Impressionen des Wanderwegs



Herrliche Wanderung von Reichenfels auf die Peterer Alm, weiter über die St. Leonharder- und Hirschegger Alm (hier liegt die Gesteinsformation von der Sage "Die sieben Heufuhren") bis zur Knödelhütte, das Ziel dieser Etappe. 


 Themenweg
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 21.26 km
  • Zeit: 6.5 Stunden
  • Startpunkt:
    Reichenfels
  • Aufstieg: 1220 m
  • Abstieg: 605 m
  • Niedrigster Punkt: 786 m
  • Höchster Punkt: 1870 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Der 120 km lange Koralm Kristall Trail führt von Salla auf der Stubalpe entlang dem Höhenrücken der Koralpe bis zum Ort Soboth durch die uralten Gesteine des einstigen Riesenkontinents Pangäa. Mächtige Gesteinsformationen und glitzernde Kristalle bilden die einzelnen Stationen. Die uralten Gesteine der Kor- und Stubalpe sind reich an mineralischen Stoffen, die in historischer Zeit auch abgebaut wurden. Auch diese Abbaugebiete kann man entlang des Koralm Kristall Trails besuchen. Hier wurde Eisenerz (Eisenspat und Eisenglimmer), Marmor und Quarz abgebaut und nach Silber und Gold geschürft. Entlang des Trails liegen aber auch "Mystische Wegzeichen" wie der " Gedrahte Stan" oder der "Luckerte Felsen" auf der Kärntner Seite der Koralpe. Auch religiöse Andachtsstellen wie der "Marienfelsen" oder das "Wallfahrerkreuz" auf dem Jauksattel säumen den Weg. Weiteres ranken sich einige Sagen über den früheren Erzabbau oder die Entstehung der seltenen Felsformationen. Nicht vergessen sollte man die unzähligen urigen Hütten und Gasthäuser, die an den einzelnen Etappen liegen. Kehren Sie ein und machen Sie Rast bei einer typischen Lavanttaler Jause mit Most oder Apfelsaft.

Im Lavanttal besteht der Koralm Kristall Trail aus acht "Hauptetappen" (Etappe 1: Reichenfels - Knödelhütte, Etappe 2: Knödelhütte - Hebalm, Etappe 3: Hebalm - Weinebene, Etappe 4: Weinebene - Kärntner Brandl, Etappe 5: Kärntner Brandl - Lavamünd, Etappe 6: Lavamünd - Sobother Stausee/St. Vinzenz, Etappe 7: St. Vinzenz – Dreieckhütte – Koralpenparkplatz, Etappe 8: Wege im Naturschutzgebiet großes Kar) und unzähligen "Zubringeretappen" zur Hauptroute von den Gemeinden Reichenfels – Bad St. Leonhard – Frantschach-St. Gertraud – Wolfsberg – St. Andrä – St. Georgen – St. Paul und Lavamünd. Der Koralm Kristall Trail führt immer an der Grenze zwischen den Bundesländern Kärnten und Steiermark und bietet einen wunderschönen Ausblick in die beiden Bundesländer.

 


Die Tour hat ihren Ausgangspunkt bei der Infotafel im Ortskern von Reichenfels. Der Weg führt Richtung Osten über eine kleine Holzbrücke (Schirnitzbach). Die B 78 überquerend, weiter bis zum Bauernhof vlg. Teichbauer. Der Asphaltstraße ca. 300 m entlang, rechts abbiegen (Wandertafel - Peterer Alm), vorbei an den Bauernhöfen vlg. Hanslbauer, vlg. Pirker und vlg. Fuchs. Beim vlg. Fuchs endet die Straße und es geht auf einem Forstweg weiter zum Bauernhof vlg. Bockbauer. Nach ca. 400 m, der Wandertafel (Peterer Alm) folgend, erreicht man einen Wiesenweg. Hier rechts halten, nach einigen Gehminuten mündet dieser in einen Wald. Danach erreicht man einen Forstweg und folgt diesem ca. 1,5 km. In einer Rechtskurve den Forstweg auf einem steilen Hohlweg verlassen. Anschließend wandert man auf einem Steig den Forstweg einige Mal kreuzend durch einen wunderschönen Hochwald, bis zur Peterer Hütte. Von der Peterer Hütte geht es auf die Peterer Alm, weiter zur St. Leonharder- und Hirschegger Alm. Der letzte Abschnitt dieser abwechslungsreichen Wanderung führt vorbei an den „Sieben Heufuhren“ über die Hirschegger Alm zum Ziel der Wanderung, der Knödelhütte.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Wanderschuhe - Regenbekleidung
  • Anreise: A2 Südautobahn –  Ausfahrt Bad St. Leonhard –  Richtung Reichenfels

     oder

     S6 Semmering Schnellstraße –  S36 Murtal Schnellstraße –  Ausfahrt Zeltweg West –  Obdach –  Reichenfels

  • www.region-lavanttal.at
  • Geheimtipp: Wenn Sie in Reichenfels sind, besuchen Sie die Sommerau. Das zur Marktgemeinde Reichenfels zählende Kleinod wird heute noch von sechs Bergbauernfamilien bewohnt –  um 1900 waren es noch doppelt so viele. Silber- und Goldbergbau bestimmten einst die Geschichte in der Sommerau. Das Bergdorf liegt auf exakt 1.300 Metern Seehöhe und dürfte zwischen 1006 und 1072 von Bergknappen erbaut worden sein.

