Impressionen des Wanderwegs



Lohnende, informative Rundwanderung durch das Freilichtmuseum am und um den Kleinen Pal - Geschichte hautnah am Karnischen Hauptkamm erleben  


  • Tourlänge: 6.46 km
  • Zeit: 5 Stunden
  • Startpunkt:
    Plöckenhaus (1.230 m)
  • Aufstieg: 642 m
  • Abstieg: 642 m
  • Niedrigster Punkt: 1219 m
  • Höchster Punkt: 1860 m
 Wanderung
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Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Eine äußerst spannende und geschichtsträchtige Wanderung entlang des heutigen Grenzverlaufes zwischen Italien und Österreich. In kaum einer anderen Region ist Zeitgeschichte so präsent, wie im Gebiet rund um den Passo di Monte Croce/Plöckenpass (1357 m).


Anstieg:

Vom Parkplatz aus wanderst du in östliche Richtung entlang der Forststraße. Nach wenigen Gehminuten erreichst du die Abzweigung zur Hausalm - du gehst hier nach rechts, aufwärts, gehst durch das Basislager (oberhalb der Gedächtniskapelle) weiter zur Materialseilbahn und in weiterer Folge Richtung Waldrand, wo du nach links - auf den "Landsturmweg" abzweigst. Der Steig führt überwiegend durch den Wald, über zahlreiche Kehren, aufwärts. Im oberen Bereich des Weges sind einige Stellungen zu sehen, bevor es über Stiegen - welche nahe der Bergstation der Materialseilbahn (bei der Hütte der Dolomitenfreunde) vorbeiführen - nach links haltend - zum Gipfelkreuz des Kleinen Pals weiter geht.

Der eingezeichnete und beschriebene Abstieg entlang der MG-Nase führt dich nun in südwestliche Richtung -  vorerst durch das Freilichtmuseum am Gipfelplateau hindurch, bevor der tatsächliche Abstieg (westwärts) beginnt. Bei ca. 1.450m erreichst du eine Weggabelung - wo du nach links abzweigend dich für die etwas schnellere/kürzere Variante entscheiden kannst - oder du dem Wegverlauf laut Track folgst und durch einen weiteren, sehr interessanten Teil des Freilichtmuseums, bis zum Windrad, absteigst. Auf der Asphaltstraße angekommen gehst du Richtung Italien (nach links), um in weiterer Folge, vor dem zweiten Windrad, nach rechts auf den Weg abzubiegen, der auf die Galerie führt. Du folgst nun, oberhalb der B110, der Galerie entlang, dem Routenverlauf zurück zum Plöckenhaus.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Anreise: Öffentliche Anreise: 

    Die nachhaltigste Anreisevariante ist mit der Bahn bis nach Oberdrauburg (von Lienz oder Villach kommend)  bzw. bis nach Hermagor (von Villach kommend) möglich.

    Von Oberdrauburg bzw. Hermagor aus erreichst du in weiterer Folge mit dem Bus den Ort Kötschach-Mauthen. Von hier aus gibt es (je nach Saison und Verfügbarkeit) die Möglichkeit den Rufbus oder ein Taxi auf den Plöckenpass bzw. zum Plöckenhaus zu nutzen.

    Details unter - Mobilitätsinfos Nassfeld sowie Routenplaner Kärntner Linien

    Anreise mit dem PKW:

    Von Hermagor über die B111 (Gailtal Straße) oder von Oberdrauburg über die B110 (Plöckenpass Straße) bis Kötschach-Mauthen bzw. von dort weiter Richtung Plöckenpass - bis zum Plöckenhaus.

  • Du bist auf der Suche nach Wandertipps in der Region sowie einem staatlich geprüften Guide für eine geführte Bergwanderung?

    Dies und noch viele weitere Infos findest du unter - Tourentipps und Anbieterinfos

    Einkehrmöglichkeiten:

    Direkt am Plöckenpass, auf italienischer Seite, sowie nahe der Plöckenstraße, auf österreichischer Seite (Lamprechtbauer und Untere Valentinalm - saisonale Öffnungszeiten beachten) und in Kötschach-Mauthen sowie den umliegenden Ortschaften gibt es zahlreiche, ganzjährig geöffnete Einkehrmöglichkeiten

    - Details dazu unter Service A-Z.

  • Geheimtipp:
    • Es gibt einige Zu- und Abstiegsvarianten, die auf den Kleinen Pal führen - die Beschreibung und der Track erklären die Variante - Zustieg über Landsturmweg und Abstieg über MG-Nase.
      • Weitere Optionen sind z.B.:
        • Zustieg über Freikofelscharte und Abstieg über die italienische Seite (siehe auch RW_N60
      • Detailierte Informationen zu den verschiedenen Optionen findet ihr auch in dem Buch "Das Freilichtmuseum Plöckenpass" - auch erhältlich im Museum 1915-1918 im Rathaus Kötschach-Mauthen
    • Das Gebiet rund um den uralten Grenzübergang Plöckenpass - und hier im Besonderen der Kleine Pal und der gegenüber liegende Cellon - war nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges in den Karnischen Alpen 1915 von großer strategischer Bedeutung und bildete eine entscheidende Schlüsselposition. Galt er doch als einziger fahrbarer Übergang über diesen langgezogenen Gebirgszug zwischen Sexten und dem Kanaltal. Und war demnach für den Kriegsgegner aus dem Süden und seinen weiteren (geplanten) Weg nach Norden von entscheidender Wichtigkeit.  
    • Das Freilichtmuseum des Gebirgskrieges vermittelt auf dem weitläufigen Bergrücken des Kleinen Pal in knapp 2000 Metern Seehöhe auf Schritt und Tritt mit rekonstruierten Schützengräben, Stellungsbauten, Stollenanlagen und anderen Fronteinrichtungen die damalige Situation der beiden Kriegsparteien Italien und Österreich-Ungarn auf äußerst engem Raum. 
    • Nimm dir für diese Tour zu den historischen Stätten ausreichend Zeit.
    • Im Rathaus von Kötschach-Mauthen befindet sich auf rund 600m² das Museum 1915-1918 der Dolomitenfreunde, welches eine äußerst interessante Ergänzung zum Freilichtmuseum bzw. zur Wanderung auf den Kleinen Pal darstellt.
  • Quelle: Nassfeld - Pressegger See
  • Autor: Nassfeld - Pressegger See

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es gegenüber vom Plöckenhaus.

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


FAIR PLAY & RESPEKT:

Achtsamkeit für Natur – Grundbesitzer – deine Gesundheit.... und die Sicherheit am Berg haben höchste Priorität bei deiner Tour und der damit verbundenen Tourenplanung!

Deshalb erkundigt euch vor jeder Wanderung über die Verhaltensregeln - Sicherheit-am-Berg - sowie die aktuelle Wetterlage.

Müllentsorgung:

Abfall ist nicht immer zu vermeiden - in der Natur hat er aber nichts zu suchen und ist ordnungsgemäß (bevorzugterweise im Tal bzw. zu Hause) zu entsorgen. 

Notrufnummern:

Euronotruf: 112 (Zugang in jedes verfügbare Netz)

Alpinnotruf Österreich: 140


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