Impressionen des Wanderwegs



Kontrollstellen des Lavanttaler Höhenweges auf dieser Etappe:

1. Langer Berg (Stempelkästchen)

2. Gasthof Kollman/Windisch Grutschen

3. Lavamünd/Gasthof Hüttenwirt


 Fernwanderweg
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 23.13 km
  • Zeit: 8.3 Stunden
  • Startpunkt:
    Pension Töfferl/Griffner Berg
  • Aufstieg: 756 m
  • Abstieg: 1103 m
  • Niedrigster Punkt: 341 m
  • Höchster Punkt: 837 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Der Lavanttaler Höhenweg hat eine Länge von 138,1 Kilometer und umrundet als regionaler Weitwanderweg das untere und das mittlere Lavanttal. Auf 7 Tagesetappen sind 4496 Höhenmeter zu überwinden. Die Gesamtgehzeit beträgt ca. 46 Stunden. Der tiefste Punkt des Lavanttaler Höhenweges ist die Marktgemeinde Lavamünd (348 m Seehöhe), die zugleich auch der Ausgangspunkt dieses Rundwanderweges ist. Der höchste Punkt liegt auf der Koralpe auf 2140 m Seehöhe ("Großer Speikkogel") und bietet einen herrlichen Panoramarundblick.
Die Wegmarkierungen bzw. die Beschilderung des Weges liegt in den Händen des Österreichischen Alpenvereines Sektion Wolfsberg. In Abständen von ca. 2 Stunden säumen 23 teilweise nicht bewirtschaftete bzw. unbesetzte Kontrollstellen den Weg. In einigen Bereichen verlaufen österr. Weitwanderwege parallel mit der Route des Lavanttaler Höhenweges. Es sind dies:
vom Koralpenhaus bis zum Kreuzungspunkt "Hochmoor See-Eben" der Weitwanderweg 05 (dieser führt von Nebelstein an der tschechischen Grenze nach Eibiswald in der Steiermark), 
von der Wegkreuzung südlich des Hohenwartes am Klippitztörl bis zur südlichen Saualpe der Eisenwurzen-Weitwanderweg 08 (führt vom Waldviertel in Niederösterreich zu den Karawanken in Kärnten), 
von der Kapelle St. Nikolei am Weinberg bis zur Weintratte am Jankitzkogel der Mariazeller- bzw. Unterkärntner Hügellandweg 06 (führt von Klagenfurt nach Maria Zell) und von Lavamünd bis zur Weintratte der Südalpine Weitwanderweg 03 (führt vom Pustertal in Südtirol nach Bad Radkersburg in der Steiermark). 

Sie können den Lavanttaler Höhenweg natürlich in beide Richtungen gehen.

Etappe 1: Lavamünd/Gasthof Hüttenwirt - Kärntner Brandl/Stiftshütte: 21,2 km, 1352 Höhenmeter, ca. 7 Stunden Gehzeit.

Etappe 2 : Kärntner Brandl/Stiftshütte - Weinebene/Gösler Hütte: 19,6 km, 961 Höhenmeter, ca. 6,5 Stunden Gehzeit.

Etappe 3 : Weinebene/Gösler Hütte – Theißenegg: 20,5 km, 532 Höhenmeter, ca. 6,5 Stunden Gehzeit.

Etappe 4: Theißenegg - Klippitztörl/Naturfreundehaus: 23,2 km, 1351 Höhenmeter, ca. 8 Stunden Gehzeit.

Etappe 5: Klippitztörl/Naturfreundehaus - Saualpe/Wolfsberger Hütte: 13,3 km, 700 Höhenmeter, ca. 4,5 Stunden Gehzeit.

Etappe 6: Saualpe/Wolfsberger Hütte - Griffner Berg/Pension Töfferl: 17,2 km, 171 Höhenmeter, ca. 5,5 Stunden Gehzeit.

Etappe 7: Griffner Berg/Pension Töfferl - Lavamünd/Gasthof Hüttenwirt: 23,1 km, 876 Höhenmeter, ca. 8 Stunden Gehzeit.

