Impressionen des Wanderwegs



Diese Etappe führt uns von St. Paul über den Rabenstein entlang des Bergrückens auf dem Lavanttaler Höhenweg hinunter nach Eis, wir überqueren die Drau und gelangen über Aich nach Bleiburg.

Eine wunderbare Etappe mit vielen Aussichtspunkten entlang des Weges und ebenso vielen Einkehrmöglichkeiten. Wer den Fußweg abkürzen will, hat bereits nach ca. 2 Stunden Gehzeit die Möglichkeit, den Zug nach Bleiburg zu nehmen.


 Wanderung
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  • Tourlänge: 20.47 km
  • Zeit: 4.5 Stunden
  • Startpunkt:
    St. Paul im Lavanttal
  • Aufstieg: 813 m
  • Abstieg: 705 m
  • Niedrigster Punkt: 383 m
  • Höchster Punkt: 726 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Unser erstes Ziel wird die Ruine Rabenstein sein. Dazu gehen wir vom großen Parkplatz vor dem Friedhof und neben der Stiftsmauer in Richtung Erhardikirche. Wir können bald rechts die Auffahrt zum Stiftshof erblicken, zweigen links Richtung Berg und Stiftsgarten ab. Die Beschilderung ist ausgezeichnet. Wir wählen nicht die langatmige, asphaltierte Straße zum Johannesberg, sondern den gut markierten Weg durch den Wald. Serpentinenartig gehen wir den schmalen Pfad hinauf zur Johannesberg Kirche. Einige Bänke laden zur Rast mit traumhafter Aussicht ins gesamte Lavanttal bis nach Wolfsberg ein. Auf den gegenüberliegenden Hügel liegt die Kalvarienbergkirche.

Nach einem dreißigminütigen Fußmarsch entlang des Stallgebäudes und über romantische Steige erblicken wir wunderbar den Josefsberg auf der linken Seite. Dort kreuzen wir den Weg der Etappe Neuhaus - St. Paul, der uns nach St. Paul hinunter führt. Wir können einen letzten Blick auf den Josefsberg werfen, bevor wir im Wald bei der Straßemündung nach rechts gehen. Über einen breiten, abwärts führenden Feldweg sehen wir nach kurzer Zeit eine traumhafte Landschaft mit satten Wiesen und die Ruine Rabenstein. Am Fuße der Ruine befindet sich das Gasthaus Rabensteiner mit seinem jahrhunderte altes Bauernhaus und modern angebautem Wintergarten. Dort haben wir eine Aussicht bis nach Wolfsberg, auf die Koralpe, die Saualpe und in die Steiermark. Hier sollten wir uns Zeit nehmen, um diese Schönheit rund um das Lavanttal und das Granitztal nach Westen hin zu betrachten, ebenso hinunter in den Ort St. Paul mit dem Stift , dem Konvikt und dem Gymnasium.

Wer Lust, Zeit und Liebe hat, sollte sich auch bis auf die Spitze der Ruine hinaufbegeben und wird mit einer 360 Grad Aussicht belohnt. Ein angeschlossener Klettergarten lädt Sportbegeisterte zu Klettertouren ein.  

