghütte, wo man übernachtet. Es geht über den breiten Forstweg durchs Steinriesental und das letzte Stück über den Wandersteig zur Gollinghütte. (Reservierung bei der Hütte empfehlenswert, Gollinghütte Tel.: 0043 676 533 62 88).

2. Tag

Nach einem ordentlichen Bergsteigerfrühstück geht es von der Gollinghütte über viele Kehren, Stufen und Felsschultern zum Greifenberg Sattel. Ein kleiner See, mit dem Hochgolling im Hintergrund, ist ein erster beeindruckender Anblick. Der weitere Aufstieg erfolgt über eine gestufte Geröllhalde. Dominierend und den Klafferkessel einrahmend ragen gegenüber die dunkelgrünen, stark gegliederten Flanken des Waldhorns auf, davor leuchten im Grün der Moose die kleinen und größeren Seeaugen, die sich auf unterschiedlichen Etagen verteilen. Mehr im Osten zeigt sich die Pyramide der Hochwildstelle und darunter die grünen Hänge des "Himmelreichs". Vom Gipfel geht es zunächst über brüchiges Gelände (Weg Nr. 702 - kurze Seilversicherung) im Bereich der Oberen Klafferscharte in steilen Kehren bergab bis in den Kessel.

Bis weit in den Sommer hinein sind viele der Seen noch mit Eis bedeckt. Moose und Flechten erwecken in Verbindung mit den Seen und der wilden Felsszenerie den Eindruck einer Urlandschaft. Im Klafferkessel geht es meist leicht bergab bis zur markanten Felsgestalt des Greifensteins, wo man den Klafferkessel verlässt.

Der Weiterweg führt über einige Geländeschwellen steil hinunter in die Lämmerkare und über einen Wiesenhang bis zur Preintaler Hütte auf 1.657 Meter. Der Abstieg zur Kotalm ist anfangs noch etwas steiler, danach meist eben bis zum Riesachsee und zur Gfölleralm. Der letzte Abstieg dieser schönen Wanderung führt über den Alpinsteig durch die Höll, wo man direkt neben den Wasserfällen bis zum Zielpunkt, dem Gasthaus Riesachsee, wandert. Das Highlight zum Schluss ist sicher die 50 Meter lange Hängebrücke, die einen krönenden Abschluss der Wanderung bildet. Die Rückfahrt zum Auto erfolgt mit dem Wanderbus - bei einer Kaffeejause beim Gasthaus Riesachfall kann die Wartezeit auf den Bus noch überbrückt werden. (Busfahrplan: www.planai.at)

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