Der Lavanttaler Höhenweg führt von Lavamünd über das "Kleinalpl" auf die "Koralpe" und weiter zur "Weinebene". Von der "Weinebene" über den "Weberkogel" und "Renneiskogel" in das Blumendorf Theißenegg bis zum Ort Twimberg. Twimberg (604 m) liegt an der Talsohle zwischen der Kor- und der Saualpe. Vom Ort Twimberg geht es über den Luftkurort Prebl und das "Bischofeck" (1357 m) auf das "Klippitztörl" ( 1760 m), dem nördlichsten Punkt des Höhenweges. Vom Klippitztörl gelangt man über den Geierkogel (1917 m) auf den sanften Bergrücken der "Saualpe". Der nächste Abschnitt der Wanderung führt am Bergrücken der "Saualpe" und bietet mit seinen herrlichen Ausblick in alle vier Himmelsrichtungen ein unvergessliches Wandererlebnis. Er führt über die "Forstalpe" (2034 m) und den "Gertrusk" (2044 m) auf den "Ladinger Spitz", der mit seinen 2079 Metern Seehöhe der höchste Punkt der Saualpe ist.
Machen Sie eine Rast und genießen Sie den Blick auf die Gebirgsseen "Meeraugen" um die sich einige Sagen ranken. Weiter geht es zur "Wolfsberger Hütte" und über den "Kostmannkogel" (1411 m) zum Bergdorf St. Leonhard an der Saualpe. Von St. Leonhard (1224 m) geht es weiter bergab zum "Griffner Berg" (704 m) und in späterer Folge zur "Windisch Grutschen" auf 652 m Seehöhe. Der letzte Abschnitt des Lavanttaler Höhenweges erfordert noch einiges an Kondition, da Sie noch die drei St. Pauler Berge (Langer Berg 786 m, Zwölferkogel 806 m und Martinikogel 841 m) bezwingen müssen, bevor das Endziel Lavamünd bzw. der Gasthof Hüttenwirt erreicht ist.


