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Unweit der idyllischen Felsenkapelle im Osttiroler Außergschlößtal liegt der sagenträchtige Frauenbrunnen. Das Wasser, das sich zwischen Steinen und Kräutern seinen Weg sucht, soll eine besondere Heilkraft besitzen, die Abhilfe bei Augen- und Frauenleiden schafft.

Der Sage nach gab es vor vielen Jahrzehnten eine junge Bauersfrau, die sich nach acht Ehejahren sehnlichst Nachwuchs wünschte. Bei ihren Wanderungen auf die Alm besuchte sie daher regelmäßig die Felsenkapelle im Osttiroler Matrei, um die Mutter Gottes um Hilfe anzuflehen.

Eines Tages bemerkte die Bauersfrau neben der kleinen Quelle am Wegesrand eine fremde Frau mit einem kleinen Buben. Besorgt um Mutter und Kind lud die Bauersfrau die Fremde ein, auf ihrem Hof zu übernachten. Sie versorgte die Mutter mit Brot, Butter und Käse und freute sich, dass ihre Gaben mit Dankbarkeit angenommen wurden. Mit sehnsüchtigen Blicken bat die Bauersfrau sich um das kleine Kind kümmern zu dürfen. Sie badete es und während sie es zärtlich im Arm hielt, liefern ihr ob der eigenen Kinderlosigkeit dicke Tränen über das Gesicht.

Die Fremde erkannte die tiefe Traurigkeit der Bauersfrau und sprach zu ihr: „Hör auf zu weinen, ich schenke dir ein Kind“. Die Bauersfrau trocknete erschrocken ihre Tränen und bereitete ihren Gästen ein Nachlager in der eigenen Kammer. Am nächsten Tag hielt sie Ausschau nach ihren Gästen und bemerkte erst dann, dass das Bett unberührt und die beiden verschwunden waren. Nicht ganz ein Jahr danach, gab es keine weiteren Fußmärsche mehr zu Alm. Die Bauersfrau hatte einem gesunden Kind das Leben geschenkt. Bis zu ihrem Tod blieb sie bei der festen Überzeugung, dass die Muttergottes in ihrem Haus Gast gewesen sei und sie das Jesuskind gebadet hatte. Seit damals heißt der kleine Bach mit dem Brunnen im Gschlößtal „Frauenbrunnen“. Er gilt als Ziel für Frauen, die sich nichts sehnlicher als ein Kind wünschen.

Wandertipp zum Frauenbrunnen:

Parken Sie beim Matreier Tauernhaus. Eine befestigte, auch kinderwagentaugliche, 3,3 Kilometer lange Schotterstraße führt vorbei am Berghaus Außergschlöß weiter zur Felsenkapelle in Matrei. Zwischen dem Berghaus Außergschlöß und der Felsenkapelle liegt der Frauenbrunnen, der mit einer kleinen Tafel gekennzeichnet ist.