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Dieser Tourentipp startet bei der Tonnerhütte (1.600 m) zur Herter Höhe und weiter bis auf den Zirbitzkogel (2.396 m) und dem Zirbitzkogelschutzhaus

Die Tour auf den Zirbitzkogel, welche auch ein permanenter IVV-Wanderweg ist, startet direkt bei der – mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichenten – Tonnerhütte auf 1.600 m Seehöhe. Direkt oberhalb der Tonnerhütte liegt der Wanderstartplatz mit wichtigen Infos für eine Wanderung. Gleich rechts geht es einen Traktorweg entlang über eine Wiese. Kurz nach dem Start kommt man beim „Sonnenstudio“ vorbei, wo man entweder jetzt schon oder erst nach dem Abstieg eine kurze Rast machen kann.

Tonnerhütte, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer Sonnenstudio, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer

Entlang des Weges gibt es mehrere Infotafel zum Thema Flora & Fauna entlang dieses Weges. Links und rechts den Weg entlang beeindrucken Zirbenbäume aber auch Teufelskralle, Arnika, Zwergalpenrose,… gibt es zu entdecken.

Infotafel, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer Teufelskralle, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer
Arnika, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer Zwergalpenrose, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer

Nach ca. 20 Minuten kommt man bei der Aussichtsplattform Herter Höhe (1.800m) an, bei der einem ein toller Panoramablick von den Hohen Tauern, den Niederen Tauern, zu den Eisenerzer Alpen, den Seckauer Alpen, der Saualpe, den Steiner Alpen, den Julischen Alpen in Slowenien und den Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen erwartet. Der gesamte Zirbitzkogel ist außerdem ein Natura 2000-Gebiet (Vogelschutzgebiet) und der höchste Punkt der Seetaler Alpen (2.396 m). Hier auf der Herter Höhe sollte man die Rastmöglichkeit und den Ausblick auf alle Fälle nochmal richtig genießen, denn ab jetzt geht es erst wirklich richtig los.

Herter Höhe, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer Ausblick Herter Höhe, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer
Aussicht Herter Höhe, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer Vogelschutzgebiet, Natura 2000, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer

Schon bald erreicht man die Baumgrenze und man hat einen wunderschönen Blick hinauf auf den Zirbitzkogel. Auf den Almflächen tummeln sich Gämsen, Hirsche, Rehe, Murmeltiere und viele Vogelarten. Auf der Alm befinden sich von Juni bis September Kühe, Schafe und Pferde, die aber nur neugierig herumblicken – wenn man aber mit Hund unterwegs ist, sollte man diesen auf alle Fälle angeleint haben (Tipps für Wanderung mit Hund). Der Name des Zirbitzkogel leitet sich nicht wie (wahrscheinlich selbst) angenommen von den Zirben ab, sondern vom slowenischen „zirbiza“, das mit „Rote Alm“ übersetzt werden kann und auf den Almrausch, welcher von Mai bis Juli alles rot färbt, hinweist. Dem Weg weiter entlang kommt man auch an ein paar fließenden Bächen und kleineren Seen vorbei, welche Ursprung größerer Flüsse sind. Unterhalb des Zirbitzkogels auf 2.053 m entspringt zum Beispiel die Lavant.

Almrausch, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer Almrausch, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer
Kleine Bäche, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer Ausblick und kleine Bergseen, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer

Weiter hinauf nimmt die Steigung immer mehr zu aber man kommt somit auch dem Gipfel immer schneller näher. Nochmal kurz ein Blick nach oben und schon sieht man das Gipfelkreuz. Es wartet nur nochmal eine Anhöhe und schon ist man ganz oben angekommen. Auch hier erwartet einem ein traumhafter Ausblick und das Zirbitzkogelschutzhaus lädt zum einkehren ein. Das Schutzhaus – offiziell als Helmut-Erd-Schutzhaus bezeichnet – liegt nur 20 Meter unterhalb des Gipfels und ist außerdem die höchstgelegene Schutzhütte in der Steiermark. Nach einer Stärkung geht es wieder zurück Richtung Tonnerhütte, welche man nach insgesamt 4 Stunden Gehzeit wieder erreicht. Wer doch noch ein bisschen mehr erleben möchte, der kann die Kleine Zirbitzkogelrunde weiter vom Zirbitzkogel zum Nachbarberg dem Scharfen Eck gehen und erst danach wieder zurück zur Tonnerhütte. Als Weitwanderung empfiehlt sich die Große Zirbitzkogelrunde mit 3 Etappen und 39,2 km länge.

Zirbitzkogel, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer Zirbitzkogelschutzhaus, © ÖWD, Elisabeth Pfeifhofer

 

Fotorechte: © Österreichs Wanderdörfer, Elisabeth Pfeifhofer