Impressionen des Wanderwegs



Der Gletscherweg zur Pasterze und der Gamsgrubenweg sind geradezu ein "must have"  der Nationalpark-Wege. Ohne nenneswerte Schwierigkeiten wandern sie ins Herz des Nationalparks, zum Pasterzengletscher am Fuße des Großglockners, des höchsten Berges Österreichs.
Die beiden Wege lassen sich - wie hier beschrieben - hervorragend kombinieren, sind aber auch einzeln für sich außergewöhnlich schöne Wanderungen in grandionser Hochgebirgslandschaft!

Der Gletscherweg zur Pasterze wird im Rahmen des Nationalpark-Sommerprogramms auch geführt mit Nationalpark-Ranger angeboten. Entdecken Sie unter seiner behutsamen Führung die alpine Wunderwelt am Fuße des Großglockners!

Informationen unter +43 (0) 4824/2700-20 oder +43 (0) 4825/6161


 Wanderung
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  • Tourlänge: 10.94 km
  • Zeit: 6 Stunden
  • Startpunkt:
    Alpincenter Glocknerhaus
  • Aufstieg: 922 m
  • Abstieg: 688 m
  • Niedrigster Punkt: 2000 m
  • Höchster Punkt: 2550 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Die Pasterze – der größte Gletscher der Ostalpen – ist das Ziel des grandiosen "Gletscherweg zur Pasterze": umgeben von prächtigen Firngipfeln wälzt sich der insgesamt 9 km lange Eisstrom über einen gewaltigen Gletscherbruch - den sogenannten „Hufeisenbruch“ – bergab, um aus der mächtigen Zunge des Gletschers die Wasser des jungen Möllflusses freizugeben.

Einen Weg wie den Gamsgrubenweg gibt es nicht zweimal: bequem, breit und ohne wesentliche Steigungen führt dieser Panoramaweg oberhalb des imposanten Gletscherstromes der Pasterze, genau gegenüber des alles überragenden Großglockners, mitten hinein in das Herz des Nationalparks! 

Führungen am Gamsgrubenweg werden im Sommer (Anfang Juli - Ende September) täglich um 11:00 Uhr von einem Nationalpark-Ranger durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Führungen Gletscherweg zur Pasterze Donnerstags (Ende Juni - Anfang September), jeden Donnerstag um 10:15 Uhr; Preis: € 17,00/EW und € 11,00/Kind. Anmeldung: +43 4824 2700-20 oder +43 4825 6161


Gletscherweg Pasterze:
Vom Glocknerhaus durchs „Glocknertor“ (2 riesige Steinsäulen) steigen wir vorerst über Almwiesen ab. Über die beiden Staumauern überqueren wir den Margeritzenspeicher. Danach dem See entlang rechts haltend durch ein kleines Tal hinauf zum Elisabethfelsen mit dem eindrucksvollen „Steinzeichenplatz“. Kurz bergab zur Hängebrücke über die tosende hier entspringende Möll. Um den sedimentgefüllten Sandersee herum, über Felsstufen und Gletschermoränen zum Weg, der zur Talstation der Gletscherbahn führt. Dort können wir einen Abstecher auf den gesicherten Bereich des Pasterzengletschers machen. Danach beginnt der steile Anstieg zur Franz-Josefs-Höhe, den man sich mit der Gletscherbahn um ca. 1/2 Stunde verkürzen kann.

Wenn man die Tour nicht über den Gamsgrubenweg fortsetzen will, entweder zu Fuß (nicht markierte Abkürzungsmöglichkeit) ab Parkplatz "Sattel" oder per Bus (Postbusse von Mitte Juni bis Mitte September) zurück zum Glocknerhaus.

Gamsgrubenweg:
Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe durch ein gut sichtbares Portal zum Gamsgrubenweg. 800m durch sechs Tunnels, die vor Steinschlag schützen und gleichzeitig als Ausstellung dienen. Danach in geringer Steigung mit fantastischer Aussicht auf den Gletscher und in die gewaltige Großglockner-Nordseite. Vorbei am Sonderschutzgebiet „Gamsgrube“ (Weggebot!), wo sich Murmeltiere und häufig auch Steinböcke beobachten lassen. Weiter bis zum Aussichtsplatz Wasserfallwinkel. Von hier geht es wieder zurück zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Anreise:

    Von Heiligenblut über die Großglockner Hochalpenstraße bis zum Alpincenter Glocknerhaus (ACHTUNG Mautstraße!). Ideal mit dem Postbus, besonders bei Start am Glocknerhaus und Ende der Tour auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe!

  • Gletscherweg zur Pasterze

    Gamsgrubenweg

     

  • Geheimtipp:

    Sie sollten sich unbedingt die Zeit nehmen, das Besucherzentrum am Nationalparkplatz und die Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte zu besichtigen.

  • Quelle: Kärnten Hohe Tauern
  • Autor:

    Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    Parkplatz am Alpincenter Glocknerhaus (frei); Parkhaus auf der Kaiser-Franz-Josefs Höhe auch frei.

  • Öffentliche Verkehrsmittel

    Der öffentliche Postbus fährt von Mitte Juni bis Mitte September 3 x täglich (samstags nur 1x) zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und wieder retour nach Heiligenblut am Großglockner.

     

     


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