Impressionen des Wanderwegs



Kontrollstellen des Lavanttaler Höhenweges auf dieser Etappe:

1.Gasthof zur Packstraße/Twimberg (bewirtschaftet, Übernachtungsmöglichkeit)

2. Gasthof-Pension Deixelberger/Gräbern (bewirtschaftet, Übernachtungsmöglichkeit)

3. Schulterkogelhütte/Prebl (bewirtschaftet, Übernachtungsmöglichkeit)

4. Klippitztörl/Hohenwarthütte (bewirtschaftet)

5. Klippitztörl/Naturfreundehaus (bewirtschaftet, Übernachtungsmöglichkeit)

 


 Long Distance Hiking
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 23.53 km
  • Zeit: 8.3 Stunden
  • Startpunkt:
    Theißenegg
  • Aufstieg: 1382 m
  • Abstieg: 878 m
  • Niedrigster Punkt: 603 m
  • Höchster Punkt: 1749 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Der Lavanttaler Höhenweg hat eine Länge von 138,1 Kilometer und umrundet als regionaler Weitwanderweg das untere und das mittlere Lavanttal. Auf 7 Tagesetappen sind 4496 Höhenmeter zu überwinden. Die Gesamtgehzeit beträgt ca. 46 Stunden. Der tiefste Punkt des Lavanttaler Höhenweges ist die Marktgemeinde Lavamünd (348 m Seehöhe), die zugleich auch der Ausgangspunkt dieses Rundwanderweges ist. Der höchste Punkt liegt auf der Koralpe auf 2140 m Seehöhe ("Großer Speikkogel") und bietet einen herrlichen Panoramarundblick.
Die Wegmarkierungen bzw. die Beschilderung des Weges liegt in den Händen des Österreichischen Alpenvereines Sektion Wolfsberg. In Abständen von ca. 2 Stunden säumen 23 teilweise nicht bewirtschaftete bzw. unbesetzte Kontrollstellen den Weg. In einigen Bereichen verlaufen österr. Weitwanderwege parallel mit der Route des Lavanttaler Höhenweges. Es sind dies:
vom Koralpenhaus bis zum Kreuzungspunkt "Hochmoor See-Eben" der Weitwanderweg 05 (dieser führt von Nebelstein an der tschechischen Grenze nach Eibiswald in der Steiermark),
von der Wegkreuzung südlich des Hohenwartes am Klippitztörl bis zur südlichen Saualpe der Eisenwurzen-Weitwanderweg 08 (führt vom Waldviertel in Niederösterreich zu den Karawanken in Kärnten),
von der Kapelle St. Nikolei am Weinberg bis zur Weintratte am Jankitzkogel der Mariazeller- bzw. Unterkärntner Hügellandweg 06 (führt von Klagenfurt nach Maria Zell) und von Lavamünd bis zur Weintratte der Südalpine Weitwanderweg 03 (führt vom Pustertal in Südtirol nach Bad Radkersburg in der Steiermark).

Sie können den Lavanttaler Höhenweg natürlich in beide Richtungen gehen.

Etappe 1: Lavamünd/Gasthof Hüttenwirt - Kärntner Brandl/Stiftshütte: 21,2 km, 1352 Höhenmeter, ca. 7 Stunden Gehzeit.

Etappe 2: Kärntner Brandl/Stiftshütte - Weinebene/Gösler Hütte: 19,6 km, 961 Höhenmeter, ca. 6,5 Stunden Gehzeit.

Etappe 3: Weinebene/Gösler Hütte – Theißenegg: 20,5 km, 532 Höhenmeter, ca. 6,5 Stunden Gehzeit.

Etappe 4: Theißenegg - Klippitztörl/Naturfreundehaus: 23,2 km, 1351 Höhenmeter, ca. 8 Stunden Gehzeit.

Etappe 5: Klippitztörl/Naturfreundehaus - Saualpe/Wolfsberger Hütte: 13,3 km, 700 Höhenmeter, ca. 4,5 Stunden Gehzeit.

Etappe 6: Saualpe/Wolfsberger Hütte - Griffner Berg/Pension Töfferl: 17,2 km, 171 Höhenmeter, ca. 5,5 Stunden Gehzeit.

Etappe 7: Griffner Berg/Pension Töfferl - Lavamünd/Gasthof Hüttenwirt: 23,1 km, 876 Höhenmeter, ca. 8 Stunden Gehzeit.

