Impressionen des Wanderwegs



Ein inzwischen gletscherfreier 3.000er-Anstieg auf einen aussichtsreichen Gipfel im Angesicht des Großglockners.

 


 Bergtour
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 9.28 km
  • Zeit: 5.5 Stunden
  • Startpunkt:
    Alpincenter "Das Glocknerhaus"
  • Aufstieg: 1053 m
  • Abstieg: 668 m
  • Niedrigster Punkt: 2132 m
  • Höchster Punkt: 3027 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Der Spielmann verdankt seinen bemerkenswerten Namen der Sage vom Pasterzengletscher: einst fruchtbare Hochweide, verwandelte sich diese während eines Almkirchtages - als Strafe für die in ihrem Reichtum übermütig frevelnden Bauern, durch ein schreckliches Unwetter in einen eisstarrenden Panzer. Und viele der ausgelassen feiernden Festgäste erstarrten auf ewig zu Stein - wie eben der Spielmann und seine Nachbarn, die Racherin und der Kapuziner. Ein verwunschener Berg also, dessen Geschichte von Verführung und Demut handelt. Demut sollte uns im Angesicht seiner Majestät - dem Großglockner - nicht schwer fallen. Und verführerisch ist dieser charismatische Berg ebenfalls. Zuerst über blumenreiche Bergwiesen, tauchen wir beim Pfandlschartensee in eine geradezu urweltliche Hochgebirgswildnis ein. Von hier wird mit Respekt der markante Westkamm erklommen, der immer steiler und kurz seilgesichert auf den Gipfel leitet. Wem das noch nicht reicht, folgt weiter dem "Klagenfurter Jubiläumsweg" bis zum Hochtor an der Glocknerstraße und wird diesen Gang über den Wolken nicht bereuen!


Vom Glocknerhaus am Klagenfurter Jubiläumsweg (Weg Nr. 702) erst recht stark ansteigend, und dann über Almböden ins Kar des ehemaligen Pfandlschartenkees und weiter in die untere Pfandlscharte.
Von der Scharte über den Westkamm, zuletzt über Kletterstellen mit Seilversicherungen, auf den Gipfel. Rückweg entlang der selben Route.

Variante - Übergang zum Hochtor:
Vom Gipfel weiter am windgeschliffenen Nordostkamm bis kurz unter den Kloben. Südlich des Hauptkammes und am Rande des kleinen „Keeses“ bis in die Brennkogelscharte. Nun wieder direkt am Kamm und ab der Bretterscharte nordseitig zum Hochtor an der Glocknerstraße.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Festes Schuhwerk, Rucksack mit Verpflegung, Getränk und eine warme, bzw. Winddichte Jacke. Wanderstöcke von Vorteil.

  • Anreise: Von Heiligenblut über die Großglockner Hochalpenstraße (kostenlose Benützung mit Nationalpark Kärnten Card!) bis zum Glocknerhaus. Ideal mit Nationalpark Wanderbus!
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Der Nationalpark Wanderbus befährt die Großglockner-Hochalpenstraße vom 19.6. bis 14.9.2014 mehrmals täglich und bietet so den idealen, bequemen und praktischen Mobilitäts-Service für diese Tour!

    Fahrzeiten (Hinfahrt 9:30 sowie Rückfahrt 15:30 täglich, andere Busse täglich außer Samstag):

    Abfahrt Heiligenblut*:           9.30 - 10.30 Uhr
    Ankunft Glocknerhaus:          9.55 - 10.55 Uhr

    Abfahrt Glocknerhaus:        15.38 - 16.38 Uhr
    Ankunft Heiligenblut*:        15.59 - 16.59 Uhr

    *Anschlussmöglichkeiten an die Tal-Linien des Postbusses

  • Geheimtipp:

    Im Gipfelbereich ausgesetzte Passagen, eine kurze Stelle ist seilversichert. Im Frühsommer ist mit steilen Firnfeldern zu rechnen!

    Beim Aufstieg nach der Pfandlscharte ist größte Vorsicht geboten, sollte der Bergrücken noch mit Schnee bedeckt sein. Abrutschen ist keine Obtion!!! 

  • Quelle: Kärnten Hohe Tauern
  • Autor:

    Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Parkplatz am Alpincenter Glocknerhaus

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Weniger geübten Bergsteigern empfehlen wir, diese Tour in Begleitung eines staatlich geprüften Bergführers durchzuführen! Das Bergführerbüro Heiligenblut am Großglockner steht für die Organisation unter +43(0)4824-2700-7 bzw. info@grossglockner-bergfuehrer.at  gerne zur Verfügung!


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