Impressionen des Wanderwegs



Rundwanderweg von Knappenberg über die Heft zurück nach Knappenberg. 

Diese Rundwanderung führt durch das historische Erzförderungsgebiet, das schon in der Antike durch das qualitativ hochwertige Norische Eisen (ferrum noricum) bekannt war. Man wandert entlang der alten Erzwege von Knappenberg über interessante montanhistorische Plätze, wie den Hochöfen in Heft, dem Schaubergwerk und der einzigen Zinngießerei Kärntens.

Das Eisenhüttenwerk Heft, als monumentaler Zeitzeuge der Eisenindustrie im 19. Jahrhundert mit seinen gigantischen Bauten, zählt zu den größten historischen Eisenwerkanlagen in Europa.


  • Tourlänge: 9.33 km
  • Zeit: 4.5 Stunden
  • Startpunkt:
    Knappenberg
  • Aufstieg: 591 m
  • Abstieg: 718 m
  • Niedrigster Punkt: 856 m
  • Höchster Punkt: 1081 m
 Wanderung
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Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Ausgangspunkt der Wanderung ist Knappenberg, direkt vor dem Landhotel Knappenberg. Von hier aus folgt man den gut ausgeschilderten Wegweisern und wandert zunächst vorbei an den historischen Siedlungen, insbesondere der Barbarasiedlung, in Richtung Schaubergwerk.

Schon bald entdeckt man am Wegesrand die Barbarakapelle, die der heiligen Barbara gewidmet ist – der Schutzpatronin der Bergleute. Anschließend führt der Weg weiter am Schaubergwerk und dem Bergbaumuseum vorbei bis hin zum liebevoll gestalteten Puppenmuseum.

Nach der Zinngießerei biegt man rechts in einen schattigen Waldweg ein. Dieser idyllische Abschnitt lädt zum Durchatmen ein und führt zu einer Weggabelung. Hier bietet sich rechts ein lohnenswerter Abstecher zum Albert-Maschinenhaus an, bevor man wieder auf den Hauptweg zurückkehrt.

Wenig später erreicht man die Raststation Alberthalde, die sich ideal für eine kurze Pause eignet.

Ein besonderes Highlight der Strecke ist die Globitschbremse, eine historische Vorrichtung zum Abbremsen der Hunte (Förderwagen). Entlang des Weges eröffnet sich zudem ein Blick auf den „Lingkor“, einen spirituellen Gebetsweg.

Der weitere Verlauf führt entlang des Erzförderweges über insgesamt sechs Brücken bis zur Heft. Dieser Abschnitt ist teilweise schmal und ausgesetzt – daher sind Schwindelfreiheit und Trittsicherheit unbedingt erforderlich. Dafür wird man mit beeindruckenden Ausblicken auf die umliegende Landschaft, etwa in Richtung Maria Waitschach, belohnt.

Schließlich verlässt man den Wald, wandert über eine Wiese bergab und erreicht die eindrucksvollen Hochöfen der Heft. Hier lohnt es sich, eine Pause einzulegen, die historischen Bauwerke zu bestaunen und die angenehme Kühle zu genießen.

Der Rückweg führt über den Parkplatz der Heft, ein kurzes Stück entlang der Straße und anschließend rechts über eine Brücke wieder in den Wald Richtung Jouschitzen. In ruhiger, entspannter Atmosphäre wandert man schließlich zurück nach Knappenberg.


Der Weg führt von Knappenberg zur Heft und zurück. Der Weg ist durchgehend beschildert. 

Start ist in Knappenberg beim Landhotel. Der Weg führt vorbei an der Barbarasiedlung zur Barbarakapelle sowie am Schaubergwerk, Bergbau- und Puppenmuseum vorbei. Nach der Zinngießerei geht es rechts in den Wald bis zur Abzweigung zum Albert-Maschinenhaus und weiter zur Raststation Alberthalde.

Ein Highlight ist die Globitschbremse, danach folgen schöne Ausblicke, unter anderem Richtung Maria Waitschach. Der Erzförderweg führt über sechs Brücken zur Heft – hier sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

Nach den Hochöfen der Heft geht es über Parkplatz, Straße und Waldweg zurück Richtung Jouschitzen und schließlich nach Knappenberg.