Der Lavanttaler Höhenweg führt von Lavamünd über das "Kleinalpl" auf die "Koralpe" und weiter zur "Weinebene". Von der "Weinebene" über den "Weberkogel" und "Renneiskogel" in das Blumendorf Theißenegg bis zum Ort Twimberg. Twimberg (604 m) liegt an der Talsohle zwischen der Kor- und der Saualpe. Vom Ort Twimberg geht es über den Luftkurort Prebl und das "Bischofeck" (1357 m) auf das "Klippitztörl" ( 1760 m), dem nördlichsten Punkt des Höhenweges. Vom Klippitztörl gelangt man über den Geierkogel (1917 m) auf den sanften Bergrücken der "Saualpe". Der nächste Abschnitt der Wanderung führt am Bergrücken der "Saualpe" und bietet mit seinen herrlichen Ausblick in alle vier Himmelsrichtungen ein unvergessliches Wandererlebnis. Er führt über die "Forstalpe" (2034 m) und den "Gertrusk" (2044 m) auf den "Ladinger Spitz", der mit seinen 2079 Metern Seehöhe der höchste Punkt der Saualpe ist.
Machen Sie eine Rast und genießen Sie den Blick auf die Gebirgsseen "Meeraugen" um die sich einige Sagen ranken. Weiter geht es zur "Wolfsberger Hütte" und über den "Kostmannkogel" (1411 m) zum Bergdorf St. Leonhard an der Saualpe. Von St. Leonhard (1224 m) geht es weiter bergab zum "Griffner Berg" (704 m) und in späterer Folge zur "Windisch Grutschen" auf 652 m Seehöhe. Der letzte Abschnitt des Lavanttaler Höhenweges erfordert noch einiges an Kondition, da Sie noch die drei St. Pauler Berge (Langer Berg 786 m, Zwölferkogel 806 m und Martinikogel 841 m) bezwingen müssen, bevor das Endziel Lavamünd bzw. der Gasthof Hüttenwirt erreicht ist.


Vom Ortszentrum Theißenegg der Asphaltstraße Richtung Westen ca. 700 m talwärts folgen. Bei einer Gehöftgruppe verläßt der Wanderweg die Asphaltstraße (Hinweistafel "Twimberg Weg Nr. 551"). Auf einer Schotterstraße geht es weiter entlang der Kammlinie Richtung Westen, bis nach dem letzten Bauernhof die Wegmarkierung nach rechts in den Wald weist (ca. 600 m). Auf einen Hohlweg geht es erst sanft bergab, bis der Abstieg als Fußsteig nach links entlang der Telefonleitung steiler bergab führt. Vorbei an einem Häuschen wird eine Weide talwärts überquert. Danach berührt der Wanderweg kurzzeitig eine Forststraße, die bald danach auf einen Hohlweg nach rechts unten wieder verlassen wird. Die Ruine Twimberg und dahinter die Autobahnbrücke sind markante Richtungsweiser. In einer Doppelkehre wird ein Gehöft durchschritten. Danach geht es über eine Weide weiter steil bergab, bis wieder ein Hohlweg, der in den Wald führt, erreicht wird. Nach einigen Gehminuten endet der Hohlweg oberhalb der Kirche von Twimberg. Auf einer Asphaltstraße erreicht man die Bundesstraße B70 unmittelbar gegenüber der Kontrollstelle beim Gasthof zur Packstraße. Von Twimberg weiter über die Brücke Richtung Bahnhof, südlich des Stationsgebäudes den Gleiskörper queren. Rechts abbiegen Richtung Norden und dem Bahnhofsgelände bis zum Trafohäuschen folgen. Gleich daneben ist der Einstieg auf einen alten Karrenweg. In einer scharfen Linkskurve geht es steil bergauf, nun wieder in südliche Richtung durch ein bewaldetes Gelände (ca. 1 km). Direkt unter der Autobahnbrücke wird ein Bach überquert,auf einem Forstweg geht es weiter bergauf, vorbei am nördlichen Tunnelportal des Gräberntunnels der A2 Südautobahn. Nach etwa 10 Gehminuten wird ein Weidegatter erreicht. Danach wird der Weg flacher. Auf der Höhe des links liegenden Gehöfts "vlg. Bockbauer" beginnt der Asphaltbelag. Die Straße führt ca. 700 m leicht bergauf bis zur einer Kreuzung. Links abbiegen und nach ca. 200 m gleich hinter der Kirche im Ort Gräbern befindet sich der zweite Kontrollpunkt dieser Etappe, der Gasthof Deixelberger. Von Gräbern geht es zurück zur Straßenkreuzung. Hier links halten und der Asphaltstraße folgen (Hinweistafel "Lavanttaler Höhenweg Weg Nr. 337"). Nach ca. 1,6 km links abbiegen in einen Forstweg. Nach Überquerung eines Baches führt der Wanderweg durch den Wald und über saftige Wiesen direkt in das Ortszentrum von Prebl (ca. 15 min). Der weitere Wegverlauf in Richtung Schulterkogel ist durch mehrere Wegweiser und Markierungen leicht zu finden. Vorbei an der Kirche geht es über die Asphaltstraße aufwärts (Hinweistafel "Lavanttaler Höhenweg Weg Nr. 337"). Zuerst durch ein Siedlungsgebiet, dann über Wiesen und durch Waldstücke geht es relativ steil bergauf an mehreren Gehöften vorbei. Hier lohnt es sich ab und zu Halt zu machen und den herrlichen Panoramablick auf das Lavanttal zu genießen. Nach ca. 1,5 Stunden Gehzeit ist  die "Schulterkogelhütte" erreicht (Kontrollpunkt 3 dieser Etappe). Von der Hütte führt eine Schotterstraße ca. 1,8 km relativ eben bis zum "Bischofeck" auf 1357 m Seehöhe. Nach Überquerung der Klippitztörl Landestraße führt die Wanderung ca. 2,7 km über wunderschönes Almgebiet leicht bergauf, bis man wieder auf die Landesstraße trifft. Dieser ca. 300 m folgen, dann recht abbiegen auf eine Schotterstraße und dieser bis zur "Kuhgrabenhütte" folgen (ca. 1/2 Stunde Gehzeit). Hier links abbiegen und über eine Almwiese steil bergauf weiter zur "Schwarzkogelhütte" (ca. 750 m). Gleich hinter der "Schwarzkogelhütte" ist rechts der Einstieg (Weg "S") zur Hohenwarthütte (1760 m Seehöhe), die in ca. 20 Minuten erreicht wird (Kontrollpunkt Nr. 4). Nach verlassen des Hüttenbereiches führt der Wanderweg in südliche Richtung ca. 100 m steil bergauf, bis zu einem Wegweiser unmittelbar an der Lifttrasse. Der Hinweistafel "Hohenwartweg/Naturfreundehaus Weg E" über einen idyllischen Waldweg bis zum Kreuzungspunkt mit dem Weitwanderweg Weg Nr. 08 folgen (ca. 900 m). Die letzten 2 km führen fast eben durch einen wunderschönen Hochwald bis zum Etappenziel - dem Naturfreundehaus Klippitztörl.

