Impressionen des Wanderwegs



Aussichtsreiche Rundtour von der Bergstation der Ankogelbahn zur Grauleitenspitze. Die Tour führt über die geschichtsträchtige Arnoldhöhe und bietet eindrucksvolle Ausblicke auf Hochalmspitze, Ankogel und den Tauernhauptkamm.


  • Tourlänge: 3.04 km
  • Zeit: 1.5 Stunden
  • Startpunkt:
    Bergstation Ankogelbahn
  • Aufstieg: 317 m
  • Abstieg: 317 m
  • Niedrigster Punkt: 2620 m
  • Höchster Punkt: 2885 m
 Wanderung
 medium-elevationprofile

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Die Tour startet an der Bergstation der Ankogelbahn und führt zunächst auf gut markiertem Steig in angenehmen Serpentinen zur Arnoldhöhe mit dem eindrucksvollen Arnold-Mausoleum. Weiter geht es auf dem THW-Goslarer Weg in Richtung Grauleitenspitze. Der Steig wird im oberen Bereich schmaler und steiniger, bleibt jedoch gut begehbar. Am Gipfel der Grauleitenspitze auf 2891 m erwartet die Wandernden ein beeindruckendes Panorama auf Hochalmspitze, Ankogel und den gesamten Tauernhauptkamm.

Der Rückweg erfolgt zunächst auf derselben Route bis knapp unterhalb der Arnoldhöhe. Dort zweigt man südlich auf einen alternativen Pfad ab, der in einem großzügigen Bogen unterhalb des Grates verläuft. Der gut erkennbare Steig führt durch ein felsdurchsetztes, aber angenehm begehbares Gelände und mündet schließlich wieder in den Aufstiegsweg kurz vor der Bergstation – so ergibt sich eine abwechslungsreiche Rundtour mit neuen Perspektiven auf die Bergwelt rund um Mallnitz.


Diese eindrucksvolle Bergtour beginnt an der Bergstation der Ankogelbahn auf rund 2630 Metern Höhe. Schon beim Start eröffnet sich ein imposanter Blick auf die umliegende Hochgebirgslandschaft. Über einen markierten Steig führt der Weg in angenehmen Serpentinen hinauf zur Arnoldhöhe auf 2720 m – ein idealer Ort für eine erste Rast.

Dort befindet sich das geschichtsträchtige Arnold-Mausoleum. Es ist nicht nur Österreichs höchstgelegene Grabstätte, sondern auch ein ruhiger Ort mit beeindruckender Aussicht nach Süden und Westen – bis weit über die Kärntner Bergwelt hinaus.

Von hier aus führt der Weg weiter Richtung Grauleitenspitze, einem stillen Gipfel mit einzigartigem Charakter. Zunächst folgt man dem THW-Goslarer Weg, der mit fantastischen Ausblicken punktet. Ab etwa 2750 m wird der Pfad schmaler und verläuft stellenweise weglos. Kleine Steinmännchen helfen bei der Orientierung. Für alle, die gerne aufmerksam durchs Gelände gehen und etwas alpines Gespür mitbringen, ist dieser Abschnitt besonders reizvoll.

Am Gipfel der Grauleitenspitze (2891 m) öffnet sich ein spektakuläres 360°-Panorama: Der Tauernhauptkamm, die Hochalmspitze und der mächtige Ankogel liegen zum Greifen nah. Und obwohl der Startpunkt so gut erreichbar ist, herrscht hier oben eine wohltuende Stille – ein idealer Platz für eine ausgedehnte Pause.

Der Abstieg verläuft zunächst auf derselben Route, zweigt jedoch noch vor der Arnoldhöhe über einen alternativen Steig nach Süden ab. Dieser Rückweg führt über einen rund verlaufenden Pfad durch eindrucksvolle Blockfelder und leicht abfallendes Gelände zurück zur Bergstation – eine abwechslungsreiche Runde mit neuen Perspektiven auf das Gebiet.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Für diese Tour ist eine gute Grundausstattung für alpine Wanderungen erforderlich. Dazu zählen feste Wanderschuhe, wetterangepasste Kleidung, Sonnenschutz sowie ausreichend Verpflegung und Getränke. Wer gerne mit Wanderstöcken geht, wird sie im Auf- und Abstieg als hilfreich empfinden.

  • Anreise: Autobahn A10 – von Villach/Italien kommendÜber Knoten Spittal/Millstättersee bis zur Ausfahrt Lendorf über die B100 bis zur Abfahrt Richtung Mölltal, über die B106 bis nach Obervellach. Höhe Autohaus Staber in Obervellach rechts abbiegen und über die B105 ca. 12,5 km bis nach Mallnitz Richtung Ankogelbahn zum Parkplatz "Seebachtal" fahren.

    Bundestraße B106 – von Lienz kommendÜber die B107 bis nach Winklern, dort rechts auf die B106 abbiegen, über die B106 bis nach Obervellach. Höhe Autohaus Staber in Obervellach rechts abbiegen und über die B105 ca. 12,5 km bis nach Mallnitz Richtung Ankogelbahn zum Parkplatz "Seebachtal" fahren.

  • Öffentliche Verkehrsmittel: In den Sommermonaten fährt täglich ein Wanderbus direkt zur Talstation der Ankogelbahn und retour. Anreise mit der Bahn bis zum Bahnhof Mallnitz-Obervellach. Von dort geht es mit dem Bus  weiter bis zur Haltestelle an der Talstation der Ankogelbahn. Alle Fahrpläne für Bus & Bahn (ÖBB, Postbus und Kärntner Linien) finden Sie unter der Scotty-ÖBB Fahrplanauskunft.

    Nach erfolgter Anmeldung ist auch eine bequeme Anreise (Bahnhof Mallnitz-Obervellach) mit dem Bahnhof-Shuttle Kärnten möglich. Hier geht's zum Bahnhofshuttle Kärnten.

  • Geheimtipp:

    Diese Tour eignet sich besonders gut für klare, stabile Tage – denn das Panorama am Gipfel ist schlicht überwältigend und verdient gute Sichtverhältnisse. Wer früh startet, hat nicht nur die beste Lichtstimmung am Grat, sondern genießt meist auch die Ruhe, bevor später mehr Betrieb aufkommt. Die Grauleitenspitze wird trotz der Nähe zur Seilbahn eher selten bestiegen – gerade deshalb lohnt sich der Abstecher für alle, die in kurzer Zeit ein intensives Hochgebirgserlebnis suchen.

  • Quelle: Hohe Tauern - die Nationalpark-Region in Kärnten Tourismus GmbH
  • Autor: Tourismusverband Mölltal (Flattach)

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    Es stehen ausreichend kostenfreie Parkplätze direkt bei der Ankogelbahn Talstation zur Verfügung.


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Auch wenn die Tour nicht besonders lang ist, bewegt man sich durchgehend im hochalpinen Gelände. Entsprechend sollten nur Personen losgehen, die trittsicher und schwindelfrei sind und Erfahrung auf schmaleren Bergpfaden mitbringen. Besonders im Bereich oberhalb der Arnoldhöhe ist mit steinigen Passagen zu rechnen, die je nach Jahreszeit auch Schneefelder aufweisen können. Der Rückweg verläuft teilweise durch blockiges Gelände, das bei Nässe rutschig sein kann. Vor allem bei schlechter Sicht oder unsicherem Wetter ist Vorsicht geboten, da sich Orientierung und Gelände dann anspruchsvoller gestalten. Eine gute Ausrüstung, stabiles Schuhwerk und ausreichend Wasser sollten selbstverständlich sein.


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