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Nun ja, wer kennt es nicht. Die Wanderung für’s Wochenende ist fertig geplant und man freut sich schon sehr darauf. In unserem Fall haben wir uns für dieses Wochenende für die dritte Etappe des Koralm Kristall Trail in der Region Wolfsberg/Lavanttal und dem Schilcherland entschieden. Doch leider spielte das Wetter nicht so wie geplant mit, denn das Wetter kann in den Bergen wirklich schnell umschlagen.



Die Anreise zur Etappe 3 des Koralm Kristall Trail und das Wetter

Wir stehen früh auf, da die Anreise doch etwas länger dauert. Nach ca. 1 1/2 Stunden Autofahrt nähern wir uns immer weiter dem Ausgangspunkt der dritten Etappe des Koralm Kristall Trail – dem Parkplatz auf der Weinebene im schönen Wolfsberg/Lavanttal. Schon beim Hinauffahren bemerken wir aber, dass es immer bewölkter wird und in dass in den höheren Lagen auch ein hartnäckiger Nebel hängt. Ok so stellt man sich die ideale Wanderung natürlich nicht vor, aber dafür wird es ja eventuell nicht so warm beim Wandern. Endlich kommen wir beim Parkplatz auf der Weinebene kurz vor der Grenze zur Steiermark an. Ein wirklich schöner Platz auf ca. 1.650 m Seehöhe mit ausreichend Platz für Autos. Gleich neben dem Parkplatz steht der Alpengasthof Weinofenblick und der Alpengasthof Gösler Hütte als Einkehrmöglichkeit und da wir hier auf einem Almgebiet sind begrüßen uns hier auch gleich mehrere Kühe. Von hier aus kann man noch viele weitere tolle Wanderungen machen. Zum Beispiel auf den Windpark Handalm, welcher aber genau in der anderen Richtung unserer geplanten Tour liegt.

Elisabeth PfeifhoferBegeisterte Wanderin und Mitarbeiterin Österreichs Wanderdörfer
Entlang der Tour lernt man viel über die Erdgeschichte und auch bekannten Weinofen kommt man vorbei - einfach ein tolles Erlebnis.
Ankunft beim Parkplatz und beim Gasthaus Weinofenblick, © Österreichs Wanderdörfer, Elisabeth Pfeifhofer
Sicht auf den Windpark Handalm, © Österreichs Wanderdörfer, Elisabeth Pfeifhofer
Kühe begrüßen uns, © Österreichs Wanderdörfer, Elisabeth Pfeifhofer
Los geht es Richtung Grillitschhütte - das Wetter sieht nicht so gut aus, © Österreichs Wanderdörfer, Elisabeth Pfeifhofer

Los geht’s Richtung Grillitschhütte

Wir starten also unsere Wanderung auf einem Schotterweg welcher leicht ansteigend ist, bis wir in die erste Kuhweide kommen. Die Kühe sind aber mit sich selbst beschäftigt und beachten uns nicht wirklich. Unterwegs treffen wir auch Wanderer mit Hund, aber trotzdem möchten wir hier kurz auf die Verhaltensregeln bei Wanderung mit Hund und Kuhkontakt hinweisen, da unterwegs auch Mutterkühe anzutreffen sind. Der Weg bleibt weiterhin leicht ansteigend und schon bald kommen wir am Weinofen vorbei. Entlang des Weges sieht man mehrere der sogenannten „Steinöfen“ oder „Felsöfen“ welche eine Ansammlung von großen Felsen aus früheren Zeiten sind. Wir folgen den leicht ansteigenden Weg immer weiter und leider wird das Wetter auch immer schlechter, denn jetzt fängt auch noch ein starker Wind an zu wehen. Wir lassen uns vom Wetter nicht beeindrucken, ziehen eine warme Jacke an und weiter geht es. Nach einiger Zeit kommen wir bei einer Abzweigung an bei der man über einen steil ansteigenden Weg auch auf den Großen Speikkogel kommen würde. Der Große Speikkogel wäre eigentlich unser heutiges Ziel und ist die höchste Erhebung auf der Koralpe, aber wir sehen mal wie sich das Wetter weiter entwickelt. Wir folgen den normalen Weg weiter Richtung Grillitschhütte. Kurz vor der Hütte sieht man einen kleinen aber schönen Speicherteich.


Der Schotterweg ist leicht ansteigend, © Österreichs Wanderdörfer, Elisabeth Pfeifhofer
Ankunft beim Weinofen, © Österreichs Wanderdörfer, Elisabeth Pfeifhofer
Leider wird das Wetter immer schlechter, © Österreichs Wanderdörfer, Elisabeth Pfeifhofer
Kleiner Speicherteich vor der Grillitschhütte, © Österreichs Wanderdörfer

Das schlechte Wetter…

Bei der Grillitschhütte angekommen gibt es auf Tafeln mehr Informationen zum Koralm Kristall Trail wie dem Naturschutzgebiet, den Gesteinen und Mineralien, zur Geschichte der Almwirtschaft und zur Ökologie und Vegetation auf der Koralpe. Der Koralm Kristall Weg ist ein wirklich beeindruckender Weitwanderweg auf welchem man vieles über Geschichte lernen kann und auch die Gesteine beeindrucken sehr. Hier entscheiden wir uns aber noch nicht einzukehren sondern gleich weiter Richtung Großen Speikkogel zu gehen. Ab hier sollte es nur noch 1 ½ Stunden lt. Wandertafel dauern. Auch wenn das Wetter nicht so mitspielt kann man unterwegs aber trotzdem ein paar schöne Blicke ins Tal erhaschen. Nach ca. 20 Minuten kommen wir wieder zu einer Abzweigung wo man weiter Richtung Koralpenschutzhaus gehen könnte. Hier gehen wir noch etwas weiter, entscheiden uns aber hier doch wieder zurück zu gehen, da der Nebel immer weiter herunter kommt und der Wind auch immer stärker wird. Jetzt kehren wir bei der Grillitschütte ein und stärken uns mit einer guten Jause. Nach einer dreiviertelstündigen Rast gehen wir weiter, aber leider ist der Nebel jetzt noch weiter herunter gekommen und es beginnt schon fast zu regnen. Rasch gehen wir wieder zurück Richtung Parkplatz und freuen uns, dass wir nicht nass geworden sind.


Ankunft bei der Grillitschhütte, © Österreichs Wanderdörfer, Elisabeth Pfeifhofer
Tafeln informieren über den Koralm Kristall Trail, © Österreichs Wanderdörfer, Elisabeth Pfeifhofer
Wandertafel, © Österreichs Wanderdörfer, Elisabeth Pfeifhofer
Der Nebel kommt immer weiter herunter, © Österreichs Wanderdörfer, Elisabeth Pfeifhofer

Fazit zur Wanderung und weitere Infos

Wie gesagt, auch wenn das Wetter nicht immer so mitspielt wie gedacht, war es trotzdem eine sehr schöne Wanderung und der Große Speikkogel wird auf alle Fälle bei schönem Wetter nochmal in Angriff genommen.

Wer es bis auf den Großen Speikkogel schafft, kann hier auf dem Koralpenschutzhaus (ca. 15 Minuten Gehzeit) übernachten und am nächsten Tag weitergehen. Auf dem Gipfel sieht man die so genannten „Goldhauben“, diese sind eine der spektakulärsten Luftraumüberwachungseinrichtungen Europas und überblicken den Luftraum weit über die Grenzen Österreichs hinaus.

Der Koralm Kristall Trail ist ein Weitwanderweg entlang der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark bestehend aus 8 Etappen.