Impressionen des Wanderwegs



Großartiger, hochgelegener Klettersteig auf die "Tauernkönigin" Hochalmspitze. Ein langes, hochalpines Unternehmen - mehr als Hochtour denn als Klettersteig im engeren Sinn zu sehen. Das sichere Behegen von Schneefeldern ist ebenso gefordert wie das Bewältigen von Kletterpassagen im Grad I-II ohne Stahlseilsicherung.


 Klettersteig
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 6.74 km
  • Zeit: 7 Stunden
  • Startpunkt:
    Arthur-von-Schmidhaus
  • Aufstieg: 1384 m
  • Abstieg: 405 m
  • Niedrigster Punkt: 2271 m
  • Höchster Punkt: 3250 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Zu Recht wird die formschöne Hochalmspitze, der höchste Berg Kärntens außerhalb der Großglocknergruppe, als "Tauernkönigin" bezeichnet. Der Detmolder Grat ist eine bekannte und überaus lohnende Route auf diesen markanten Gipfel. Die Begehung ist allerdings anspruchsvoll: Neben der Beherrschung der reinen Klettersteigschwierigkeiten sind auch das zügige, sichere Bewegen im felsigen Gelände bis zum Grad I-II, das Begehen von Schneefeldern und natürlich die Kondition für eine so lange Tour in dieser Höhe gefordert!

Die Tour lässt sich gut in 2 Hälften teilen: Vom Grazer Schartel bis zur Lassacher Winkelscharte, und von der Lassacher Winkelscharte bis zur Hochalmspitze. Auch die Begehung nur eines der beiden Teile ist durchaus anspruchsvoll und anstrengend!


Vom Arthur-von-Schmidhaus entlang des Säuleck-Normalweges bis zum Grazer Schartel kurz unterhalb des Säuleck-Gipfels. Hier beginnt der Detmolder Grat.

Bereits am Anfang des Grates erwartet Begeher die Schlüsselstelle des 1. Teilstückes: eine steil eingeschnittene, enge Scharte. Danach führt der Steig, oft seilversichert, knapp unterhalb des Gipfels der Gussenbauerspitze vorbei, es ergibt sich aber auch die Gelegenheit, den Gipfel zu betreten. Hin zur Schneewinkelspitze wird der Grat einfacher, von der Schneewinkelspitze bis zur Lassacher Winkelscharte folgt grobes Blockwerk ohne klettertechnische Schwierigkeiten.

Von der Lassacher Winkelscharte kann zur Gießener Hütte abgestiegen werden.

Von der Lassacher Winkelscharte erfolgt der Aufstieg zur Winkelspitze tw. in leichter Blockkletterei. Danach folgt ein kurzes Stück über die Schneefelder am Rande des Trippkeeses. Achtung auf Spalten bzw. Bergschrund! Der weitere Aufstieg zum Gipfel der Hochalmspitze ist wieder mit Stahlseilen versichert und sehr schön, wenn auch anstrengend!

Abstieg von der Hochalmspitze: Aufgrund der zunehmenden Ausaperung wird der Rudolstätter Weg entlang der Steinernen Mandeln immer schwieriger und gefährlicher. Dzt. erscheint es sinnvoller, den Detmolder Grat auch als Abstieg zu nutzen!


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Neben der üblichen Klettersteigausrüstung mit Anseilgurt, Klettersteigset und Helm sind für das 2. Teilstück (Lassacher Winkelscharte - Hochalmspitze) auch eine Gletscherausrüstung (Seil, Steigeisen, Eisgerät) nötig. Entspr. Kleidung mit Regen- und Kälteschutz ist selbstverständlich!
  • Anreise:

    Beim Bahnhof Mallnitz Abzweigung Richtung Dösental. In mehreren Kehren bis zum beschilderten Nationalpark-Parkplatz Dösental.


     

  • Beschreibung inkl. Topo des 2. Teilstückes auf www.bergsteigen.at!
  • Geheimtipp: Aufgund der Länge der Tour unbedingt am Vortag zum Arthur-von-Schmidhaus aufsteigen und dort nächtigen!
  • Quelle: Kärnten Hohe Tauern
  • Autor: Andreas Kleinwächter

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    Nationalpark-Parkplatz Dösental.

  • Öffentliche Verkehrsmittel

    Mallnitz ist ideal per Bahn erreichbar, internationale Schnellzüge halten am Bahnhof Mallnitz-Obervellach im 2-Stunden-Takt.

    Anreise mit dem Auto: Über die B106 (Mölltal-Bundesstraße) nach Obervellach, von dort über die B105 in 8 km nach Mallnitz.

    Wanderbus Mallnitz – Infos beim Tourismusverband Mallnitz, Tel.: 0043(0)4784 290


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Gesamtroute vom Arthur-von-Schmidhaus bis zur Hochalmspitze sehr lange und konditionell besonders anspruchsvoll. Aber auch bei Begehung einer der beiden Teilstrecken sind Länge der Tour und die hochalpine Lage mit ihren Gefahren (Wetterstürze, Schneefelder, Vereisung) besonders zu beachten.

Anspruchsvolle Bergfahrt. Kein "Fun-Klettersteig".


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