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Der Klafferkessel ist die Quellregion des „Wilden Wassers“ und das Herzstück der Schladminger Tauern. Unzählige Seen liegen in dieser Urgesteinslandschaft.



Die letzte Etappe des „Wilden Wasser Weges“ in Schladming-Rohrmoos zum Klafferkessel, einem Relikt aus der Eiszeit, führt in die hochalpine Landschaft und zählt zu den schönsten Wanderungen in den Schladminger Tauern. Hier befindet man sich zweifelsohne im Herzen der Schladminger Tauern, in einer der wohl großartigsten Hochgebirgslandschaften in den Ostalpen. Mehr als 30 Seen in unterschiedlichen Größen sind auf einer Seenplatte in rund 2.300 Meter Seehöhe verteilt. Die Seen sind meist erst ab Mitte Juli eisfrei.

Die Königstour Klafferkessel führt auf dem markierten Wanderweg Nr. 778 ausgehend vom mautpflichtigen Parkplatz Gasthof Riesachfall über eine befestigte, leicht steigende Forststraße, die in einem naturbelassenen Pfad mit kurzen Steilstufen mündet. Die alpin gelegene, bewirtschaftete Gollinghütte (1641m), als erster Zielpunkt der Wanderung, bietet Möglichkeit zum Rasten aber auch Nächtigen an. Von der Hütte ausgehend überquert man die in mehreren Wasserfällen ins Tal stürzende Golling. Ein stark ansteigender, an mehreren Stellen seilversicherter Alpinsteig zieht sich in vielen Kehren bis auf den Gipfel des Greifenbergs (2618 m). Der lange, steile Aufstieg wird mit einem beeindruckenden Ausblick über die einzigartige Urlandschaft der Klafferkessel belohnt. Bis weit in den Sommer hinein sind viele der Seen noch mit Eis bedeckt. Moose und Flechten erwecken in Verbindung mit den Seen und der wilden Felsszenerie den Eindruck einer Urlandschaft. Der Abstieg führt weiter auf Weg Nr. 702 über Blocksteine, mit kurzen seilversicherten Abschnitten. Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit sind notwendig um den Bereich der Oberen Klafferscharte bis zum Kessel zu bewältigen. Danach heißt es die von Moosen und Flechten geprägte alpine Flora und die zahlreichen kleinen Seeaugen zu bewundern. Der Abstieg führt zum Lämmerkar über einen Wiesenhang bis zur Preintalerhütte (1657 m). Sehenswert ist hier die Alpenrosenblüte im Juli. Nach einem anfangs noch stark fallenden Steig folgt der Weg im Bereich der Kotalm dem Bach und verläuft entlang bewirtschafteter Almgebiete und Moorflächen vorbei an mehreren kleinen Almhütten die zu weiteren Einkehrschwüngen verleiten. Der letzte Streckenabschnitt vor der Gföller Alm liegt im unmittelbaren Nahbereich des sagenumwobenen Riesachsees. Der Abstieg kann wahlweise über die befestigte Forststrasse oder den Alpinsteig „Höll“ zum Parkplatz beim Gasthof Riesachfall gewählt werden.

Eine ausführliche Touren-Beschreibung mit Tourenblatt zum Downloaden finden Sie hier.

Tipp: Viele Gäste genießen diese alpine Tour in zwei Tagesetappen und nächtigen in einer Schutzhütte am Weg (Gollinghütte oder Preintalerhütte).

Zeit: ca. 11 Stunden

Tourlänge: 20.48 km

Höchster Punkt: 2.618 m

Schwierigkeitsgrad: mittel – schwer

Wegnummer: 778, 702, 777