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25 Jahre die Magie des Gehens – Österreichs Wanderdörfer feiern Geburtstag

Ein Vierteljahrhundert Österreichs Wanderdörfer! Dieser respektable Meilenstein in der Geschichte des österreichischen Wanderspezialisten Nummer eins, wurde am 16. Juni 2016 mit einer ausgelassenen Geburtstagsfeier im Mountain Resort Feuerberg (Bodensdorf) gebührend gefeiert. Mit an Bord waren die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen, die auf eine 15-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken.

Seit Gründung der Initiative unter dem Namen „Dorfurlaub in Österreich“ (1992) hat sich einiges getan. Aus dem Zusammenschluss kleiner Dörfer, mit geringem Budget aber einer großen Leidenschaft, entwickelte sich eine der erfolgreichsten Tourismusmarketingkooperationen Österreichs, die aus 44 Premiumwanderregionen besteht und rund 500.000 Gästebetten sowie über 3.600 Wanderrouten umfasst. Die elementaren Naturerlebnisse ihrer Mitglieder entfalten die Magie des Gehens und garantieren einzigartige und ganzheitliche Wander- und Landschaftserlebnisse. Den Gästen die Faszination der alpinen Bergwelt näherzubringen ist auch ein Ziel der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen, deren 58 Mitgliedsunternehmen letzten Sommer 121.500 Menschen beförderten und damit wertvolle wirtschaftliche Impulse für  die jeweiligen Tourismusregionen ihrer Mitglieder lieferten.

Jubiläumsfeier auf dem Feuerberg

Mit einer gemeinsamen Feier im Mountain Resort Feuerberg auf der Gerlitzen Alpe, wurden die beiden halbrunden Jubiläen am 16. Juni 2016 begangen. Unter den Gästen befanden sich Hausherr Mag. Erwin Berger, der Villacher Stadtrat Mag. Peter Weidinger, der die Wichtigkeit außergewöhnlicher Tourismusinitiativen und mutiger Visionäre für die Region Villach hervorhob, Christian Kresse (Geschäftsführer Kärnten Werbung), Walter Plattner (Gemeinde Arriach), Eckart Mandler (Geschäftsführer Wanderhotels best alpine), Dr. Erik Wolf (Geschäftsführer der Seilbahnen),  sowie viele geschätzte Mitglieder und Wegbegleiter der beiden Kooperativen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten Reinhard Ferner (Obmann Österreichs Wanderdörfer), Sieghard Preis (Geschäftsführer und Projektinitiator Österreichs Wanderdörfer) und Erwin Petz (Sprecher Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen Steiermark) ihre Unternehmen vor, erläuterten ihre Philosophien, Ziele und Tätigkeitsfelder und warfen einen Blick in die Zukunft. Dabei wurden der ausgesprochen hohe Qualitätsanspruch und die Ambition der Jubilare, ihrer Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein, offensichtlich.   

Historische Stationenwanderung und Jubiläumsfestakt

Im Zuge einer kurzen Nachmittagswanderung konnten sich die 50 Festgäste an ausgewählten Stationen selbst ein Bild von der bewegten Geschichte der Wanderdörfer machen. Unzählige Stücke aus dem Archiv berichteten von kreativen Messeauftritten, Pionierleistungen auf dem Weg der Digitalisierung und Qualitätszertifizierung, innovativen Marketingstrategien und einer revolutionären Wanderphilosophie, die in der Kreation der elementaren Naturerlebnisse gipfelte. Abgeschlossen wurde der Rundgang von einem Vortrag von Mag. Ricarda Rubik und Oliver Pichler von den Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen zu der Seilbahn als perfekter „Schnell-Zustieg“ zu herausragenden sportlich-alpinen Berg-Erlebnissen. Dabei gingen sie auch auf die Gemeinsamkeiten der beiden Organisationen ein.