 

 


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Wanderschuhe, Regenbekleidung, Getränk bzw. kleine Jause, Handy mit gespeicherten Notrufnummern, Verbandszeug, Überlebungsmesser, Feuerzeug, Wanderkarte, Tourenbeschreibung  Reservebekleidung.
  • Anreise: Von Klagenfurt: A2 Südautobahn - Abfahrt Wolfsberg Nord - bis zur B70 (Packer Bundesstraße). Links abbiegen - Richtung Frantschach-St.Gertraud. Nach ca. 5 km rechts abbiegen nach Theißenegg.  (bis zum Ortszentrum Theißenegg sind es 8 km)

     Von Graz -  A2 Südautobahn - Abfahrt Bad St. Leonhard. Links abbiegen der B78 (Obdacher Bundesstraße) Richtung Wolfsberg/Twimberg folgen. InTwimberg rechts halten Richtung Wolfsberg. Nach ca. 3,5 km links abbiegen Richtung Theißenegg. (bis zum Ortszentrum Theißenegg sind es 8 km)

  • www.region-lavanttal.at
  • Geheimtipp: Das Klippitztörl bietet neben einem herrlichem Wandergebiet mit Sommerrodelbahn, Erlebnisklettersteig und Doppelsessellift Spaß für jung und alt.

    Auch im Winter bietet das Skigebiet Klippitztörl Spaß und Action: Schifahren, Snowboarden, Winterwandern, Schneeschuhwandern.

     

  • Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Autor: Schober Erich

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Im Ort Theißenegg

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Verlassen Sie nicht die markierten bzw. beschilderten Wanderwege. Vorsicht bei Nässe - Rutschgefahr. Bei Almweiden mit Weidevieh - Hunde immer an die Leine. Wenn Sie mit einer Gruppe unterwegs sind, muss die Tourlänge und "Gehgeschwindigkeit" immer dem "schwächsten" Gruppenmitglied angepasst werden. Machen Sie mit Kindern ausgiebige Rastpausen


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