Impressionen des Wanderwegs



Kontrollstellen des Lavanttaler Höhenweges auf dieser Etappe:

1. Wildbachsattel (Stempelkästchen)

2. Gehöft vlg. Almkainz (Stempelkästchen)

3. Gasthof Götschl/Theißenegg (Übernachtungsmöglichkeit)

 


 Long Distance Hiking
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 20.46 km
  • Zeit: 7.3 Stunden
  • Startpunkt:
    Weinebene
  • Aufstieg: 550 m
  • Abstieg: 1062 m
  • Niedrigster Punkt: 1129 m
  • Höchster Punkt: 1825 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Der Lavanttaler Höhenweg hat eine Länge von 138,1 Kilometer und umrundet als regionaler Weitwanderweg das untere und das mittlere Lavanttal. Auf 7 Tagesetappen sind 4496 Höhenmeter zu überwinden. Die Gesamtgehzeit beträgt ca. 46 Stunden. Der tiefste Punkt des Lavanttaler Höhenweges ist die Marktgemeinde Lavamünd (348 m Seehöhe), die zugleich auch der Ausgangspunkt dieses Rundwanderweges ist. Der höchste Punkt liegt auf der Koralpe auf 2140 m Seehöhe ("Großer Speikkogel") und bietet einen herrlichen Panoramarundblick.
Die Wegmarkierungen bzw. die Beschilderung des Weges liegt in den Händen des Österreichischen Alpenvereines Sektion Wolfsberg. In Abständen von ca. 2 Stunden säumen 23 teilweise nicht bewirtschaftete bzw. unbesetzte Kontrollstellen den Weg. In einigen Bereichen verlaufen österr. Weitwanderwege parallel mit der Route des Lavanttaler Höhenweges. Es sind dies:
vom Koralpenhaus bis zum Kreuzungspunkt "Hochmoor See-Eben" der Weitwanderweg 05 (dieser führt von Nebelstein an der tschechischen Grenze nach Eibiswald in der Steiermark),
von der Wegkreuzung südlich des Hohenwartes am Klippitztörl bis zur südlichen Saualpe der Eisenwurzen-Weitwanderweg 08 (führt vom Waldviertel in Niederösterreich zu den Karawanken in Kärnten),
von der Kapelle St. Nikolei am Weinberg bis zur Weintratte am Jankitzkogel der Mariazeller- bzw. Unterkärntner Hügellandweg 06 (führt von Klagenfurt nach Maria Zell) und von Lavamünd bis zur Weintratte der Südalpine Weitwanderweg 03 (führt vom Pustertal in Südtirol nach Bad Radkersburg in der Steiermark).

Sie können den Lavanttaler Höhenweg natürlich in beide Richtungen gehen.

Etappe 1: Lavamünd/Gasthof Hüttenwirt - Kärntner Brandl/Stiftshütte: 21,2 km, 1352 Höhenmeter, ca. 7 Stunden Gehzeit.

Etappe 2: Kärntner Brandl/Stiftshütte - Weinebene/Gösler Hütte: 19,6 km, 961 Höhenmeter, ca. 6,5 Stunden Gehzeit.

Etappe 3: Weinebene/Gösler Hütte – Theißenegg: 20,5 km, 532 Höhenmeter, ca. 6,5 Stunden Gehzeit.

Etappe 4: Theißenegg - Klippitztörl/Naturfreundehaus: 23,2 km, 1351 Höhenmeter, ca. 8 Stunden Gehzeit.

Etappe 5: Klippitztörl/Naturfreundehaus - Saualpe/Wolfsberger Hütte: 13,3 km, 700 Höhenmeter, ca. 4,5 Stunden Gehzeit.

Etappe 6: Saualpe/Wolfsberger Hütte - Griffner Berg/Pension Töfferl: 17,2 km, 171 Höhenmeter, ca. 5,5 Stunden Gehzeit.

Etappe 7: Griffner Berg/Pension Töfferl - Lavamünd/Gasthof Hüttenwirt: 23,1 km, 876 Höhenmeter, ca. 8 Stunden Gehzeit.

Der Lavanttaler Höhenweg führt von Lavamünd über das "Kleinalpl" auf die "Koralpe" und weiter zur "Weinebene". Von der "Weinebene" über den "Weberkogel" und "Renneiskogel" in das Blumendorf Theißenegg bis zum Ort Twimberg. Twimberg (604 m) liegt an der Talsohle zwischen der Kor- und der Saualpe. Vom Ort Twimberg geht es über den Luftkurort Prebl und das "Bischofeck" (1357 m) auf das "Klippitztörl" ( 1760 m), dem nördlichsten Punkt des Höhenweges. Vom Klippitztörl gelangt man über den Geierkogel (1917 m) auf den sanften Bergrücken der "Saualpe". Der nächste Abschnitt der Wanderung führt am Bergrücken der "Saualpe" und bietet mit seinen herrlichen Ausblick in alle vier Himmelsrichtungen ein unvergessliches Wandererlebnis. Er führt über die "Forstalpe" (2034 m) und den "Gertrusk" (2044 m) auf den "Ladinger Spitz", der mit seinen 2079 Metern Seehöhe der höchste Punkt der Saualpe ist.
Machen Sie eine Rast und genießen Sie den Blick auf die Gebirgsseen "Meeraugen" um die sich einige Sagen ranken. Weiter geht es zur "Wolfsberger Hütte" und über den "Kostmannkogel" (1411 m) zum Bergdorf St. Leonhard an der Saualpe. Von St. Leonhard (1224 m) geht es weiter bergab zum "Griffner Berg" (704 m) und in späterer Folge zur "Windisch Grutschen" auf 652 m Seehöhe. Der letzte Abschnitt des Lavanttaler Höhenweges erfordert noch einiges an Kondition, da Sie noch die drei St. Pauler Berge (Langer Berg 786 m, Zwölferkogel 806 m und Martinikogel 841 m) bezwingen müssen, bevor das Endziel Lavamünd bzw. der Gasthof Hüttenwirt erreicht ist.


