Impressionen des Wanderwegs



Herrliche Wanderung im Naturschutzgebiet Großes Kar mit geologischen und botanischen Höhepunkten...


 Thematic Trail
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 12.64 km
  • Zeit: 4 Stunden
  • Startpunkt:
    Koralpenparkplatz
  • Aufstieg: 602 m
  • Abstieg: 599 m
  • Niedrigster Punkt: 1556 m
  • Höchster Punkt: 1930 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Der 120 km lange Koralm Kristall Trail führt von Salla auf der Stubalpe entlang dem Höhenrücken der Koralpe bis zum Ort Soboth durch die uralten Gesteine des einstigen Riesenkontinents Pangäa. Mächtige Gesteinsformationen und glitzernde Kristalle bilden die einzelnen Stationen. Die uralten Gesteine der Kor- und Stubalpe sind reich an mineralischen Stoffen, die in historischer Zeit auch abgebaut wurden. Auch diese Abbaugebiete kann man entlang des Koralm Kristall Trails besuchen. Hier wurde Eisenerz (Eisenspat und Eisenglimmer), Marmor und Quarz abgebaut und nach Silber und Gold geschürft. Entlang des Trails liegen aber auch "Mystische Wegzeichen" wie der "Gedrahte Stan" oder der "Luckerte Felsen" auf der Kärntner Seite der Koralpe. Auch religiöse Andachtsstellen wie der "Marienfelsen" oder das "Wallfahrerkreuz" auf dem Jauksattel säumen den Weg. Weiteres ranken sich einige Sagen über den früheren Erzabbau oder die Entstehung der seltenen Felsformationen. Nicht vergessen sollte man die unzähligen urigen Hütten und Gasthäuser, die an den einzelnen Etappen liegen. Kehren Sie ein und machen Sie Rast bei einer typischen Lavanttaler Jause mit Most oder Apfelsaft.

Im Lavanttal besteht der Koralm Kristall Trail aus acht "Hauptetappen" (Etappe 1: Reichenfels - Knödelhütte, Etappe 2: Knödelhütte - Hebalm, Etappe 3: Hebalm - Weinebene, Etappe 4: Weinebene - Kärntner Brandl, Etappe 5: Kärntner Brandl - Lavamünd, Etappe 6: Lavamünd - Sobother Stausee/St. Vinzenz, Etappe 7: St. Vinzenz – Dreieckhütte – Koralpenparkplatz, Etappe 8: Wege im Naturschutzgebiet großes Kar) und unzähligen "Zubringeretappen" zur Hauptroute von den Gemeinden Reichenfels – Bad St. Leonhard – Frantschach-St. Gertraud – Wolfsberg – St. Andrä – St. Georgen – St. Paul und Lavamünd. Der Koralm Kristall Trail führt immer an der Grenze zwischen den Bundesländern Kärnten und Steiermark und bietet einen wunderschönen Ausblick in die beiden Bundesländer.

 


Vom Koralpenparkplatz ca. 100 m bergab entlang der Asphaltstraße bis zur Hinweistafel Großhöllerhütte. Rechts abbiegen und dem Forstweg bis zum Kreuzungspunkt beim Pomsbach folgen (ca. 30 min. Gehzeit). Der Hinweistafel Großes Kar/Koralpenhaus Weg Nr. 592 folgend, erreichen Sie nach ca. 15 min. den Pomswasserfall. Bei der Weggabelung beim Pomswasserfall rechts halten (Hinweistafel Großes Kar/Koralpenhaus Weg Nr. 592). Von hier geht es ziemlich steil bergauf über den "Ernestinensteig" bis zum Kreuzungspunkt "Steinschneider" (ca. 1,5 km). Links abbiegen in das Große Kar. Beim Kreuzungspunkt Großes Kar wieder links abbiegen und den Hinweistafeln Grillitschhütte/Großhöllerhütte folgen. Nach ca. 45 min. Gehzeit ist die Grillitschhütte erreicht. Von der Grillitschhütte geht es vorbei am Schäferkreuz zurück zur Großhöllerhütte (ca. 20 min). Weiter führt der Weg steil bergab über eine Wiese und nach ca. 10 min. Gehzeit erreichen sie wieder den Pomswasserfall.  Vom Pomswasserfall zum Koralpenparkplatz führt die gleiche Strecke wieder zurück.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Wanderschuhe, Regenbekleidung
  • Anreise: Von Graz/Klagenfurt - A2 Südautobahn - Abfahrt Wolfsberg Süd - 1. Kreisverkehr zweite Ausfahrt Richtung St. Stefan/Koralpe - 2. Kreisverkehr zweite Ausfahrt Richtung St. Johann/Koralpe - nach ca. 500 m links abbiegen Beschilderung/Koralpe ca. 8 km bis zum Koralpenparkplatz
  • www.region-lavanttal.at
  • Geheimtipp: Sage:" Der gedrahte Stoa`n "

    Wer vom Speikkogel bis zur Grillitschhütte (Schafhütte) wandert, erblickt rechts vom Fußsteig einen etwa halbmannshohen grauen Stein, mit Alpenrosen und Latschen bewachsen.