     

      Sage: Die sieben Heufuhren der Hirschegger Alm

    Unterhalb der Hirschegger Alm stand einst ein stattlicher Hof, in dem ein fleißiger Bauer wohnte. Am Vortag des "Peter-und-Paul-Festes" war der Bauer auf den Almwiesen mit dem Heumachen beschäftigt. Der Tag war heiß und der Bauer und seine Leute arbeiteten, dass ihnen der Schweiß von der Stirn rann, wollten sie doch noch am Nachmittag das Heu heimführen. Doch trotz größter Anstrengung schafften sie es nicht, alle Heufuhren einzubringen und 7 Fuhren mussten auf der Alm bleiben. Am "Peter-und-Paul-Tag" brannte wieder die Sonne vom Himmel, doch zu Mittag begann sich das Wetter zu ändern, Wolken stiegen auf und ein Unwetter drohte. Da fuhr der Bauer mit seinen Leuten los um das Heu schleunigst unter Dach zu bringen. Die Leute arbeiteten fieberhaft, jeden Augenblick konnte das Unwetter losbrechen. Eben wollte der Bauer die erste Fuhre heimführen, als ein Blitz niederfuhr und mit einem furchtbaren Krach Bauer, Knechte, Rosse und Heufuhren zu Stein verwandelt wurden. Seit dieser Zeit stehen die sieben versteinerten Heufuhren auf der Hirschegger Alm, jedem zur Warnung, der hohe Feiertage nicht ehrt.

     

     

  • Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Autor: Schober Erich

    RML GmbH.

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Im Ort Reichenfels

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


10 Gebote für Wanderer

1. Selbsteinschätzung

Prüfen Sie vor jeder Bergtour Ihre körperliche Eignung und schätzen Sie Ihre Kräfte sowie die Ihrer Begleiter - insbesondere jene Ihrer Kinder - richtig ein! Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind oft sehr wichtig!

2. Planung und Vorbereitung

Planen Sie jede beabsichtigte Bergtour vorher genau. Wanderkarten und Führer sowie Auskünfte alpiner Vereine und Ortskundiger wie Bergführer und Hüttenwirte können dabei entscheidend helfen.

3. Ausrüstung

Am Berg benötigt man entsprechende Ausrüstung und Bekleidung, insbesondere festes, hohes Schuhwerk mit griffiger Sohle. Wetter- und Kälteschutz sind unerlässlich, kann doch das Wetter oft überraschend umschlagen.

4. Information an Dritte

Geben Sie aus Gründen der Sicherheit, insbesondere für den Notfall, Weg und Ziel an - in den Hüttenbüchern, in den Gaststätten oder bei Freunden - allenfalls auch den Zeitpunkt der geplanten Rückkehr.

5. In der Ruhe liegt die Kraft

Passen Sie Ihr Tempo immer Ihren körperlichen Möglichkeiten und der Kondition Ihrer Begleiter an. Zu schnelles Gehen führt zu frühzeitiger Erschöpfung und Sie sollten bedenken, dass Sie auch noch einen Retourweg zu bewältigen haben.

6. Verlassen Sie den markierten Weg nicht

Die Begehung steiler Grashänge, besonders dann, wenn diese nass sind, von steilen Schneefeldern und von Gletschern ist immer sehr schwierig und gefahrvoll.

7. Treten Sie keine Steine ab

Treten Sie keine Steine ab, weil damit andere Bergwanderer ernstlich gefährdet werden können. Stellen mit Steinschlaggefahr sollten möglichst schnell und mit sehr großer Aufmerksamkeit und Vorsicht überschritten werden.

8. Kehren Sie rechtzeitig um

Das ist keine Schande, sondern ein Zeichen der Vorsicht. Es wird notwendig, wenn das Wetter umschlägt, Nebel einfällt, und auch, wenn der Weg zu schwierig oder nicht in Ordnung ist.

9. Bewahren Sie Ruhe, wenn ein Unfall eintritt !

Versuchen Sie, durch Signale wie Rufen, Winken mit großen Kleidungsstücken etc. Hilfe herbeizuholen. Ein Verletzter sollte möglichst an sichtbarer Stelle am Unfallort bleiben.

10. Halten Sie die Bergwelt sauber

Halten Sie die Bergwelt sauber und nehmen Sie Abfälle mit ins Tal. Dadurch helfen Sie mit, unsere Berge rein zu halten, damit sich auch noch andere an deren majestätischer Vielfalt und Pracht erfreuen können.


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