Der anschließende Jubiläumsfestakt, musikalisch untermalt von dem Wörthersee Quartett unter der Leitung von Günter Magerle, setzte sich aus der Präsentation eines geschichtlichen Abrisses von Österreichs Wanderdörfern durch Reinhard Ferner und Sieghard Preis sowie einem Vortrag von Michael Sänger zu der vielschichtigen Entwicklungsgeschichte des Wanderns und seiner Zukunft im digitalen Zeitalter zusammen. Christian Kresse kam in seinen Grußworten auf die Bedeutung des Wanderns in Kärnten zu sprechen und Frau Dr. Petra Stolba (Geschäftsführerin Österreich Werbung) übermittelte ihre Glückwünsche per Videobotschaft.

Einen würdigen Ausklang fand die Feier bei einer festlichen Abendveranstaltung und zwei exzellenten (Bild-)Vorträgen. Mag. Alexander Würtinger und Stefan Brandl (LOWA Sportschuhe GmbH) vermittelten dem Publikum einen interessanten Einblick in die Produktion von erstklassigen Qualitätswanderschuhen und sprachen über Trends auf dem Wandersektor, Herbert Raffalt (Bergführer und Fotograf) sorgte mit imposanten Bildern und spannenden Anekdoten von den spektakulärsten Gipfeln der Alpen für restloste Begeisterung und weckte bei jedem Gast die Lust nach einer ausgedehnten Wanderung.

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Abdruck honorarfrei,
Belegexemplar erbeten!

Rückfrage-Hinweise:
Österreichs Wanderdörfer e.V.
Tel.: +43 (0) 42 42 / 25 75 31
office@wanderdoerfer.at
www.wanderdoerfer.at

 

Tourentipp: Dobratsch über Jägersteig

Familienerlebnis Lavanttal

Begegnung mit der Hirschkuh / Wanderung zu den Wildenkarseen

Hitsch Kasper hat mit seinem Snoops am 14.06.2016 unseren Wandertipp mit Hund zu den Wildenkarseen in der steirsischen Krakau getestet und uns darauf folgende Rückmeldung gegeben:

Wow wie schön muss das dort sein, wenn auch noch das Wetter richtig mitspielt! Trotz der nicht sehr berauschenden Wettervorhersage machten ich und meine Fellnase Snoops uns im Sommer zu einer Wanderung zu den Wildenkarseen oberhalb von Krakauhintermühlen auf. Nun denn, es war denn auch einer dieser Tage, andrem es gefühlt auch nur etwa sieben Mal geregnet hatte. Trotzdem war es ein Genuss, denn zwischen diesen Regenfällen hatte ich auch trockene und sogar kurze sonnige Abschnitte. Und wie lohnenswert es sein kann, auch Mal bei nicht so schönem Wetter wandern zu gehen, zeigt folgende kleine Story, denn solche Erlebnisse macht man nicht bei strahlendem Sonnenschein:

Ich stand da, ich glaube es war der zweite Regenschauer und suchte Schutz unter einer grossen Fichte. Plötzlich rumpelte es hinter mir!? Ich drehte mich um und da stand keine fünf Meter weg von mir eine Hirschkuh. Sie starrte mich an, schlug eine Hacke und weg war sie, wieder verschwunden im Wald. Das ging sooo schnell.. keine Chance sie zu fotografieren, sogar Snoops kam kaum nach mit hinterhergucken. Ich war einem Hirsch noch nie so nah.

 

Die ECHTdeckungsrouten Ysper-Weitental Rundwanderweg & Kremstalweg

Zertifzierter Campingplatz

Camping am Badesee ist der erste Campingplatz in Österreich, welcher mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet wurde.

