Impressionen des Wanderwegs



Herrliche Winterwanderung mit Panoramablick auf das gesamte Lavanttal.

 


 Winter Hiking
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 6.57 km
  • Zeit: 2 Stunden
  • Startpunkt:
    Koralpenparkplatz
  • Aufstieg: 196 m
  • Abstieg: 196 m
  • Niedrigster Punkt: 1599 m
  • Höchster Punkt: 1683 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


WASSER - EINE LANDSCHAFTEN FORMENDE NATURGEWALT

Die Wirkung des Wassers auf die Landschaft ist vielfältig. Sie reicht von der Verwitterung der Gesteine bis zur Ablagerung von Sedimenten in den Flußauen, Seen und an den Küsten. Verwitterung und Abtragung durch Wasser stehen daher in direktem Zusammenhang. Gefriert Wasser, dehnt es sich aus - aus 1.000 cm³ Wasser werden 1.090 cm³ Eis. Friert Wasser in Rissen und Spalten, übt es einen Druck auf das Gestein aus, der tausendmal höher ist als der Druck in einem Autoreifen. Nach und nach wird festes Gestein auf diese Weise in Blöcke, Schutt und feinen Sand zerlegt. Diesen physikalischen Verwitterungsprozess nennt man Frostsprengung. Während die physikalische Verwitterung die stoffliche Zusammensetzung der Gesteine nicht ändert, kommt es bei der chemischen Verwitterung zu Reaktionen und zur Lösung von Mineralien. Kohlensäure im Regenwasser löst Kalkgestein und kann so zur Entstehung von Tropfsteinhöhlen führen. Gebirge unterliegen der Verwitterung und Abtragung durch Schwerkraft, Wind und Wasser. Der Transport von Schutt, Geröll und Schlamm durch hochwasserführende Wildbäche ist ein natürlicher Prozess im Hochgebirge, welcher durch den Menschen, z.B. über Eingriffe in die Vegetation, stark beeinflusst werden kann. Durch Kahlschläge wird der Boden seiner schützenden Vegetationsdecke beraubt. Erosion, Steinschlag oder Hangrutschungen führen den Wildbächen nun verstärkt Geschiebemassen zu. Bei Starkniederschlägen und Schneeschmelzen können daraus katastrophale Muren entstehen. Wird das Gefälle geringer, lässt auch die Strömungsgeschwindigkeit nach. Bäche und Flüsse fließen in Schleifen - sogenannten Mäandern - durch Tallandschaften und Auen. Mäander entstehen dadurch, dass Flüsse bei nachlassender Strömungsgeschwindigkeit Sedimente ablagern. Diese Ablagerungen zwingen das Flusswasser zum Ausweichen, der Stromstrich beginnt zu pendeln. Auch die Lavant floss bis zum 19. Jahrhundert in mehr oder weniger weiten Mäandern durch das Tal. Erst mit der Regulierung der Lavant wurde deren heutiger geradliniger Verlauf geschaffen. Reste ehemaliger Mäander der Lavant sind heute noch beim »Kanalwirt« zu sehen.


Vom Koralpenparkplatz den Hinweistafeln "Panoramaweg Goding" (Weg Nr. 4) ca. 400 m folgen. Nach Überquerung der Schipiste geht es immer leicht bergauf Richtung "Trattenofen" (Steinformation). Weiter geht es über den Wanderweg Nr. 4 durch eine wunderschöne Winterlandschaft mit einem herrlichen Ausblick auf das Lavanttal, bis zum Gasthof Sonnhof auf der Goding. Kehren Sie ein auf ein wärmendes Getränk und eine der viele Lavanttaler Spezialitäten, damit Sie für den Rückweg gestärkt sind. 


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Gute Winterschuhe, wärmende Kleidung.
  • Anreise: Von Graz/Klagenfurt: A2 Südautobahn - Abfahrt Wolfsberg Süd - 1. Kreisverkehr zweite Ausfahrt Richtung St. Stefan/Koralpe - 2. Kreisverkehr zweite Ausfahrt Richtung St. Johann/Koralpe - nach ca. 500 m links abbiegen Beschilderung/Koralpe - ca. 8 km bis zum Koralpenparkplatz.
  • www.region-lavanttal.at
  • Geheimtipp: Das beliebte Skigebiet auf der Koralpe bietet für jeden Wintersportler etwas (Schi- & Snowboardfahren, Rodeln, geführte Schneeschuhwanderungen, Schitourengehen, Winterwandern usw.).
  • Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Autor: Schober Erich

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Koralpenparkplatz

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Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Achten Sie immer auf andere Wintersportler, besonders bei der Querung von Pistenabschnitten!


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