Von Parkplatz an der Landesstraße bei der "Pichler Alm" der Hinweistafel "Hebalm/Pack Weg Nr. 505" zur Pauluskapelle folgen. Von der Pauluskapelle (1680 m) führt ein steiler Aufstieg (ca. 700 m) auf die Handalm (1853 m). Nach einem Durchstieg schwenkt der Wegverlauf nach links und verläuft entlang von Weidezäunen ca. 1,5 km beinahe auf gleicher Höhe zum Weberkogel auf 1805 m Seehöhe (dieser Abschnitt bietet einen wunderschönen Panoramablick). Vom Weberkogel geht es ca 1,3 km leicht bergab zum "Wildbachsattel" (1615 m). Hier befindet sich auch die erste Kontrollstelle (Stempelkästchen) auf dieser Etappe. Weiter führt die Wanderung (Hinweistafel "Hebalm/Pack Weg Nr. 505") ca. 1 Stunde über teilweise unberührtes Almgebiet zum Kreuzungspunkt der Wanderwege Weg Nr. 505 und 551. Hier links abbiegen und der Hinweistafel "Theißenegg/Twimberg Weg Nr. 551" folgen. Nach wenigen Gehminuten wird eine Forststraße erreicht. Diese überqueren und der Hinweistafel "Almkainz-Bischofkreuz-Theissenegg-Twimberg" folgen. Nach kurzer Wanderung über eine Ebene wird wieder die Forststraße erreicht. Dieser ca. 300 m folgen, dann rechts abbiegen und den Waldensteiner Bach überqueren. Durch den Wald und über Wiesen führt die Wanderung ca. 1,3 km fast eben weiter bis zur Wirth-Hütte (nicht bewirtschaftet). Von der Wirth-Hütte weiter über einen Forstweg ca. 700 m leicht bergauf, bis am "Rableck" die Wegmarkierung in einen Fußsteig weist. Ein kurzer steiler Abstieg führt zum Augustinbach, der überquert wird. Weiter führt der Weg in sanfter Steigung durch ein Waldgebiet und quert einmal die Forststraße. Danach beginnt der kontinuierliche Abstieg zum Gehöft vlg. Almkainz auf 1350 m Seehöhe (ca. 2,8 km). Unmittelbar neben dem "Wassertrog" befindet sich die zweite Kontrollstelle als Stempelkästchen. Die nächsten 2,5 km führen in leichtem auf und ab über den "Häfenträgersteig" durch einen idyllischen Hochwald zum Kreuzungspunkt der Wanderwege Nr. 511 nach Kamp und dem Lavanttaler Höhenweg mit der Weg Nr. 551 nach Theißenegg. Der Lavanttaler Höhenweg führt als schmaler Fußsteig gerade aus weiter durch ein Waldgebiet und nach einem leichten Abstieg wird am "Bischofeck" die Asphaltstraße Richtung Kamp/Theißenegg erreicht. Der Straße ca. 400 m folgen, dann links abiegen auf einen Fußsteig. Der letzte Abschnitt dieser Etappe führt über den markierten Wanderweg Nr. 551 ca. 3,3 km durch den Wald und über saftige Bergwiesen immer leicht bergab in das Bergdorf Theißenegg (1126 m). Die Kontrollstelle am Etappenziel befindet sich im "Berggasthof Götschl".


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Wanderschuhe, Regenbekleidung, Getränk bzw. kleine Jause, Handy mit gespeicherten Notrufnummern, Verbandszeug, Überlebungsmesser, Feuerzeug, Wanderkarte, Tourenbeschreibung, Reservebekleidung.
  • Anreise: A2 Südautobahn - Abfahrt Wolfsberg Nord - Links abbiegen Richtung Frantschach-St. Gertraud  - in Frantschach-St. Gertraud rechts abbiegen - Hinweistafel Weinebene.

     

  • www.region-lavanttal.at
  • Geheimtipp: Das Blumenhaus Lassnig - auch bekannt als die ehemalige "Pfarrhube" - in Theißenegg ist einzigartig in Österreich. 2000 Blumenpflanzen, Naturbiotope, Streichelzoo uvm sind ein "Muß" für jeden Botanik-Freund.
  • Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Autor: Schober Erich

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Parkplatz an der Weinebene Landesstraße.

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Verlassen Sie nicht die markierten bzw. beschilderten Wanderwege. Vorsicht bei Nässe - Rutschgefahr.

Bei Almweiden mit Weidevieh - Hunde immer an die Leine.

Wenn Sie mit einer Gruppe unterwegs sind, muss die Tourlänge und "Gehgeschwindigkeit" immer dem "schwächsten" Gruppenmitglied angepasst werden. Machen Sie mit Kindern ausgiebige Rastpausen.


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