Camping am Badesee ist ein Geheimtipp für Wanderer, Schwimmer, Angler, Naturbegeisterte, Familien und für Campingfreunde. Der Campingplatz liegt direkt am am 7 Hektar großen Mühlner Badesee und bietet für Groß und Klein einen erholsamen und spannenden Urlaub. Der terrassenförmig angelegte Campingplatz mit seinen 60 Stellplätzen hat von Mai bis Ende September geöffnet und verfügt über TOP-Sanitäranlagen und ein gemütliches Gasthaus mit Sonnenterrasse.

campingambadesee_ansicht2016 Camping am Badesee

Mit frischem Frühstücksgebäck startet man gleich mit einem Lächeln in den weiters wird werden Sie mit Kesselgulasch- und Grillabende mit Ihren Lieben an lauen Sommerabenden kulinarisch verwöhnt. Nicht fehlen dürfen frische Kräuter zum Verfeinern Ihrer Camping-Küche aus den 2 Naturpark-Kräuterkisterln: Basilikum, Thymian, Oregano, Salbei, Schnittlauch, Petersilie, Minze… Ihre Salate, Suppen und frische Kräutertees schmecken und duften nach Natur.

Während Sie sich auf eine Wanderung begeben können sich Ihre Kinder am Spielplatz oder am Wasser austoben.

Camping am Badesee Camping am Badesee

14 Gipfel über 2.000 m, unzählige markierte Wanderwege aller Schwierigkeitsstufen, sprudelnde Bäche mit Trinkwasserqualität und dichte, tiefe Wälder – das ist die Wanderregion in den Seetaler Alpen – der Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Wandern Sie über sanfte Almböden, durch dichte Wälder, vorbei an markanten Felsen geht es aufwärts zu den Gipfeln des Zirbitzkogel (2.396 m), der Grebenzen (1.870 m), der Kuhalm (1.784 m), auf den Mühlsteinboden (1.544 m), aufs Kreuzeck (1.459m) und den Kalkberg (1.870 m). Auf den Gipfeln angekommen genießen Sie herrliche Ausblicke auf ein Meer aus Berggipfeln von Slowenien bis nach Oberösterreich.

Wer mehr über die Naturjuwele der Region, ihre besondere Pflanzen- und Tierwelt und ihre Geschichte wissen möchte, der nimmt am besten an einer der vielen Themenwanderungen teil. Die ausgebildeten NaturparkführerInnen führen Sie unter anderem durch das Hörfeldmoor und das Dürnberger Moor und zeigen Ihnen Pflanzen und Tiere in diesen besonderen Lebensräumen. Auch direkt bei „Camping am Badesee“ können Sie mit die Seniorchefin Maria oder mit Margret an einer naturkundlichen geführten Wanderung teilnehmen.

Natur erforschen, © Camping am Badesee badespass_3_20130109_1070289155 wandern_1_20130109_1151203054 Zirbitzkogelwanderung, © Camping am Badesee Zirbenschnapserl, © Camping am Badesee

Bildrechte: © Rieki Wernig, Camping am Badesee und NP Zirbitzkogel Grebenzen

 

Dog-Trekking in den Wiener Alpen

Hermann Steinacher, ein passionierter Labrador-Züchter, (www.labradorwelpen.at ) hat vor einigen Jahren in der Gemeinde Kirchberg am Wechsel das Dog Trekking ins Leben gerufen. Die Idee dazu wurde geboren, als sich Freunde des begeisterten Wanderers vor einigen Jahren die Hunde für Spaziergänge ausborgen wollten.

Dass auch kleine Stubenhocker mit Begeisterung unterwegs sind, wenn es gilt die Hunde Fritz, Bruno, Puppi, Ilvy oder Lola in der herrlich Hügellandschaft der Wiener Alpen zu begleiten, versteht sich von selbst. Für die geführten Touren mit Startpunkt beim Molzbachhof – einem der qualitätsgeprüften Wanderhotels der Region  –  wird eine Gehzeit von ca. 4 Stunden anberaumt. Die Standardroute in diesem Jahr verläuft vom Molzbachhof über den Märchen- und Mühlenweg. Weiter geht es zum Gasthof Ödenhof (hier gibt es auch die Möglichkeit einzukehren und sich mit regionalen Köstlichkeiten zustärken) – die Mühle – das Wildgehegen und wieder zurück zum Ausgangspunkt dem Molzbachhof. Gerne richtet sich Herr Steinacher im Rahmen der wöchentlichen Wanderungen aber auch nach anderen Routenvorschlägen der Wandergäste. Alternativ wird zudem für besonders sportliche Urlauber auch Trailrunning  Anfänger auf den Hochwechsel angeboten.

