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Bei der Fahrt mit der Rüfikopf-Seilbahn hinauf auf den prägnanten Berg, eröffnet sich einem nicht nur ein atemberaubender Blick auf Lech und seine Umgebung.



Bei der Fahrt mit der Rüfikopf-Seilbahn hinauf auf den prägnanten Berg, eröffnet sich einem nicht nur ein atemberaubender Blick auf Lech und seine Umgebung. Die kantigen Felsformationen, die am Fahrenden vorbeiziehen, erzählen eine Geschichte. Sie erzählen die Geschichte vom Entstehen der Alpen und vom Verschwinden eines Meeres. Denn wo sich heute mächtige Gebirgszüge bis zum Horizont erstrecken, wogte dereinst ein tiefblaues Meer, tummelten sich Muscheln und andere urzeitliche Wasserbewohner. Vor Millionen von Jahren hoben sich die Gründe dieses riesigen Gewässers zu Gebirgszügen. Nun schwebt man an den verschiedenen Gesteinschichten, die sich durch Verschiebungen und Verwerfungen aufgetürmt haben. Wenn der Wanderer sich von der Bergstation Rüfikopf aus auf den Geoweg begibt, taucht er tief in die Erdgeschichte ein. An den „Steinernen Zeugen“ vorbeispazierend absolviert er eine faszinierende Zeitreise, eine Zeitreise durch Jahrmillionen, entdeckt Muscheln, Seeigel, Korallen und unzählige Gesteinsarten – und das alles in nur zweieinhalb bis drei Stunden.

Die Steinböcke am Steinernen Meer

Das Aufgebot der Fauna ist in Lech nicht minder beeindruckend. Im Scheinwerferlicht stehen hier ohne Zweifel die Steinböcke. Auf eine ganze Kolonie können die Walser hier im Lechquellgebiet verweisen: Über 600 Stück sollen sich in dieser Gegend tummeln, die größte Kolonie in ganz Europa. Die geglückte Wiederansiedelung dieses majestätischen Bergbewohners wurde ganz hinten im Zugertal in Bronze gegossen. Wenige Gehminuten von der Alpe Formarin entfernt steht das „Steinbock-Denkmal“ auf einem Felsbrocken, umrahmt von sattviolettem Eisenhut, an einer überaus symbolträchtigen Stelle. Hier beginnt der Lechweg, jener Weitwanderweg, der von den Ursprüngen dieses spektakulären Wildflusses bis zum Lechfall in Füssen führt. Von hier geht aber auch ein Weg bergan zum Formaletsch und zum „Steinernen Meer“. Was an der alten Kirche in Lech im Kleinen von Menschenhand angeordnet ist, das zeigt sich dort in all seiner natürlichen Größe und Pracht. Ein riesiges, versteinertes Meer, eine gigantische Ansammlung von Fossilien breitet sich aus: Belemniten (Donnerkeil), Nautiliden (Tintenfische), Ammoniten (Kopffüßler) und natürlich Megalodonten, mit Einschlüssen in der Form eines Kuhtritt oder eines „Steinbockhorns“. Tatsächlich, sie sehen aus wie die Steinbockhörner. Die Hand gleitet über Oberflächen, behutsam, aufmerksam. Das Auge wandert zum Horizont. Die Reise ans Meer, sie ist zu Ende.

Mehr über die Schichten der Zeit gibt’s im Magazin von Lech Zürs: www.zuersnews.at/schichten-der-zeit