Impressionen des Wanderwegs



Die idyllische Landschaft im Herzen des Mostlandes lädt zu einer familienfreundlichen Wanderung ein. Die Tour führt über sanfte Hügel und vorbei an schönen Obstgärten. Besonders empfehlenswert ist die Wanderung im Frühjahr, wenn die Apfelbäume in voller Blüte stehen.


 Regionaler Wanderweg
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 7.01 km
  • Zeit: 2.3 Stunden
  • Startpunkt:
    Gemeindeamt St. Georgen
  • Aufstieg: 234 m
  • Abstieg: 240 m
  • Niedrigster Punkt: 403 m
  • Höchster Punkt: 549 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Im Frühjahr ist der Ausblick auf St. Georgen mit seinen vielen blühenden Apfelbäumen ein wahrer Genuss. Die alten Apfelsorten wie Bohnapfel, Marschanska, Brünnling oder Renetten werden im Lavanttal zu Kostbarkeiten verarbeitet. In den Streuobstgärten wird das Obst meist händisch von den Bäumen geschüttelt und aufgelesen. Entscheidend für die Qualität sind die Pflege der Streuobstbäume, der optimale Erntezeitpunkt und die rasche Weiterverarbeitung. Der Most ist das traditionsreichste Produkt des Lavanttales. Er wird aus den verschiedenen Apfelsorten vergoren und weist einen geringen Alkoholgehalt auf. Dadurch ist er gesund und bekömmlich. Im Apfelwein finden sich sortenreine Äpfel. Je nach Sorte reichen die Geschmacksnuancen von intensiv bis zurückhaltend und von resch bis lieblich.


Ausgangspunkt dieser ca. 7 km langen und  familienfreundlichen Tour ist der Dorfplatz. Der Weg führt Richtung SW nach Götzendorf. Vorbei am Bauernhof vlg. Lorenz überquert man nach ca. 600 m die kleine „Hundstalbrücke“, um weiter auf der St. Georgener Laufmeile (ein schöner Wiesenweg), Richtung Herzogberg – St. Paul, zu wandern.
Danach geht es weiter auf einer kleinen Straße ca. 800 m bis zur Abzweigung Linsbauerhöhe. Nimmt man die Abzweigung Linsbauerhöhe (kürzere Variante ca. 6 km), gelangt man nach 1 km und ca. 120 Hm wieder auf die Hauptroute (Linsbauerhöhe). Ansonsten biegt man nach vlg. Kopp rechts in einen Weg ab und geht weiter Richtung Kalvarienberg.
Nach ca. 20 Gehminuten erblickt man die wunderschöne Kapelle am Kalvarienberg, am Rande eines steilen Felsabsturzes liegend. Auch ein Kreuzweg führt hinauf zur Kapelle.
Vorbei an der Kapelle, weiter durch einen Mischwald, geht es bis auf den höchsten Punkt der Tour - der Linsbauerhöhe (542 Hm). Hier lohnt es sich eine kleine Pause beim "Marterl" einzulegen und den schönen Blick ins Tal und auf die Lavant zu genießen.
Danach geht es denn letzten Abschnitt zurück nach St. Georgen in Angriff zu nehmen.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Für diese Tour genügen ein gutes Schuhwerk und ein kleiner Rucksack mit den nötigsten Dingen.

  • Anreise: Von Klagenfurt:  Autobahn A2 Ausfahrt St. Andrä;
    1. Kreisverkehr 1. Ausfahrt Richtung Framrach/ B70;
    links abbiegen auf Sankt Pauler Landesstraße L135;
    2. Kreisverkehr 2. Ausfahrt L135;
    links abbiegen auf Rainzer Landesstraße L147;
    links abbiegen auf Ettendorfer Landesstraße L143 bis nach St. Georgen;

    Von Graz : Autobahn A2 Ausfahrt Wolfsberg – Süd;
    1. Kreisverkehr 2. Ausfahrt  Richtung Südtangente/ L140;
    2. Kreisverkehr 2. Ausfahrt Richtung Gemmersdorfer Straße/ L140 bis nach St. Georgen;

     

  • www.region-lavanttal.at

  • Geheimtipp:

    Tradition, Unterhaltung und kulinarische Köstlichkeiten rund um das Produkt Apfel sind die Schwerpunkte des Apfelfestes, das jährlich Ende September stattfindet. Der größte Apfelmarkt Kärntens und sein großer Unterhaltungswert machen dieses Familienfest zum Erlebnis für Alt und Jung.

  • Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Autor: Herbert Graßler

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Dorfplatz St. Georgen
  • Öffentliche Verkehrsmittel
    Postbus ab Hbf Wolfsberg

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Sicher Wandern

10 Empfehlungen des Alpenvereins

Als Natursport bietet Bergwandern große Chancen für Gesundheit, Gemeinschaft und Erlebnis. Die folgenden Empfehlungen der alpinen Vereine dienen dazu, Wanderungen möglichst sicher und genussvoll zu gestalten.

1. Gesund in die Berge
Bergwandern ist Ausdauersport. Die positiven Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine realistische Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass niemand in der Gruppe außer Atem kommt.
2. Sorgfältige Planung
Wanderkarten, Führerliteratur, Internet und Experten informieren über Länge, Höhendifferenz, Schwierigkeit und die aktuellen Verhältnisse. Touren immer auf die Gruppe abstimmen!
Achte besonders auf den Wetterbericht, da Regen, Wind und Kälte das Unfallrisiko erhöhen.
3. Vollständige Ausrüstung
Passe deine Ausrüstung deiner Unternehmung an und achte auf ein geringes Rucksackgewicht. Regen-, Kälte- und Sonnenschutz gehören immer in den Rucksack, ebenso Erste-Hilfe-Paket und Mobiltelefon (Euro-Notruf 112). Karte oder GPS unterstützen die Orientierung.
4. Passendes Schuhwerk
Gute Wanderschuhe schützen und entlasten den Fuß und verbessern die Trittsicherheit! Achte bei deiner Wahl auf perfekte Passform, rutschfeste Profilsohle, Wasserdichtigkeit und geringes Gewicht.
5. Trittsicherheit ist der Schlüssel
Stürze, als Folge von Ausrutschen oder Stolpern, sind die häufigste Unfallursache! Beachte, dass zu hohes Tempo oder Müdigkeit deine Trittsicherheit und Konzentration stark beeinträchtigen. Achtung Steinschlag: Durch achtsames Gehen vermeidest du das Lostreten von Steinen.
6. Auf markierten Wegen bleiben
Im weglosen Gelände steigt das Risiko für Orientierungsverlust, Absturz und Steinschlag. Vermeide Abkürzungen und kehre zum letzten bekannten Punkt zurück, wenn du einmal vom Weg abgekommen bist. Häufig unterschätzt und sehr gefährlich: Steile Altschneefelder!
7. Regelmäßige Pausen
Rechtzeitige Rast dient der Erholung, dem Genuss der Landschaft und der Geselligkeit. Essen und Trinken sind notwendig, um Leistungsfähigkeit und Konzentration zu erhalten. Isotonische Getränke sind ideale Durstlöscher. Müsliriegel, Trockenobst und Kekse stillen den Hunger unterwegs.
8. Verantwortung für Kinder
Beachte, dass Abwechslung und spielerisches Entdecken für Kinder im Vordergrund stehen! In Passagen mit Absturzrisiko kann ein Erwachsener nur ein Kind betreuen. Sehr ausgesetzte Touren, die lang anhaltende Konzentration erfordern, sind für Kinder nicht geeignet.
9. Kleine Gruppen
Kleine Gruppen gewährleisten Flexibilität und ermöglichen gegenseitige Hilfe. Vertraute Personen über Ziel, Route und Rückkehr informieren. In der Gruppe zusammen bleiben. Achtung Alleingänger: Bereits kleine Zwischenfälle können zu ernsten Notlagen führen.
10. Respekt für Natur und Umwelt
Zum Schutz der Bergnatur: Keine Abfälle zurücklassen, Lärm vermeiden, auf den Wegen bleiben, Wild- und Weidetiere nicht beunruhigen, Pflanzen unberührt lassen und Schutzgebiete respektieren. Zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel verwenden oder Fahrgemeinschaften bilden.

(Quelle: Österreichischer Alpenverein, 2014)

 


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