Impressionen des Wanderwegs



Kurze und sehr schöne Wanderung rund um Bad St.Leonhard mit kulturellen und kulinarischen Höhepunkten.


 Wanderung
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 6.88 km
  • Zeit: 1.8 Stunden
  • Startpunkt:
    Schlossberg
  • Aufstieg: 102 m
  • Abstieg: 102 m
  • Niedrigster Punkt: 695 m
  • Höchster Punkt: 790 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Vom Schlossberg führt der Wanderweg L1 durch die Kirchgasse auf den Hauptplatz. Vom Hauptplatz durch die Höllgasse und von dort geradeaus weiter zum Bäckerweg. Vorbei an der Gärtnerei Girod gelangt man zum Kindergarten.

Nach dem Kindergarten zweigt der neu gestaltete Wanderweg nach Wisperndorf und  Schloss Lichtengraben links in die Tuschenkogelstraße ab. Weiter geht es über einen Wiesensteig. Danach wurde der Weg wieder vorbildlich hergerichtet.

Beim Ankner-Kreuz mündet der Weg in die Wisperndorferstraße ein, wo auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Linde steht, die anlässlich des 60igsten Regierungsjahres von Kaiser Franz Josef gepflanzt wurde. Eine Gedenktafel unter dem Baum erinnert an dieses Ereignis.

Bei der Linde biegt man in den Dorfweg links ein und geht über die Brücke rechts in Richtung Lichtengraben.

Der Feldteich in Wisperndorf war weitum das einzige Gewässer, das im Sommer höhere Temperaturen als die Lavant aufwies und daher gerne zum baden genützt wurde, wenngleich man beim Schwimmen auch oft einer Ringelnatter ins Auge blickte.

Entlang eines Wiesenweges, der dank des Grundbesitzers Baumann immer schön gepflegt ist, erreicht man schließlich die Straße zum Schloss Lichtengraben.

Hier kann man schon erahnen, dass man sich einem Schloss nähert.

Gänse wurden früher als Hauswächter gehalten, um mit ihrem Geschnatter auf unliebsame Besucher aufmerksam zu machen. Auf Gut Lichtengraben sind Besucher jedoch immer willkommen.

Der Wanderweg führt zu einem lohnenden Ziel. Wenn man Glück hat und der Hausherr ist in der Nähe, lässt er auch gerne einen Blick in den kleinen, aber feinen Renaissancehof des Schlosses werfen.

In den zwei großen Naturteichen beim Schloss kann auch Angelsport betrieben werden, die Geräte dazu können ausgeliehen werden. Angeboten werden aber auch küchenfertige Forellen oder Saiblinge, Filets und frisch geräucherter Fisch im Ganzen. Ofenwarm verspeist ist dies eine bekannte Spezialität des Hauses.

Über den Fuß- und Radweg geht es zurück zum Schlossberg.


Ausgangspunkt Schlossberg - Kindergarten - Tuschenkogel - Wisperndorf Feldteich - Schloss Lichtengraben - Wisperndorf - Stora Enso - Hofbauerbrücke - Rad- und Fußweg Richtung Schlossberg 


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Für diese Tour genügen ein gutes Schuhwerk und ein kleiner Rucksack mit den nötigsten Dingen.

  • Anreise:

    A2 Südautobahn, Abfahrt Bad St Leonhard - bei Einmündung in die Obdacher Landestraße rechts abbiegen (Hinweistafel Bad St. Leonhard, ca. 4 km)

  •  www.region-lavanttal.at

     www.bad-st-leonhard-i-lav.at

  • Geheimtipp:

    Besuchen Sie die Leonhardikirche  von welcher auch der Ort seinen Namen erhalten hat. Geschichtlich nachweisbar ist die Gründung einer Kirche oder Kapelle durch Bischof Otto von Bamberg zwischen 1106 und 1139. Diese ursprüngliche Kirche war in romanischem Stil erbaut, wovon heute nur noch die Sakristei und der Karner übrig sind. Die jetzige gotische Leonhardikirche stammt aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Sie ist eine dreischiffige Basilika.

  • Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Autor:

    Schober&Grassler

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    In der Stadt Bad St. Leonhard.


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Sicher Wandern

10 Empfehlungen des Alpenvereins

Als Natursport bietet Bergwandern große Chancen für Gesundheit, Gemeinschaft und Erlebnis. Die folgenden Empfehlungen der alpinen Vereine dienen dazu, Wanderungen möglichst sicher und genussvoll zu gestalten.

1. Gesund in die Berge
Bergwandern ist Ausdauersport. Die positiven Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine realistische Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass niemand in der Gruppe außer Atem kommt.
2. Sorgfältige Planung
Wanderkarten, Führerliteratur, Internet und Experten informieren über Länge, Höhendifferenz, Schwierigkeit und die aktuellen Verhältnisse. Touren immer auf die Gruppe abstimmen!
Achte besonders auf den Wetterbericht, da Regen, Wind und Kälte das Unfallrisiko erhöhen.
3. Vollständige Ausrüstung
Passe deine Ausrüstung deiner Unternehmung an und achte auf ein geringes Rucksackgewicht. Regen-, Kälte- und Sonnenschutz gehören immer in den Rucksack, ebenso Erste-Hilfe-Paket und Mobiltelefon (Euro-Notruf 112). Karte oder GPS unterstützen die Orientierung.
4. Passendes Schuhwerk
Gute Wanderschuhe schützen und entlasten den Fuß und verbessern die Trittsicherheit! Achte bei deiner Wahl auf perfekte Passform, rutschfeste Profilsohle, Wasserdichtigkeit und geringes Gewicht.
5. Trittsicherheit ist der Schlüssel
Stürze, als Folge von Ausrutschen oder Stolpern, sind die häufigste Unfallursache! Beachte, dass zu hohes Tempo oder Müdigkeit deine Trittsicherheit und Konzentration stark beeinträchtigen. Achtung Steinschlag: Durch achtsames Gehen vermeidest du das Lostreten von Steinen.
6. Auf markierten Wegen bleiben
Im weglosen Gelände steigt das Risiko für Orientierungsverlust, Absturz und Steinschlag. Vermeide Abkürzungen und kehre zum letzten bekannten Punkt zurück, wenn du einmal vom Weg abgekommen bist. Häufig unterschätzt und sehr gefährlich: Steile Altschneefelder!
7. Regelmäßige Pausen
Rechtzeitige Rast dient der Erholung, dem Genuss der Landschaft und der Geselligkeit. Essen und Trinken sind notwendig, um Leistungsfähigkeit und Konzentration zu erhalten. Isotonische Getränke sind ideale Durstlöscher. Müsliriegel, Trockenobst und Kekse stillen den Hunger unterwegs.
8. Verantwortung für Kinder
Beachte, dass Abwechslung und spielerisches Entdecken für Kinder im Vordergrund stehen! In Passagen mit Absturzrisiko kann ein Erwachsener nur ein Kind betreuen. Sehr ausgesetzte Touren, die lang anhaltende Konzentration erfordern, sind für Kinder nicht geeignet.
9. Kleine Gruppen
Kleine Gruppen gewährleisten Flexibilität und ermöglichen gegenseitige Hilfe. Vertraute Personen über Ziel, Route und Rückkehr informieren. In der Gruppe zusammen bleiben. Achtung Alleingänger: Bereits kleine Zwischenfälle können zu ernsten Notlagen führen.
10. Respekt für Natur und Umwelt
Zum Schutz der Bergnatur: Keine Abfälle zurücklassen, Lärm vermeiden, auf den Wegen bleiben, Wild- und Weidetiere nicht beunruhigen, Pflanzen unberührt lassen und Schutzgebiete respektieren. Zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel verwenden oder Fahrgemeinschaften bilden.

(Quelle: Österreichischer Alpenverein, 2014)


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