Eine Hundegeschichte aus der Ramsau Wohlfühlen im Alfrieden Hotel & Romantikchalet

 

„Wir fahren ein paar Tage in die Berge“, sagten mir meine Zweibeiner.

„Nun gut, solange mein Lieblingsmensch Emil mit mir fährt, ist es wohl in Ordnung.“ Also rein ins Auto und ab in den Urlaub. Kaum am Ziel – dem Almfrieden Hotel & Romantikchalet in Ramsau – angekommen, hüpfte ich aus dem heißen Auto.

Ich habe gestaunt: Grüne Wiesen, frische Luft und eine große Schüssel Wasser erwarteten mich. Ich habe mich auch sofort auf einen Rundgang gemacht, ein bisschen die Hundezeitung gelesen sozusagen.

Mein Lieblingsmensch ist mit mir dann um das große Gebäude gerannt. So ein riesiges Haus nennt man Hotel, und da habe ich auch gleich einen Artgenossen kennengelernt. Frou-Frou hieß die Pudeldame und benahm sich äußerst zickig, wollte kein bisschen mit mir herumrasen. Na ja, weiblichen Vierbeinern fehlt eben oft die Abenteuerlust.

Als ich mein Revier markiert hatte, sind wir in unsere neue Wohnung gegangen. Richtig gut, kann ich dazu nur sagen. Ein eigenes Hundebett mit Kuscheldecke wartete auf mich, Leckerlis vom Feinsten und dazu Dinge, mit denen man spielen und ein wenig darauf herumkauen konnte.

Hotel Almfrieden © Christine Höflehner

 

Überhaupt wurde mir nicht langweilig, es standen ja jede Menge Bäume ums Haus, ein richtiger Spielplatz für Hunde – obwohl ich als ausgewachsener Labrador solche Kindereien natürlich nicht mehr brauche. Aber ich schnüffelte schon mal daran und bin mit einem kurzbeinigen Dackel namens Max durchgefegt. Übrigens hat uns die Pudeldame dabei zugesehen und ich wette, sie wäre gerne dabei gewesen!

Abends traf ich Frou-Frou wieder im Speisesaal. Wir durften in einer gemütlichen Ecke sitzen und haben uns gratis Hundekuchen vom Buffet geholt. Die Pudeldame roch nach Hundefriseur und einem Schaumbad. Ja, hier wurde anscheinend allerhand geboten.

Am nächsten Morgen machten wir einen Ausflug. „Das wird toll“, sagte mein großer Zweibeiner und ich war mir da nicht so sicher. „Wanderung“ klang irgendwie mühsam und gefährlich. Aber wir hatten einen prima Rudelführer namens Rudi, der uns zu einem erfrischenden Gebirgsbach führte. Da hättet ihr mich und Emil mal sehen sollen! Und es war kein bisschen anstrengend! Das heißt für Max, den Dackel mit seinen kurzen Beinen, wäre es vermutlich eine Expedition gewesen. 😉 Jedenfalls hatte ich richtig gute Laune.

Leider mussten wir nach einigen Tagen wieder nach Hause fahren, „dein Herrchen muss wieder arbeiten“, sagte mir Emil. Aber er sagte auch, dass wir sicher wieder mal in dieses tolle Hotel kommen. Und hoffentlich treffe ich dann wieder meinen Hundefreund Max, denn der war auch richtig begeistert, wie man auf dem Foto sehen kann!

 

Hotel Almfrieden © Christine Höflehner

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