Gestärkt durch eine richtige Kärntner Jause mit Kärntner Nudel, Reindling und ein gutes Glaserl Most machen wir uns auf den Weg in Richtung Kasbauer. Der Weg führt uns unter dem Wirtschaftsgebäude in den Wald. Gut beschildert gehen wir entlang des Lavanttaler Höhenweges in Richtung Geologischen Lehrpfad zum Kasbauer. Man kann sich dort eigentlich nicht vergehen. Wenn wir auf einer Anhöhe das Anwesen Weissegger erblicken, wo einst die Mönche und Ministranten des Stiftes urlaubten, so sind wird genau richtig. Beim Weg hinunter zum Kasbauer haben wir schon wieder einen traumhaften Blick auf Neuhaus mit dem Museum Liaunig. Beim Kasbauer (ein ehem. beliebtes Gasthaus und Ausflugsziel der St. Pauler, heute leider nur noch privat) steht ein Bildstock. Nach diesem Bildstock gehen wir unter dem Bauernhof in Richtung Eis nach Ruden. Ebenfalls gut beschildert wandern wir auf dem Weg in Richtung Eiser Sattel, wo wir auf der Sieben Hügel- Wanderung Griffen erreichen würden, wir biegen aber nach der nicht fertig gestellten „Labusch Villa“ nach links abwärts. Eine breite Forststraße bringt uns nach Eis. Und immer wieder kann man durch den Wald das Band der breiten Drau erkennen. Ein Ausblick , der uns oft begleitet und uns die Schönheiten der Natur vermittelt. In Eis können wir bei der Straußenfarm bzw. Buschenschenke Kaschnig einkehren.

Alternativ: Wer nicht die ganze Strecke nach Bleiburg erwandern will, der kann auf den Zug nach Bleiburg am Bahnhof Eis umsteigen. Fast stündlich fährt er in Richtung Bleiburg.

Gestärkt in der Buschenschenke und nach einer Straußenbesichtigung gehen wir nach Radegund entlang des Waldrandes und überqueren die Straße zur Bungy Brücke. Gut beschildert und an der großen Firma Urbas vorbei sind wir nach einem kurzen Marsch bei der Eisenbahnbrücke, die uns über die Drau nach Aich führt. Sonntags und Feiertags finden dort die beliebten Sprünge in die Tiefe statt. Der Ausblick ist einfach einzigartig schön, die Drau-Au einzusehen und die Ruhe einzuatmen. Auf der anderen Seite der Brücke gönnen wir uns einen kleinen Abstecher zur St. Luzia Hängebrücke und zur Kirche St. Luzia. Wir gehen nun entlang des Jakobsweges in Richtung Einersdorf, Heiligengrab. Die Kirche Heiligengrab ragt auf seinem Hügel unüberschaubar weit hinaus., eine beliebte Hochzeits – und Wallfahrtskirche.

Alternativ: Wem der Weg nach Bleiburg jedoch zu weit ist, hat die Möglichkeit wiederum in den Zug beim Bahnhof Aich einzusteigen. Bequem fährt man dann an der Heiligengraber Kirche vorbei und ist in 5 Minuten in Bleiburg. Bevor man aber den Bahnhof anvisiert, lohnt sich die Besichtigung der Kirche Aich.

Über die Felder hinein nach Bleiburg benutzen wir den Kunstradweg. Das Gasthaus Piko sowie die Buschenschenke Fleiß laden immer wieder auf eine kurze Rast ein. In Einersdorf biegen wir links ab und gehen am Friedhof und Kirche vorbei in Richtung Fleißleiten nach Bleiburg. Wir erreichen das Werner Berg Museum über die berühmte Bleiburger Marktwiese, die jedes Jahr im September zum bereits schon 600tsten Mal zum Wiesenmarkt einlädt.

 

 


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Normale Wanderausrüstung mit genügend Trinkwasser und Jause für die einzelnen Etappen.
  • Anreise: Mit dem Auto über die A2 - Abfahrt St. Andrä und dann weiter nach St. Paul im Lavanttal oder nach Bleiburg.
  • www.klopeinersee.at
  • Geheimtipp: Geführte Wanderungen:
    Ab 5 Personen sind geführte Touren möglich. Rückfragen und Anmeldungen unter 0664/2737242 oder 0664/3941161.
    weitwanderer@sektion.alpenverein.at
  • Quelle: Klopeiner See - Südkärnten GmbH
  • Autor: Elisabeth Sadnek, Pilgerherberge Turnerhof

Anreisemöglichkeiten

  • Öffentliche Verkehrsmittel
    http://www.oebb.at/de/Fahrplanauskunft/Aktuelles_Kursbuch/Detail_620/kif620_11.pdf
    www.oebb.at

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