Um gesundheitsfördernde Mittel zu finden reicht oftmals ein Blick in die Natur. Alt überlieferte Rezepte von Mutter Natur und die richtige Anwendung dieser können zum persönlichen Wohlbefinden beitragen.

Herr Otto FritschLangjähriger Mitarbeiter im Tourismusverband Radstadt

Im Laufe meines Lebens durfte auch ich des Öfteren die persönliche Erfahrung machen, dass wir die Kräfte der Natur zu unserem Guten nutzen können.


...das erwartet Sie



Von Ölen, Käse, Tees & Kräutern

Auf den Wanderpfaden rund um Radstadt gibt es viel zu entdecken. Wer seine Augen nicht verschließt kann am Wegesrand sogar einige Pflanzen und Kräuter, welche Grundstoffe für wahre Heilmittel sind, finden. Aber auch das leibliche Wohl kommt bei Spezialitäten aus der Region nicht zu kurz. Dies zeigt, dass Gesundheit und Genuss kein Widerspruch sein muss!

Bei der Ernte © SalzburgerLand Tourismus

Latschenkierferölbrennerei Mandlberggut © Mandlberggut

Ein wahres Wundermittel

Heute ist Wander- und Gesundheitstag! – Meine bessere Hälfte Karin hat für heute das Programm gemacht und so geht´s mit dem Wanderbus nach Mandling. Nach einer gemütlichen Wanderung von einer halben Stunde öffnet sich der Wald und vor der imposanten Kulisse des Dachsteins erblicken wir unser erstes Ziel – das Mandlberggut. Wir kommen gerade recht zur Führung durch die hauseigene Latschenkieferölbrennerei und Hausherr Bernhard Warter erklärt uns die Herstellungsweise dieser Kostbarkeit der Alpenregion, wo die kleine kräftige Latsche in extremen Lagen gedeiht. Sie steht unter Naturschutz und darf zur Ölgewinnung nur mit besonderer Genehmigung gesammelt werden. So wird aus 400 kg Nadeln durch Wasserdampfdestillation ca. 1 Liter ätherisches Öl gewonnen. Das Öl hat nachweislich eine gesundheitsfördernde Wirkung: So hilft es bei Erkrankungen der Atemwege, wirkt antibakteriell und schleimlösend. Gerne gibt man auch ein paar Tropfen ins Badewasser, denn die Dämpfe verbreiten einen angenehmen Duft und wirken entspannend. Das selbst verarbeitete Öl wird am Mandlberggut in verschiedenen Formen verarbeitet, so gibt es Balsam, Seifen oder Gel. Karin hat es das Ölschaumbad angetan und ich schlage beim Fußbalsam zu – wer weiß, wie viele Wanderkilometer wir noch abspülen. Für Tochter Bettina, die zu Hause geblieben ist, um für das Abitur zu büffeln, gibt’s zur Entspannung ein Latschenkiefer-Duschgel als Mitbringsel. Nach dieser interessanten Führung nehmen wir auf einer Bank vor dem Haus Platz.

Purer Genuss für alle Sinne © Coen Weesjes

Ein Schnäpschen in Ehren...

Während sich meine Frau in der Sonne halt mache ich einen Abstecher zur Schnapsbrennerei des Hauses. Tochter Katharina, die wie ihr Vater Bernhard und ihre Schwester Theresa ein geprüfter Edelbrandsommelier ist, führt mich durch die Destillerie und erklärt mir die Brennvorgänge für diese edlen Tropfen. Etwas später stößt meine Frau dazu und Katharina kredenzt uns noch zwei Schnäpse zur Verkostung, wobei sich Karin für einen Rosenlikör entscheidet, und ich den Haselnussgeist probiere. Wir sind ja eigentlich Laien was das Thema betrifft, wir merken aber schnell, dass dies etwas Besonderes ist, das durch unsere Kehlen rinnt.
Am Mandlberggut wird sogar Whisky, nämlich der sogenannte „Rock-Whisky“ gebrannt. Dabei lagern die Fässer über Jahre im Eis des Dachsteingletschers, denn durch die Kälte wird der Reifungsprozess verlangsamt, was der Qualität förderlich ist. Schließlich erwerbe ich noch ein Fläschchen Johannisbeerbrand als Geschenk für Opa Jürgen, der übernächste Woche seinen Geburtstag feiert.

