Impressionen des Wanderwegs



Wunderschöne Schneeschuh-Rundwanderung vorbei an einigen "Naturschönheiten" der Koralpe, mit herrlichem Panoramblick auf das Lavanttal.


 Schneeschuh
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 9.64 km
  • Zeit: 4 Stunden
  • Startpunkt:
    Koralpenparkplatz
  • Aufstieg: 456 m
  • Abstieg: 456 m
  • Niedrigster Punkt: 1541 m
  • Höchster Punkt: 1857 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


NATURSCHUTZGEBIET

GROSSES KAR - SEEKAR

Die Koralpe zählt zu den zoologisch und botanisch interessantesten Regionen der Alpen. Dies begründet sich in der besonderen Lage am Alpenostrand, der weitgehenden Freiheit von Eisbedeckung während der letzten Eiszeiten und dem Vorkommen zahlreicher lokalendemischer, d.h. nur hier vorkommender Arten. Von besonderer Bedeutung ist die baumfreie alpine Region. Hier kommt den blockigen Nordhängen (v. a. Großem und Kleinem Speikkogel) weitaus größere Bedeutung zu, als den flach nach Süden geneigten Hängen. Naturschutzfachlich ebenfalls sehr bedeutend sind die zahlreichen Quellen und Quellbäche innerhalb der alpinen und subalpinen Region, oberhalb von etwa 1.300 m Seehöhe. Die Naturschutzgebiete Seekar - Bärental – Großes und Kleines Kar umfassen auf steirischer Seite die Gipfelbereiche des Kleinen und Großen Frauenkogels, des Kleinen und Großen Speikkogels und des Moschkogels im Norden sowie deren nach Osten abfallende Hänge und auf Kärntner Seite das Große und Kleine Kar nördlich dem Großen Speikkogel. Ein botanisches Kleinod der Koralpe ist die Sturzbach-Gemswurz (Doronicum cataractarum), eine endemische Art, die im Sprühnebelbereich der Quellgebiete von Seebach, Payerlbach, Karbach und Schwarzer Sulm wächst. Andere seltene Arten sind das Koralpen-Berufkraut (Erigeron candidus), der Glimmer-Steinbrech (Saxifraga paradoxa), das Nordische Moosglöckchen (Linnaea borealis) oder die Glockenheide (Erica tetralix), deren Hauptverbreitungsgebiet an der Nordatlantikküste Nordwesteuropas liegt und die auf der Koralpe erstmals 2001 entdeckt wurde. Innerhalb der Tierwelt weist die Koralpe ebenfalls einige endemische Arten auf. Diese sind zumeist klein, flügellos und daher wenig mobil. Neben dem nur im unmittelbaren Gipfelbereich vorkommenden Palpenkäfer (Bryaxis witzgalli), sind dies durchwegs Vertreter der Laufkäfer, wie beispielsweise der Koralpen-Dammläufer (Nebria schusteri) oder der Koralpen-Flinkläufer (Trechus regularis).


Ausgangspunkt der Tour ist der Koralpenparkplatz (1627 m). Die Wanderung führt ostwärts Richtung Hipfllift, bis zum Speichersee der Koralpenlifte. Beim Speichersee rechts vorbei und ca. 250 m bergab durch den Wald bis zum Forstweg. Nach ca. 600 m entlang des Forstweges kommt eine Weggabelung. Rechts halten, dem Forstweg bis zur Großhöllerhütte folgen (ca. 2,5 km). Von der Großhöllerhütte weiter Richtung Norden immer leicht bergauf bis zum Sprungkogel (ca. 15 min). Vom Sprungkogel geht es leicht bergab bis zum Kreuzungspunkt der Wanderwege Großes Kar/Grillitschhütte. Der Beschilderung "Großes Kar" folgen. Beim „Gedrahten Stan“ rechts abbiegen und dem "Ernestienenweg" bis zum Pomswasserfall folgen. Beim Wasserfall links vorbei, bergab über den Wanderweg Nr. 592 bis zum Forstweg bzw. zur Brücke über dem Pomsbach. Dem Forstweg bis zur nächsten Weggabelung folgen. Rechts halten und nach ca. 600 m links abbiegen über eine kleine Böschung. Nach ca. 15 min. Gehzeit haben Sie den Ausgangspunkt der Wanderung - den Koralpenparkplatz - erreicht.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:
    • Handy
    • Thermosflasche mit einen wärmenden Getränk
    • Reservekleidung im Rucksack
    • Universaltaschenmesser für kleinere "Reparaturen"
    • Verbandspaket
    • Feuerzeug
    • Taschenlampe
  • Anreise: Von Graz/Klagenfurt: A2 Südautobahn - Abfahrt Wolfsberg Süd - 1. Kreisverkehr zweite Ausfahrt Richtung St. Stefan/Koralpe - 2. Kreisverkehr zweite Ausfahrt Richtung St. Johann/Koralpe - nach ca. 500 m links abbiegen Beschilderung/Koralpe - ca. 8 km bis zum Koralpenparkplatz.
  • www.region-lavanttal.at

  • Geheimtipp:

    Besuchen Sie die Koralpe auch im Sommer und entdecken Sie den "Koralm Kristall Trail":

    Der 120 km lange Koralm Kristall Trail führt von Salla auf der Stubalpe entlang dem Höhenrücken der Koralpe bis zum Ort Soboth durch die uralten Gesteine des einstigen Riesenkontinents Pangäa. Mächtige Gesteinsformationen und glitzernde Kristalle bilden die einzelnen Stationen. Die uralten Gesteine der Kor- und Stubalpe sind reich an mineralischen Stoffen, die in historischer Zeit auch abgebaut wurden. Auch diese Abbaugebiete kann man entlang des Koralm Kristall Trails besuchen. Hier wurde Eisenerz (Eisenspat und Eisenglimmer), Marmor und Quarz abgebaut und nach Silber und Gold geschürft. Entlang des Trails liegen aber auch "Mystische Wegzeichen" wie der " Gedrahte Stan" oder der "Luckerte Felsen" auf der Kärntner Seite der Koralpe. Auch religiöse Andachtsstellen wie der "Marienfelsen" oder das "Wallfahrerkreuz" auf dem Jauksattel säumen den Weg. Weiteres ranken sich einige Sagen über den früheren Erzabbau oder die Entstehung der seltenen Felsformationen. Nicht vergessen sollte man die unzähligen urigen Hütten und Gasthäuser, die an den einzelnen Etappen liegen. Kehren Sie ein und machen Sie Rast bei einer typischen Lavanttaler Jause mit Most oder Apfelsaft.

  • Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Autor: Schober Erich

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Koralpenparkplatz

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Achten Sie immer auf andere Wintersportler, besonders bei der Querung von Pistenabschnitten!

Halten Sie sich an die Absperrungen "Achtung Lawinengefahr"!


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