Altersbeschränkungen für Kinder gibt es beim Dog Trekking nicht, wenn Hermann Staudacher selbst mit den Gästen unterwegs ist. Ansonsten werden die kinderfreundlichen Hunde natürlich nur in Beisein eines Erwachsenen und nach gründlicher Einschulung an wanderfreudige Gäste vergeben.

Kosten: Für Gäste eines Beherbergungsbetriebes in der Gemeinde Kirchberg am Wechsel ist die Wanderung kostenlos. Dog Trekking ohne Übernachtung wird zum Preis von € 15 je Stunde angeboten.

Info & Buchung rund um das Dog-Trekking:

Hermann Steinacher
Tel. 0660/2300077
Mail: hermann@timeresult.at

Startpunkt des wöchentlichen Dog-Trekings:
Hotel Molzbachhof
Tratten 36
2880 Kirchberg am Wechsel

Der Lindwurm vom Tappenkarsee

Im Wurmfeld hauste vor langen Zeiten ein mächtiger Lindwurm. In weitem Bogen umgingen Hirten und Jäger den gefürchteten Ort. Kaum getrauten sie sich, ihre Blicke dorthin zu lenken. Hilflos mußten sie zusehen, wie das hungrige Ungeheuer ihre Pferde, Kühe und Schafe zerriß. Keiner von ihnen wagte sich an das schreckliche Tier heran. Sie bebten schon vor Entsetzen, wenn der grüne Wurm die Wiese herabkam und seinen gräßlichen Leib in die Fluten des Sees tauchte, so daß das Wasser hoch aufspritzte.

Als die Leute wieder einmal, von Grauen geschüttelt, den badenden Drachen beobachteten, wußten sie plötzlich einen Rat. Durch List wollten sie erreichen, was sie durch Kraft und Mut nicht vermochten. Sie holten eine alte Kuhhaut hervor und stopften sie mit Moos voll, bis die alte Haut einer lebendigen Kuh ähnlich sah. An jene Stelle aber, an der Kühe den Magen haben, gaben sie ein Päckchen Zündpulver. Dann wurde noch ein langes Rohr, der Schlund, wie sie sagten, der Kuh ins Maul gesteckt bis hinein zu ihrem Pulvermagen. Es war wohl das Zündrohr, damit das Pulver da drinnen seinen Zweck erfülle. „Das soll ein Leckerbissen für den Drachen werden, an den er sein Leben denkt!“ dachten die Leute grimmig. Dann übergaben sie ihre Kuh den kühlen Fluten.

Diese war auch nicht lange darin herumgeschwommen, als auch schon das Ungeheuer die Weise herab dem See zugekrochen kam. Im nächsten Augenblick steuerte der Drache mit gierigen Augen und häßlich geöffnetem Rachen der Kuh zu. Der Drache schnellte aus dem Wasser empor, und schon hatte er die Kuh verschlungen, als wäre sie nur ein ganz kleiner Bissen. In der nächsten Minute schoß eine Flamme auf, ein Knall folgte, und zwischen Rauch und aufspritzendem Wasser sah man den Drachenleib, in hundert Stücke zerrissen, in die Luft fliegen. Langsam krochen die Männer aus ihrem Versteck hervor und eilten zum See. Da schwammen die Teile des häßlichen Körpers, unförmigen Klumpen gleich, umher. Nun gingen die Leute frohgemut in ihre Hütten und freuten sich des gelungenen Streiches, und das ganze Tal freute sich mit ihnen.