Jausnen auf der Steinalm © Tourismusverband Radstadt - Rupert Mühlbacher

A kasige G´schicht

Nachdem wir und auf der Terrasse noch eine Tasse Kaffee gegönnt haben machen wir uns auf den Weg zum nächsten Ziel. Anfangs spendet uns ein dichter Wald angenehme Kühle bei den sommerlichen Temperaturen und nach einer knappen Stunde erreichen wir die Steinalm. Mit einem herzlichen „Griaß Eich“ empfängt uns Hüttenwirt Helmut und er hat gleich einige lustige Sprüche parat. Wir nehmen Platz und fragen, ob er etwas von dem berühmten „Radstädter Käse“ vorrätig hat, von dem uns unsere Vermieterin vorgeschwärmt hat. Sogleich ist er in der Küche verschwunden und nach ein paar Minuten steht der Käse zusammen mit selbst gebackenem Bauernbrot auf unserem Tisch und unsere Vermieterin hat uns nicht zu viel versprochen. Dieser würzig kräftige Schüsselkäse ist sehr fettarm und trotzdem nicht aufdringlich im Geschmack – ein echter Genuss!
Die nächsten beiden Stunden unterhält uns Hüttenwirt Helmut mit einigen Geschichten aus der Bergwelt. Ich genieße den faszinierenden Ausblick auf die Bergwelt der Radstädter Tauern und mit – wie ich zugeben muss – etwas Schadenfreude denke ich an meine Kollegen, die zuhause im Büro der Arbeit nachgehen. Schließlich brechen wir wieder auf und bei der Resialm angelangt steigen wir in den Wanderbus, der uns zurück ins Tal bringt.

Kocher´s Leidenschaft für Kräuter © SalzburgerLand Tourismus

Abwarten und Tee trinken

Da wir heute zügig unterwegs waren kommen wir früher als geplant ins Quartier zurück, sodass uns noch etwas Zeit bleibt, die wir nützen wollen. So beschließen wir noch einen Abstecher zu „Kocher´s Kräutergarten“ zu machen, der weitum für seine exzellenten selbst angebauten Teesorten bekannt ist. Von der Aussaat bis zur Ernte und Trocknung werden alle Arbeitsschritte in reiner Handarbeit durchgeführt. Dies gilt nicht nur für den Tee, sondern auch für die vielen Kräuter und auch der selbst hergestellte Honig und die diversen Sirupe sind von allerhöchster Qualität. Herr Kocher gibt uns einen Einblick in die Wirkungsweisen der verschiedenen Teesorten und plötzlich erinnere ich mich, dass mir einmal eine ältere Dame erzählt hat, dass bei Einschlafproblemen Johanniskrauttee Abhilfe schaffen soll. Als ich Herrn Kocher darauf anspreche pflichtet er den Worten der Dame bei. Es ist eine äußerst anregende Unterhaltung und er weiß viel zu erzählen. Schließlich heißt es aber auch hier Abschied nehmen. Am Weg zum Auto schweift mein Blick noch über meine vor mir gehende Frau, wobei mir wieder einmal klar wird, welch attraktives Wesen ich an meiner Seite habe. Unter dem Vorwand noch etwas vergessen zu haben, kehre ich nochmals in den Laden von Herrn Kocher zurück und kaufe noch eine Päckchen Tee mit der Aufschrift „Frauenfreund“ – man kann ja nie wissen!

Schlüsselleistung:
  • - Eintritt für 4 Stunden Therme & Sauna in die Erlebnistherme Amadé
  • - Radstadt-Schlüsselanhänger & Schokolade
  • - 1x Besichtigung der Latschenkieferöl- und Schnapsbrennerei Mandlberggut mit Verkostung von zwei Schnäpsen
Von Ölen, Käse, Tees & Kräutern
  • Bewusstes erleben und genießen rückt auch bei den Gästen immer mehr in den Vordergrund, wobei das Wissen der Einheimischen über althergebrachte Naturrezepte gerne weitergegeben wird.
  • Das Gesundheitsangebot wirkt, wie folgende Studie beweist:

4 Tage, 3 Nächte
ab € 155

4 Tage, von 19. Mai 2019 bis 21. September 2019
Information und Buchung

Preis pro Person:

Ferienwohnung (mit Verpflegung)  Halbpension  ab 155 €
Hotel (3 Sterne)  Halbpension  ab 225 €


Kontakt

Tourismusverband Radstadt
Stadtplatz 17
5550 Radstadt
Tel. +43(0) 6452/7472
info@radstadt.com
www.radstadt.com


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