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Wertvolle Käsealmen zwischen den welten Kärntens und Friauls
Nassfeld-Pressegger See / Lesachtal / Weissensee
Tel. +43(0) 4285/8241
info@nlw.at
www.nassfeld.at
Zwischen Plöcken und Nassfeld und hoch über dem Gailtal gelegen, können sich die Käser der Straniger Alm und Klein Kordin Alm auf das konzentrieren, was sie am liebsten machen: Aus der Milch ihrer Almkühe, die hier ihre Sommerfrische verbringen, Köstlichkeiten wie Käse, geräucherten Schotten und hauseigenes Eis zu machen. Vor allem aber den regional- bzw. almtypischen Gailtaler Almkäse (g.g.U: Europaweit ursprungsgeschütztes Lebensmittel). Das kannst Du auf dieser wunderbar einfachen Sternbildwanderung hautnah miterleben. Und dabei die liebliche Almlandschaft diesseits und jenseits der kärntner-friulanischen Grenze genießen.
Höhepunkte:
Vom Ausgangspunkt dieser Sternbildwanderung bei der Straniger Alm folgst Du dem Fahrweg für einige Minuten nach Süden Richtung Straniger Sattel bis zu einer Weggabelung. Den linken Weg über die Gugel zur Klein Kordin Alm wirst Du am Ende Deiner Rundwanderung in umgekehrter Richtung begehen – jetzt wählst Du jedoch den Güterweg, der nach rechts über den nahe gelegenen Straniger Sattel (1.578 m) und ab hier auf italienischem Gebiet auf gleichbleibender Höhe zur Malga Valbertad Alta – eine sehr authentische italienische Alm - führt (Weg Nr. 449 „Sentiero d. Malgari“).
Nun wanderst Du den Weg noch ein kurzes Stück weiter, ignorierst einen rechts abzweigenden Almweg und biegst bei der nächsten Weggabelung auf einem Rücken links auf den Güterweg Nr. 448 ab. Dieser bringt Dich nun bergan zur Casera Cordin Grande und weiterführend in Kürze zum 1.749 m hohen Kordinsattel zwischen den Gipfeln des Straniger Kopfes und des Schulterkofels. Hier überschreitest Du wieder die Grenze und wanderst von nun an wieder auf der Kärntner Seite der Karnischen Alpen.
Am Kordinsattel wird – wie generell auf großen Teilen dieser Sternbildwanderung – neben der traditionell gelebten Almwirtschaft ein weiteres Thema augenscheinlich: Als Teil des Geotrails Lanzenpass – Findenig im Geopark Karnische Alpen sind in diesem Abschnitt der Karnischen Alpen geologische Besonderheiten im wahrsten Sinn des Wortes augenscheinlich. Am Kordinsattel begleiten Dich beispielsweise Meeresablagerungen und Kalksteinschichten der Auernig-Formation, während zu Beginn Deiner Wanderung auf der Westseite des Straniger Kopfes die sogenannte “2er Riebe” (Westseite des Straniger Kopfes) das rote Gestein der Gröden-Formation ins Auge stechen lässt.
Vom Kordinsattel wanderst Du nun über den Wanderweg Nr. 403 in gleicher Richtung (also nach Norden) über das sanfte Almgebiet der Klein Kordin Alm, bis knapp vor dem kleinen Gipfel des Gugel scharf rechts der Güterweg zur nahen Klein Kordin Alm - einer einsam gelegenen Gailtaler Käsealm – abzweigt (Du siehst sie schon von oben). Ein idealer Platz für ein Einkehr - hier kannst Du Spezialitäten wie den typischen Gailtaler Almschotten (einer speziellen Art von Käse) oder den regional- und almtypischen Gailtaler Almkäse (g.g.U: Europaweit ursprungsgeschütztes Lebensmittel) kosten.
Zurück bei der Abzweigung erreichst Du in wenigen Minuten den kleinen 1.691 m hohen Gipfel des Gugel, der die Almgebiete von Klein Kordin Alm und Straniger Alm trennt. Der Weg macht nun einen Linksschwenk und bringt Dich auf etwa gleichbleibender Höhe die Nordwestseite des Straniger Kopfes entlang bis zur eingangs erwähnten Weggabelung nahe des Straniger Sattel. Ab hier kennst Du den Weg zurück zur Straniger Alm und erreichst diese in wenigen Minuten.
Plane in jedem Fall genügend Zeit ein, die Käsealm Straniger Alm zu erkunden. Die Almbewirtschafter sind sehr innovativ und sind bekannt dafür, aus dem traditionellen Käse ein klein wenig andere Spezialitäten zu machen.
Hier geht es zur detaillierten Ausrüstungsliste Deiner Trail Reise.
Die nachhaltigste Anreisevariante ist mit der Bahn bis nach Oberdrauburg (von Lienz oder Villach kommend) bzw. bis nach Hermagor (von Villach kommend) möglich.
Von Oberdrauburg bzw. Hermagor aus erreichst du in weiterer Folge mit dem Bus den Ort Reisach. Hier steigst du in den Bus weiter nach Goderschach um und in weiterer Folge fährst du mit dem Almshuttle weiter (telefonische Anmeldung notwendig).
Details unter - Mobilitätsinfos Nassfeld sowie Routenplaner Kärntner Linien
Anreise mit dem PKW:
Von Hermagor über die B111 (Gailtal Straße) bis Kirchbach - dort abbiegen auf die L24 und weiterfahren bis Goderschach - von hier der Schotterstraße bis zur Straniger Alm folgen.
Oder von Oberdrauburg über die B110 (Plöckenpass Straße) bis Kötschach-Mauthen fahren und von dort über die B111 (Gailtal Straße) weiter bis Dellach - dort abbiegen auf die L21 und in weiterer Folge über die L24 bis Gorderschach fahren - von hier der Schotterstraße bis zur Straniger Alm folgen.
Käsealm: Klein Kordin Alm
Lage: einsame naturbelassene Alm in einem weniger bekannten Teil der Karnischen Alpen unterhalb des mächtigen Hochwipfels
Bemerkenswertes: Genuss der frischen Produkte wie Gailtaler Almschotten oder den regional- bzw. almtypischen Gailtaler Almkäse (g.g.U: Europaweit ursprungsgeschütztes Lebensmittel) jeweils aus eigener Almkäserei. Möglichkeit der Patenschaften für Kühe. Besonders liebevoll gestaltete Alm, mit Herzblut geführt.
Du bist auf der Suche nach weiteren Wandertipps in der Region sowie einem staatlich geprüften Guide für eine geführte Bergwanderung?
Dies und noch viele weitere Infos findest du unter - Tourentipps und Anbieterinfos
Am Startpunkt bei der Straniger Alm stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung.
FAIR PLAY & RESPEKT:
Achtsamkeit für Natur – Grundbesitzer – deine Gesundheit.... und die Sicherheit am Berg haben höchste Priorität bei deiner Tour und der damit verbundenen Tourenplanung!
Deshalb erkundigt euch vor jeder Wanderung über die Verhaltensregeln - Sicherheit-am-Berg - sowie die aktuelle Wetterlage.
Müllentsorgung:
Abfall ist nicht immer zu vermeiden - in der Natur hat er aber nichts zu suchen und ist ordnungsgemäß (bevorzugterweise im Tal bzw. zu Hause) zu entsorgen.
Notrufnummern:
Euronotruf: 112 (Zugang in jedes verfügbare Netz)
Alpinnotruf Österreich: 140

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