Eine Sage mehrere Varianten

Eine andere Version der Sage meint aber, der Lindwurm wache noch immer am Grund des Tappenkarees, werde einst die Felsen sprengen und dann werde der See das ganze Tal überschwemmen, die Wasser werden in Wagrain bis Unter- und Oberpenk hinauf reichen und alles unter sich begraben.

Eine dunkle Sage weiß von einer schönen „Tappenkarfrau“ zu erzählen, die einen benachbarten Rittersohn liebte. Sie wollte sein Weib werden, wenn er den Lindwurm oder Drachen töte. Er wagte es und ging dabei wie alle anderen zugrunde. Diese Frau schenkte daraufhin alle ihre Almen der „Gmain“ und stürzte sich dann selbst in den See.

Im See soll auch ein geheimnisvoller Wassergeiste herrschen. Ein Jäger wollte einst den See ausloten. Da erscholl eine schauerliche Stimme aus derTiefe und rief: „Ergründest du mich, so schlünd ich dich.“

Dürlinger schreibt[1]: Laut einer alten Handschrift „ist auf dem Tappen-Khar im Moß unter dem Wasen ein prauner Letten, darin ist praunfarbener Schlich, klein und margasitisch, giebt eine lautere Goldprob. Hinten bei dem See im Bach hat es hohe Wäsen, wie die Wand, darin liegt auch ein brauner Letten, darin ist ein rechter Schlich, darauf liegt wieder ein brauner Letten, darin ist Schlich, giebt das Pft. 2 Loth Gold[2]. Unter ein Brünnlein hoch am Faulkogel setzten einst Wälsche regelmäßig eine Kanne unter, welche sich allmählich mit Gold füllte. Ebenso kamen auf den Lederberg oder das Gemeindekar alle zwei Jahre Wälsche mit Ränzlein und füllten diese bei einer gewissen verborgenen Quelle mit Goldsand; anno 1803 kamen sie zum letzten Mal.“ [3]

Tappenkar – Der Name

Der seltene Name Tappenkar ist in verschiedenen Schreibformen zu finden, so wie heute im 15. Und 16. Jh., dann 1653 Dabbenkar, 1628 Tatpenkar oder Tothenkar, 1728 Dabenkar und seither wieder Tappenkar. August Prinzinger d. Ä. leitet den Namen von „[E]tappe“ = Rast- oder Ruheort, der Sprachforscher Frisch vom altdeutschen „tapin“, d. h. versteckt, verschlossen, abgeschlossenes Kar ab. Andere deuten den Namen nach dem keltischen „Drapfen“ d. h. Kuhweide. Wieder andere nennen das niederländische Wort „tappe“ = Pforte oder Tatze als Grundlage. Jede Deutung hat etwas für sich [4].

(Auszug aus der Wagrainer Ortschronik: Ellmer (1994). Wakhrein – Die alte Hofmark, Band 1, S. 322 – 324. Eigenverlag.)


[1] In seinem hist.-stat. Handbuch des Pongaues, 1867 herausgegeben, S. 288.

[2] MGSL 1863, S. 265

[3] Dürlinger, S. 288

[4] MS.

Wandern mit Hund: Vom Stigenwirth zum Etrachsee

Eine idyllische Wanderregion abseits von touristischem Trubel ist die Steirische Krakau. Kein Wunder also, dass sich diese Wanderregion auch hervorragend für Wanderungen mit Hund anbietet. Unser Tourentipp führt vom Hotel Stigenwirth auf einer Höhe von 1.305 m über eine Forststraße bis zum Schilift. Der Schilift wird gequert – dannach geht man gemütlich über eine Forstweg  weiter in Richtung des idyllischen Etrachsee, entlang des Etrachbaches, vorbei an mehreren  Almhütten. Der letzte Teil dieser Wanderung führt über die Straße bis zum auf 1.374 m Höhe gelegenen Etrachsee. Am Etrachsee selbst gibt es gleich mehrere Einkehrmöglichkeiten.

