Impressionen des Wanderwegs



Wunderschöne und leichte Skitour auf die Große Saualpe im Lavanttal, abseits von Hektik und Trubel. Die Aussicht vom Gipfel ist atemberaubend und ermöglicht feinste Panoramablicke auf das gesamte Lavanttal, von der Packalpe über die Koralpe bis zu den Julischen Alpen.

   


 Skitour
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 12.54 km
  • Zeit: 4 Stunden
  • Startpunkt:
    Gießlhütte
  • Aufstieg: 740 m
  • Abstieg: 712 m
  • Niedrigster Punkt: 1339 m
  • Höchster Punkt: 2076 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Diese Skitour ist auch für Touranfänger geeignet, da der Aufstieg nicht sehr steil ist. Natürlich sollte man zum Abfahren gut Skifahren können. Vom Ladinger Spitz haben Sie einen herrlichen Panoramarundblick: im Norden der Zirbitzkogel, im Osten die Packalpe, im Südosten die Koralpe, im Süden die Karawanken/Julische Alpen und bei Schönwetter sieht man im Westen bis zu den Schladminger- und Wölzer Tauern.

Von der Gießlhütte steigt man über den Weg Nr. 334 bis zur Offnerhütte auf 1.660 m Seehöhe auf. Von dort weiter über Weichensteinerofen und Ladinger Graben zur Großen Saualpe bzw. Ladinger Spitz (2079m).  
Die Abfahrt zunächst rechts der Aufstiegsspur. Diese auf Höhe des Weichesteinerofens Richtung Offnerhütte queren. Auf ca. 1.650 m die Aufstiegsspur erneut queren und über die Zechhütte und die Rodelbahn Saualpe zur Gießlhütte zurück abfahren.

Die Tour ist auch für Skitoureneinsteiger geeignet. Gute Einkehrmöglichkeiten bietet neben der Gießlhütte (mit Übernachtungsmöglichkeit) im Winter auch die Zechhütte.

 

 

 


Von Wolfsberg fährt man ca. eine 1/2 Stunde über St. Michael nach Lading bis zur Gießlhütte. Über den ÖAV-Weg 334 geht man bis zur Offnerhütte auf 1660 m Seeöhe. Von der Offnerhütte weiter zum Weichensteinerofen und Ladinger Graben, in weiterer Folge auf die Große Saualpe bzw. dem Ladinger Spitz. Die Abfahrt ist rechts oder links von der Aufstiegsroute möglich.

 


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Eine Checkliste für Skitouren 

    Bekleidung:

    • Funktionelle Unterwäsche
    • Ersatzwäsche zum Wechseln
    • Fleecejacke oder Pullover
    • Tourensocken
    • Tourenhose
    • wind- und wasserdichte Jacke
    • dünne Handschuhe (zum Aufsteigen)
    • dicke Handschuhe (am Gipfel und für die Abfahrt)
    • Mütze
    • Sonnenschutz
    • Tourenschuhe

    Ausrüstung:

    • Tourenski
    • Steigfelle
    • Teleskopskistöcke
    • event. Harscheisen
    • Rucksack
    • Sonnenbrille
    • Skihelm
    • Skibrille
    • Sonnencreme
    • Jause
    • Getränk (ca. 1 ½ Liter)
    • Handy (mit geladenem Akku)
    • Karte
    • Höhenmesser
    • Kompass
    • event. GPS-Gerät
    • Fellspray (falls die Felle nicht mehr kleben sollten, zur Not auch ein Tape)
    • Stirnlampe

    Sicherheit:

    • LVS-Gerät
    • Lawinenschaufel
    • Lawinensonde
    • Erste-Hilfe-Paket + Rettungsdecke
    • Biwaksack

     

  • Anreise: von Graz/Klagenfurt:  A2 Südautobahn, Abfahrt Wolfsberg Süd , Richtung St. Michael, Richtung Lading - Gießlhütte - Parkplatz

    Von Wolfsberg: St. Michael - Lading - Gießlhütte 

     

  • www.region-lavanttal.at

  • Geheimtipp:

    Besuchen Sie die Saualpe auch im Sommer. Die gut beschilderten Wanderwege sind großteils leicht begehbar und daher auch für Kinder und Senioren geeignet. 