Achtung: Schwindelfreiheit erforderlich. Entlang des Weges sind 6 schmale Holzbrücken.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk sowie wetterangepasste Kleidung werden empfohlen. Nehmen Sie ausreichend Trinkwasser und ein geladenes Mobiltelefon mit.
  • Anreise: Von St. Veit fährst du Richtung Brückl und weiter ins Görtschitztal. Folge der Straße über Eberstein nach Hüttenberg. Dort zweigst du rechts ab und fährst die Bergstraße hinauf nach Knappenberg.

    Von der Steiermark (Neumarkt) kommend: 

    Von Neumarkt in der Steiermark fährt man Richtung Mühlen und weiter nach Hüttenberg. Im Ortsgebiet von Hüttenberg folgt man der Beschilderung nach Knappenberg und fährt die Bergstraße hinauf zum Ort bzw. zum Landhotel Knappenberg. Die Fahrzeit bis Hüttenberg liegt bei etwa 19 Minuten; von dort sind es nur noch wenige Kilometer nach Knappenberg.

    Von Klagenfurt kommend: 

    Von Klagenfurt nimmst du die Straße Richtung St. Veit bzw. Brückl. Danach weiter ins Görtschitztal über Eberstein nach Hüttenberg. In Hüttenberg rechts abbiegen und hinauf nach Knappenberg fahren.

  • Öffentliche Verkehrsmittel: Knappenberg ist mit dem Bus erreichbar (Linie  622 Richtung Hüttenberg/Knappenberg)  

    Dieser fährt von Althofen - welches mit dem Zug erreichbar ist. 

    Die wichtigste Buslinie ist 622 (Althofen – Hüttenberg – Knappenberg)

    Busse fahren teils nur mehrmals täglich → Fahrplan vorher checken

     Plane deine Verbindung am besten über den offiziellen Routenplaner der Kärntner Linien oder die ÖBB-Fahrplanauskunft – die Zeiten ändern sich je nach Wochentag.

  • Wandern mit geprüfter Qualität: Die Region Mittelkärnten ist Mitglied bei Österreichs Wanderdörfern. In unseren zertifizierten Wanderdörfern steht das Österreichische Wandergütesiegel für attraktive Wanderwege, gute Orientierung und wanderfreundliche Infrastruktur.

    weitere Touren finden Sie hier:

    https://regio.outdooractive.com/oar-mittelkaernten/de/

  • Geheimtipp: Verbinden Sie die Tour mit einem Besuch der Sehenswürdigkeiten oder Ausflugsziele in der Umgebung.

    Schaubergwerk Knappenberg, Mineralienschau Knappenberg, Puppen der Elli Riehl, Heinrich Harer Museum

    Heft: Die alte Bausubstanz wurde vom Kärntner Architekten Günter Domenig harmonisch und doch unkonventionell mit der schwebenden  Glas-Stahl-Konstruktion in Verbindung gebracht. Das heute als Freilichtmuseum zu besichtigende Gebäude meistert gekonnt die Verschmelzung von klassizistischer Architektur der historischen Montanbauten mit moderner Architektut. Die alten Hochöfen wurden  spektakulär in Szene gesetzt und sind Startpunkt der Wanderung, die gleichzeitig wie eine Zeitreise wirkt.

  • Quelle: Mittelkärnten
  • Autor: Juliana Regenfelder

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Parkplätze sind vor Ort gegeben

    Bitte vorhandene Parkplätze nutzen. Bitte parken Sie nur an markierten Flächen und nicht am Wegesrand.


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Prüfen Sie vor der Tour Wetter- und Wegbedingungen.

Planen Sie Ihre Route entsprechend Ihrer Kondition und Erfahrung.

Nehmen Sie ausreichend Wasser und Verpflegung mit.

Tragen Sie festes, dem Gelände angepasstes Schuhwerk.

Tragen Sie wettergerechte Kleidung und Sonnenschutz.

Bleiben Sie auf markierten Wegen.

Geben Sie jemanden Bescheid wohin Sie gehen und wann Sie wieder retour sein werden.


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