Von der Pension Töfferl ca. 350 m Richtung Westen zur Weggabelung Langegg/Haberberg. Links abbiegen und der Straße ca. 1,8 km bis zum Bauernhof vlg. Straßnig Richtung Süden folgen. Hier inks abbiegen, knapp am Hof vorbei geht es über eine Schotterstraße zur "Weinbergkapelle" (ca. 850 m). Hier endet der Wanderweg mit der Wegnummer 338 und trifft auf den Mariazeller Weitwanderweg 06. Der Hinweistafel "Siebenhügelweg/St. Paul Weg Nr. 306" folgen. Nach ca. 350 m wird die Straße links in den Wald verlassen (Wegweiser "Siebenhügelweg/St. Paul/Gh. Kollmann/Grutschen Weg Nr. 306"). Nach ca. einer 3/4 Stunde Gehzeit durch Wald und über Wiesen den Wegmarkierungen folgend, ist das Gasthaus Kollmann (Kontrollstelle) auf der "Windisch-Grutschen" erreicht. Vom Gasthof Kollmann führt eine Asphaltstraße abwärts, vorbei an drei Abzweigungen zu einem Waldstück (ca. 800 m). Danach wird die Grutschen Landesstraße überquert. Vorbei an einem Bildstock geht es auf einem asphaltierten Fahrweg wieder aufwärts - "Hinweistafel Lavanttaler Höhenweg - Siebenhügelweg Weg Nr. 306". Nach einer Geländekuppe geht es kurz bergab, bis unter einer Hochspannungsleitung die links aufwärts führende Straße zum Gehöft vlg. "Buchhiasl" erreicht ist. Nun beginnt der Aufstieg durch einen idyllischen Mischwald auf den "Langen Berg", der erste von drei St. Pauler Bergen (ca. 1,6 km). Über den langgezogenen Gipfelbereich des "Langen-Berges" geht es neben der stark kupierten Kammlinie vorbei an Felsnasen, bis zu der direkt über den Tunnelportalen des Langenbergtunnels gelegenen Kontrollstelle (Stempelkästchen). Kurz nach der Kontrollstelle führt der Weg wieder bergauf zum "Zwölferkogel" (806 m), um gleich danach in zwei Seilstufen bergab zum "Eiser Sattel" zu führen (680 m, ca. 1,2 km). Hier quert der Wanderweg Nr. 335 vom Bahnhof Eis/Ruden nach St. Martin im Granitztal den Lavanttaler Höhenweg. Nun beginnt der extrem steile Aufstieg auf den "Martinikogel" auf 841 m Seehöhe. Vorbei an einem Unterstand wird das Gipfelkreuz erreicht. Danach geht es in zwei Seilstufen in etwa 120 Metern Höhendifferenz bergab zum Kanzisattel, wo der "Geo-Pfad" erreicht wird. Nun beginnt der letzte steile Aufstieg zum "Kasparstein" (841 m). Auf dem Gipfel des "Kasparsteines" erläutert eine Infotafel des "Geo-Pfades" die Besonderheiten der St. Pauler Berge. Von nun an geht es nur mehr bergab durch wunderschönes Waldgebiet bis zum "Rottensteiner Kreuz" (ca. 1,1 km). Ein letzter kurzer Aufstieg über eine Schotterstraße führt vorbei am Hof vlg."Ulli" zum "Rußkreuz", dem Ausgangspunkt des "Geo-Pfades" (ca. 1,5 km). Hier bleibt man nur kurz (ca. 120 m) auf der Asphaltstraße, dann führt ein Weg geradeaus durch ein Waldstück zum Gehöft vlg. "Waldegger". Der Kontrollpunkt, ein Stempelkästchen befindet sich an der Wand des Wirtschaftsgebäudes. Von der Kontrollstelle führt der Weg über eine Wiese Richtung Süden zur "Waldegger Kapelle" einem herrlichen Aussichtspunkt. Der weitere Wegverlauf führt  bergab durch Wald und Wiesengebiete, bis nach ca. 1,9 km eine Asphaltstraße erreicht wird. Die letzten 2,5 km bis bis Lavamünd sind durch mehrere Hinweistafeln und Wegmarkierungen sehr gut gekennzeichnet. Im Ortsgebiet von Lavamünd sind keine Markierungen angebracht, man folgt den Straßenverkehrsschildern in Richtung Slowenien bis am südlichen Ortsende das Ziel des Lavanttaler Höhenweges, der Gasthof Hüttenwirt, erreicht wird.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Wanderschuhe, Regenbekleidung, Getränk bzw. kleine Jause, Handy mit gespeicherten Notrufnummern, Verbandszeug, Überlebensmesser, Feuerzeug, Wanderkarte, Tourenbeschreibung, Reservebekleidung.

  • Anreise: von Graz und Klagenfurt: A2 Südautobahn - Abfahrt St. Andrä - beim Kreisverkehr die 1. Ausfahrt Richtung Griffner Berg - Griffner Berg nach ca. 200 m rechts abbiegen (Haberberg/Langegg) - der Beschilderung "Zimmer Fam. Töfferl" folgen (ca. 800 m).
  • www.region-lavanttal.at

  • Geheimtipp:

    Nehmen Sie sich die Zeit und besuchen sie den Ort St. Paul mit vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten (z.B. Benediktinerstift St. Paul, Obstbaumuseum und Galerie der Mostbarkeiten am Zogglhof, Ölbründl, Ruine Rabenstein, Holzschnitte/Fresken und Bilder des bekannten Kärntner Malers Suitbert Lobisser)

  • Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Autor: Schober Erich

Anreisemöglichkeiten


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    Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


    Verlassen Sie nicht die markierten bzw. beschilderten Wanderwege. Vorsicht bei Nässe - Rutschgefahr. Bei Almweiden mit Weidevieh - Hunde immer an die Leine. Wenn Sie mit einer Gruppe unterwegs sind, muss die Tourlänge und "Gehgeschwindigkeit" immer dem "schwächsten" Gruppenmitglied angepasst werden. Machen Sie mit Kindern ausgiebige Rastpausen.


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