    Die Saualpe war vor der ersten Jahrtausendwende königliches Jagdgebiet. Das Gebiet rund um die Saualpe war damals von Aichenwäldern bedeckt, wo sich zahlreiche Wildschweine tummelten. Der Deutsch-Römische Kaiser Arnulf von Kärnten ging im Jahre 980 von seinem Jagdschloss (Schloss "Hubertus“ auf dem Reisberg) auf Wildschweinjagd. Eine zweite Theorie lautet, der Bergrücken der Saualpe hat die Form einer Sau, die ihre Ferkel säugt. Woher die Saualpe ihren Namen haben könnte.

  • Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Autor:

    Schober&Graßler

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Beim Parkplatz vor der Gießlhütte.

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Skitouren und Freeriden: 10 Empfehlungen des Alpenvereins

  1. Gesund in die Berge: Skitouren sind Ausdauersport. Die wertvollen Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine gute Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass niemand in deiner Gruppe außer Atem kommt. Achte auf Kraftreserven für die Abfahrt.
  2. Sorgfältige Planung: Karten, Führerliteratur, Internet und Experten informieren über Länge der Tour, Höhendifferenz, Schwierigkeit und die aktuellen Verhältnisse. Besondere Beachtung verdient der Wetterbericht, da starker Wind und schlechte Sicht das Unfallrisiko stark erhöhen.
  3. Lawinenlagebericht studieren: Informiere dich vor Antritt der Tour eingehend über die aktuelle Gefahrenstufe (Europäische Gefahrenskala für Lawinen in 5 Stufen). Achte besonders auf die Angaben zu den Gefahrenstellen (Wo ist es heute gefährlich?) und den Gefahrenquellen (Was ist heute die Hauptgefahr?).
  4. Vollständige Ausrüstung: Passe deine Ausrüstung den winterlichen Verhältnissen an und achte auf ein geringes Rucksackgewicht. Für den Lawinen-Notfall sind LVS-Gerät, Schaufel und Sonde Standard, ebenso Erste-Hilfe-Paket, Biwaksack und Mobiltelefon. Ein Airbag-System erhöht die Überlebenschancen.
  5. Regelmäßig Trinkpausen: Flüssigkeit, Energie und Pausen sind notwendig, um Leistungsfähigkeit und Konzentration zu erhalten. Heiße, isotonische Getränke sind ideale Durstlöscher und Wärmespender. Leicht Verdauliches, wie Müsliriegel, Trockenobst und Kekse, stillt den kleinen Hunger unterwegs.
  6. Lawinenrisiko abwägen: Beim Erkennen der Lawinengefahr sind dem Menschen enge Grenzen gesetzt. Stütze deine Entscheidungen daher auf strategische Methoden der Risikoeinschätzung ("Stop or Go") und lerne, Gefahrenzeichen im Gelände zu erkennen.
  7. Abstände einhalten: Entlastungsabstände von 10 m beim Aufstieg in Steilhängen (≥ 30°) reduzieren die Belastung auf die Schneedecke und steigern den Komfort bei Spitzkehren. Halte bei der Abfahrt grundsätzlich Abstände von mindestens 30 m ein und befahre sehr steile Hänge (≥ 35°) einzeln.
  8. Stürze vermeiden: Stürze bei der Abfahrt sind die häufigste Unfallursache auf Skitouren. Für die Schneedecke bedeuten sie zudem eine große Zusatzbelastung. Gute Skitechnik und eine dem Können angepasste Geschwindigkeit reduzieren das Risiko. Ein Skihelm kann vor Kopfverletzungen schützen.
  9. Kleine Gruppen: Kleine Gruppen ermöglichen gegenseitige Hilfe und verringern das Risiko, Lawinen auszulösen. In der Gruppe zusammen bleiben. Achtung Alleingänger: Bereits kleine Zwischenfälle können zu ernsten Notlagen führen. Daher immer vertraute Personen über Ziel, Route und Rückkehr informieren.
  10. Respekt für die Natur: Keine Abfälle zurücklassen, Lärm vermeiden, Aufforstungsflächen nicht betreten, Schutz- und Sperrgebiete respektieren. Besondere Rücksicht auf Wildtiere im Winter! Zur Anreise Fahrgemeinschaften bilden oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

 


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