    Es war einst ein Bauernknecht, der hatte ein blondes Liebchen, aber zum Heiraten hatte es noch gute Weile, denn beide waren arm. Da mähte nun einst Mirtl, so hieß der Knecht, mit einigen anderen das dürftige Almgras auf der Wiese, die etwa hundert Schritte vom gedrehten Stein entfernt ist. Es war Vesperzeit; der Mirtl dachte an die Sepha und ging wohl ganz in Gedanken von seinen Kameraden weg. Gott weiß, wie weit er noch gegangen wäre, wenn er nicht auf einmal mit der Stirne in den „gedrahten Stein“ gerannt wäre, so ungestüm, daß ihm selbst sein echt lavanttaler Dickschädel davon brummte. Wie er aufschaute, da war im Stein ein kleines Türlein aufgesprungen, und ohne viel zu denken, wie es seine Art war, ging er hinein. Ein paar Beulen bekam er noch in dem felsigen Gang, dann kam er in einen großen Saal - da blinkte es von eitel Gold und Silber. Eine schöne Frau kam ihm entgegen und wies ihm einen silbernen Sessel an. Er setzte sich verwundert nieder und sah mit offenem Mund und Augen auf die Herrlichkeit. Im Handumdrehen schlief er dann ein.

    Nach einer Weile erwachte er und dachte sich: „Herrschaft! Da verschlaf’ ich in dem G’schloß und die Mannder schlagen die Mahd ohne mich zusammen.“ Da polterte er hinaus und trug dabei noch einige Beulen davon. Die scharfe Alpenluft frischte ihn bald auf. „Han i deachta wohl tramt“, und er schaute sich um; der Stein war grau und glatt wie zuvor. „Oba Stoana hat mir dås dålkate Wei’sbild in Såck g*steckt.“ Doch es waren lauter Goldklumpen. In Gedanken an die Freude der Sepha ging er gegen die Almwiese. Aber kein Mäher war sichtbar. Eilig stieg er bergab zum Bauernhof. Der Großknecht wusch sich gerade im Hausbrunnen. „Jessas, du bist’s, Mirtl! Ja, wo wårst denn in die sieben Jåhr? Eppa går bei die Ung’rischen drent?“ Nun kann man sich denken, daß dem guten Mirtl, der ohnedies kein Kirchenlicht war, der Verstand schier stehen blieb. Sieben Jahre hatte er geschlafen! Aber die Sepha nahm ihn trotzdem.

  • Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Autor: Schober Erich

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Koralpenparkplatz
  • Öffentliche Verkehrsmittel
    Juli-August Wanderbus

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


10 Gebote für Wanderer

1. Selbsteinschätzung

Prüfen Sie vor jeder Bergtour Ihre körperliche Eignung und schätzen Sie Ihre Kräfte sowie die Ihrer Begleiter - insbesondere jene Ihrer Kinder - richtig ein! Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind oft sehr wichtig!

2. Planung und Vorbereitung

Planen Sie jede beabsichtigte Bergtour vorher genau. Wanderkarten und Führer sowie Auskünfte alpiner Vereine und Ortskundiger wie Bergführer und Hüttenwirte können dabei entscheidend helfen.

3. Ausrüstung

Am Berg benötigt man entsprechende Ausrüstung und Bekleidung, insbesondere festes, hohes Schuhwerk mit griffiger Sohle. Wetter- und Kälteschutz sind unerlässlich, kann doch das Wetter oft überraschend umschlagen.

4. Information an Dritte

Geben Sie aus Gründen der Sicherheit, insbesondere für den Notfall, Weg und Ziel an - in den Hüttenbüchern, in den Gaststätten oder bei Freunden - allenfalls auch den Zeitpunkt der geplanten Rückkehr.

5. In der Ruhe liegt die Kraft

Passen Sie Ihr Tempo immer Ihren körperlichen Möglichkeiten und der Kondition Ihrer Begleiter an. Zu schnelles Gehen führt zu frühzeitiger Erschöpfung und Sie sollten bedenken, dass Sie auch noch einen Retourweg zu bewältigen haben.

6. Verlassen Sie den markierten Weg nicht

Die Begehung steiler Grashänge, besonders dann, wenn diese nass sind, von steilen Schneefeldern und von Gletschern ist immer sehr schwierig und gefahrvoll.

7. Treten Sie keine Steine ab

Treten Sie keine Steine ab, weil damit andere Bergwanderer ernstlich gefährdet werden können. Stellen mit Steinschlaggefahr sollten möglichst schnell und mit sehr großer Aufmerksamkeit und Vorsicht überschritten werden.

8. Kehren Sie rechtzeitig um

Das ist keine Schande, sondern ein Zeichen der Vorsicht. Es wird notwendig, wenn das Wetter umschlägt, Nebel einfällt, und auch, wenn der Weg zu schwierig oder nicht in Ordnung ist.

9. Bewahren Sie Ruhe, wenn ein Unfall eintritt!

Versuchen Sie, durch Signale wie Rufen, Winken mit großen Kleidungsstücken etc. Hilfe herbeizuholen. Ein Verletzter sollte möglichst an sichtbarer Stelle am Unfallort bleiben.

10. Halten Sie die Bergwelt sauber

Halten Sie die Bergwelt sauber und nehmen Sie Abfälle mit ins Tal. Dadurch helfen Sie mit, unsere Berge rein zu halten, damit sich auch noch andere an deren majestätischer Vielfalt und Pracht erfreuen können.


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