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Nominiert für den “Schönsten gütesiegelzertifizierten Wanderweg 2012“
Früher nutzten Schmuggler den Weg, heute genießen große und kleine Bergfreunde die prachtvollen Berge, wildes Wasser, 14,2 km Länge, 1470 Höhenmeter, 25.000 Schritte, 4 Juwele und das eine oder andere Schmankerl.

Die Eckdaten
Länge: 14,2 km
Gehzeit: 6 Stunden
Typ: Rundwanderweg

„Die Königsetappe“

Früher war die Königsetappe ein Weg, auf denen Schmuggler Bibeln, Gesangsbücher und Andachtsbücher von Bayern nach Österreich schmuggelten. Heute tummeln sich auf ihr große und kleine Bergfreunde und  genießen prachtvolle Berge, wildes Wasser, 14,2 km Länge, 1470 Höhenmeter, 25.000 Schritte, 4 Juwele und das eine oder andere Schmankerl.

Silberkarklamm © Bacherhof
Silberkarklamm Bacherhof © Bacherhof
Blick auf die Planai © tita

Vom Hotel Feisterer führt der Weg Nr. 616 in einigen Kehren in das „Tiefkar“ hinaus. Nach ca. 45 Minuten erreicht man die Lärchbodenalm (1.406 m). Willi, der Hüttenwirt, spielt auf der Harmonika „echte“ Volksmusik und gredenzt Gerichte aus der eigenen Bio-Landwirtschaft. Junge Wandergäste erwarten Kleintiere und ein Streichelzoo sowie ein abenteuerlichen Kinderspielplatz. Nach der Lärchbodenalm wird der Forstweg durch einen alpinen Steig abgelöst. Die Landschaft verändert sich nun. Bei der „Fischermauer“ wandert man direkt an den Felsen entlang, dann windet sich der Steig zwischen den grünen Hügeln des „Tiefkars“ zum Guttenberghaus auf 2.164 m Seehöhe hinauf. Sie ist damit die höchst gelegene Alpenvereinshütte (Anstieg ca. 2,5 bis 3 Stunden). Die Hütte selbst liegt auf einem vorgeschobenen Hügel. Dementsprechend großartig ist der Tiefblick in die Ramsau und zu den Niederen und Hohen Tauern.  Ab hier bewegt man sich in hochalpinem Gelände. Der Hausberg des Guttenberghauses ist der Sinabell  mit einer prächtigen Aussicht. Ab dem Sommer 2012 ist der 2.349 m hohe Gipfel des Sinabells über den  Sinabell Südwand Klettersteig direkt bis zum Gipfel zu erklettern. Weiter auf der Königsetappe geht’s nach dem Guttenberghaus hinter dem Sinabell und der Wasenspitze vorbei bis zur Abzweigung zum Weg 619. Hier befindet man sich direkt im Zentrum des Dachstein-Massivs. Über die Stangalm führt der Weg ins Silberkar hinunter in die wildromantische Wildwasserklamm, der Silberkarklamm.  In der Silberkarhütte, einer Schutzhütte auf 1.250 m werden müde Wanderer mit Bioprodukten vom eigenen Bauernhof verwöhnt. Auf der Sonnenterasse der Hütte genießt man eine wunderschöne Aussicht. Entlang von wildem Wasser, kleinen Wasserfällen steigt man immer weiter hinunter. Hier befinden sich übrigens auch die beiden Klettersteige Hias und Siega. Das nächste Ziel, die Jausenstation Fliegenpilz. Die kinderfreundliche Einkehr bietet die Möglichkeit zum Eselreiten und zur Entspannung auf der Sonnenterasse. Von hier gelangt man auf einem Waldpfad wieder zurück zum Wanderausgangspunkt.

Musik Harmonika Spieler
Wirt Lärchbodenalm © Raffalt
Guttenberghaus © Raffalt
Fliegenpilz

Das sollten Sie bei einer Wanderung auf der Königsetappe keinesfalls verpassen

  • Der Ausblick vom Guttenberghaus zu der 4-Berge-Skischaukel und in die Niederen- und Hohen Tauern ist atemberaubend.
  • Das beste Bergsteigergröstl der ganzen Region: Beim Guttenberghaus wird’s serviert. Unwiderstehlich auch der selbstgemachte Hüttenschmarrn.
  • Bei den Hütten einkehren und nicht aufs Stempeln vergessen – Alle Wanderer mit einem vollen Stempelpass erhalten ein kostenloses T-Shirt bei Intersport.
  • Die Jausenstation Fliegenpilz ist für seine Gamssuppe und die Wildwürste weithin bekannt – unbedingt probieren.

Detailliertes Tourenblatt zum Download

Alles zur Wahl des „Schönsten gütesiegelzertifizierten Wanderweges  2012“