Über 260 Kilometer führt der Lebensweg im Südlichen Waldviertel symbolisch durch ein menschliches Leben. Von der Geburt bis zum Tod ist dieser Weitwanderweg in 13 Abschnitte eingeteilt, die dazu einladen, bisher Erlebtes bewusst Revue passieren zu lassen und sich über Bevorstehendes Gedanken zu machen. Die „Magie des Gehens“ tut ihr Übriges dazu, den Lebensweg nicht nur zu einem außergewöhnlichen, sondern auch nachhaltigen Wander-Erlebnis zu machen.

Das erwartet euch:


Der Lebensweg Wandern im Waldviertel


Entlang der neuen Verbindung des Ysper-Weitental Rundwanderwegs mit dem Kremstalweg, die den Lebensweg in einer Achterschleife darstellt, kommt man an landschaftlichen Highlights, wie spektakulären Aussichtspunkten, skurrilen Felsformationen, rauschenden Klammen, mysteriösen Höhlen und romantischen Teichen vorbei. Der Einstieg ist überall möglich, die erste Lebens-Station – „Liebe der Eltern & Zeugung“ – allerdings befindet sich in Laimbach. Gleich zu Beginn geht es auf einen „heiligen“ Berg. Wer den Peilstein bezwingt, wird mit einem Ausblick ins hohe Waldviertel und womöglich auch mit neuen Erkenntnissen über die Vorgeschichte und Liebe der eigenen Eltern belohnt.

Peilstein_(c) NÖW, Robert Herbst

Erinnern – auf den Etappen 2, 3 & 4

In die Zeit vor der Geburt darf man sich auf Etappe 2, zwischen Nöchling und Yspertal, hinein fühlen. Das einschneidende Erlebnis der „Geburt“ lässt der Herzstein nachempfinden, durch dessen Aushöhlung man sich durchzwingen kann. „Die ersten Jahre“ sowie die „Phase des Lernens“ lässt man auf den Etappen 3 und 4 Revue passieren. Landschaftlich sind diese Abschnitte besonders abwechslungsreich: vorbei an mächtigen Granitfelsen, geht es durch dichte Fichtenwälder hinab nach Yspertal und wieder hinauf durch die Ysperklamm. Der Weg wird dabei immer wieder von herrlichen Weitblicken über das Südliche Waldviertel unterbrochen. An schönen Tagen scheint sogar das Gebirge, der Ötscher und das Gesäuse, zum Greifen nah.

Herzstein (c) Waldviertel Tourismus, Studio Kerschbaum
Edlesbergerteich-(C)-Studio-Kerschbaum

Erkennen – auf den Etappen 5, 6 & 7

Von Gutenbrunn aus hat man auf den Etappen 5 bis 7 Zeit, die wilde Phase der „Pubertät“ – den ersten Kuss, die erste Liebe, das erste Mal – noch einmal zu begehen bevor man sich dem „Lebensaufbau“, der „Integration und dem Sesshaft werden“ widmet. Wem es dabei zu hitzig werden sollte, kann an warmen Tagen einen Sprung in den romantisch gelegenen Edlesberger Teich wagen. Ziel dieser Abschnitte ist nicht nur die Ortschaft Sallingberg. Es sind die vielen Erkenntnisse darüber, welche damaligen Entscheidungen richtungsweisend für das heutige Leben waren.

Erleben – auf den weiteren Etappen

Bewusstwerdung und Zweifel“, „Ernte und die neue Freiheit“, „Gesundheit, Körperlichkeit und Ruhestand“, „Weisheit und Frieden“ sowie „Tod und Grenzüberschreitung“ heißen die folgenden Etappen, die dazu einladen, inspiriert durch die Magie des Gehens, über jene Themen und Lebensabschnitte bewusst nachzudenken, sich an Vergangenes zu erinnern, Aktuelles zu erleben und sich in Künftiges hinein zu fühlen. Am Lebensweg im Waldviertel bewahrheitet sich das mittlerweile viel zu oft verwendete Sprichwort tatsächlich: „Der Weg ist das Ziel.“

 

Holzherz-Herz vom Lebenswegtagebuch


Waldviertel Tourismus
Sparkassenplatz 1/2/2
3910 Zwettl
Tel.: +43 2822 541 09 40
Mail: info@waldviertel.at
www.waldviertel.at


 


Noch mehr rund um das Waldviertel