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Tief drinnen im Großarltal in der Nationalparkgemeinde Hüttschlag liegt der einzige Gletscherberg des Tales, der Keeskogel (2.884 m). Viele Sagen und Märchen ranken sich um den geheimnisvollen Berg.

Tief drinnen im Großarltal in der Nationalparkgemeinde Hüttschlag liegt der einzige Gletscherberg des Tales, der Keeskogel (2.884 m). Viele Sagen und Märchen ranken sich um den geheimnisvollen Berg. Die wohl seltsamste Geschichte wurde vor rund dreihundert Jahren erzählt, als die Gletscher weit vorstießen und sich das Klima stark verschlechterte. Der erste Augenzeugenbericht stammt von einem Hüter der Gstößalm, die heute nicht mehr besteht und abgekommen ist, nur Mauerreste weisen auf die einst reiche Alm hin.

Ein seltsames Tier im Schneestrum

Dieser Hüter berichtete, dass sich mitten im Sommer der Himmel verfinsterte, Nebelfetzen fielen über Kämme und Grate ein, ein tosender Schneesturm fegte über Alm und Weide und mitten in diesem Inferno des Unwetters sauste ein gar seltsames Tier daher, bald heulte es, bald brüllte es, bald wieherte es wie eine Koppel Pferde. Das meckernde Lachen ging dem zu Tode erschrockenen Hüter durch Mark und Bein. So schnell wie der Spuk gekommen war, so schnell verschwand er wieder. Drei Tage und drei Nächte tobte der Schneesturm, eine große Menge Vieh erfror und erstickte in den Schneemassen. Der Hüter erzählte sein fürchterliches Erlebnis im Tale und er beschrieb es auch ganz genau.
Er berichtete, dass es aussah wie eine riesengroße Geiß mit vier verschiedenen Beinen und einem Schwanz wie ein Pferd. Neben dem großen Geißengehörn standen links und rechts des Kopfes zwei mächtige Stierhörner zur waagrechten Seite. Das Eigenartigste aber waren zwei riesengroße rote Augen, die zur gleichen Zeit nach verschiedenen Seiten schauen konnten, eine riesige Brille war über diese furchtbaren Augen gestülpt. Ein übergroßes Maul war vor lautem Heulen wie ein Drachenmaul verzogen. So drang die Kunde von Bauernhaus zu Bauernhaus und man bekreuzigte sich beim Erzählen und benetzte die Lippen mit Weihwasser bei der Nennung des Namens: Man hatte schon einen gefunden und nannte das abscheuliche Wesen die „Gletschergoaß vom Keeskogel“, auch die „Weiße Geistergoaß“.