Die Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden (wenn man den See noch umrunden möchte, muss man noch ca. eine halbe Stunde länger einkalkulieren).Wer mag, kann auch einen kleinen Abstecher zur Ulrichskapelle aus dem 15. Jahrhundert machen. (den Schlüssel bekommt man im Haus daneben).

Retour kann man zwei verschiedene Routen wählen, entweder den gleichen Weg entlang des Hanges oder direkt den Etrachbach entlang wieder zurück zum Stigenwirth, wo herrliche zertifizierte Bioküche und heimische Schmankerl auf die Gäste warten und auch Hund als Nächtigungsgäste herzlich willkommen sind.

Weiterführene Wanderungen

Fleißige Wanderer können noch weiter  auf die Rudolf Schoberhütte marschieren ( Gehzeit nochmals ca 1 Stunde). Der Parkplatz Etrachsee ist zudem auch Ausgangspunkt für eine Wanderung zum Unteren und Oberen Wildenkarsee.

Wanderung zur Kallbrunnalm im Salzburger Saalachtal

Start in die Wandersaison 2017 – Wege zum Einsteigen

Zahlreiche Veranstaltungen in Österreichs Wanderdörfer vom Wanderopening im Lesachtal bis hin zur  Saisoneröffnung am Bahnwanderweg am Semmering läuten die Wandersaison 2017 ein.

Wichtig für die ersten Ausflüge der Wandersaison ist es, dem Körper die Chance zu geben, sich nach dem Winter wieder an die zurückzulegenden Kilometer zu gewöhnen. Wer nicht gerade eifrig auf der Piste oder mit den Schneeschuhen unterwegs war, sollte nicht gleich mit einer Tagestour beginnen, sondern einen gemütlichen Familien- oder Themenweg mit einer moderaten Anzahl an Höhenmetern wählen. Davon gibt es viele in Österreichs Wanderdörfer.Eine gemütlicher Einstieg mit wenigen Höhenmetern ist beispielsweise die Wanderung von Heiligengeist zum Hundsmarhof – einem Almasthof in der Region Villach, der schon jetzt geöffnet ist:

Ein besonderer Tipp: die Wanderung zur Narzissenwiese in der Wanderdörfer-Region, bei der Blumenliebhaber und konditionsschwache Outdoorfreunde gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.

Qualitätsgeprüfte Wanderwege

Gleich mehrere „einsteigertaugliche“ Strecken sind mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. Spaß für die ganze Familie ohne gleich zu sehr ins Schwitzen zu geraten, verspricht zum Beispiel einer der ältesten Natur- und Umwelterlebnispfade für Kinder in Ramsau am Dachstein. 3,5 Kilometer Länge und 15 Themenstationen mit Spielecharakter über Wissenswertes von Wald, Bergen, Tieren und Vegetation sorgen dafür, dass auch bei den Kids keine Langeweile aufkommt.Ein interessanter und mitnicht ganz 5 Kilometern Weglänge auch moderater Weg ist der Bauernregelweg in der Wanderdörfer-Reion Altenmarkt Zauchensee. Hier erfahren Wanderer anhand zahlreicher Themenstationen alles rund um die Los-Tage, die HInweise auf die Wetterentwicklung im Jahresverlauf geben.

Wichtig für einen gelungenen Einstieg in die neue Wandersaison ist aber auf jeden Fall die geeignete Ausrüstung. Insbesondere passendes Schuhwerk kann über Weh oder Wohl einer Tour entscheiden.

Veranstaltungstipps im Frühling

Für alle die Inspiration zum Thema „Wanderausflüge“ benötigen, stehen in unserem Veranstaltungskalender Informationen zu beinahe 250 Veranstaltungen aus unseren Wander-Regionen zur Verfügung. Auf dem Programm natürlich auch hier gemütliche Aktivitäten für einen ruhigen und gelungenen Start zu einer der wohl schönsten und gesündesten Outdooraktivitäten – dem Wandern.