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Tief verschneite Winterlandschaften, glitzernder Pulverschnee, atemberaubende Fernsicht über dem Wolkenmeer… Wer im Winter zu Fuß unterwegs ist, dem eröffnet sich eine faszinierende Welt aus Schnee, Licht und Eis.

Wenn man im Sommer die Natur gerne beim Wandern genießt, wird man auch im Winter bei einer Winterwanderung eine Freude haben. Im Winter ist das Wandern noch ruhiger und entspannter, kein Lärm durchdringt die weiße glitzernde Schneeschicht. Es gibt wenige Tiere, die im Winter sich im Freien aufhalten, kein „Muhen“ und „Mähen“ – bis auf ein paar Spuren im Schnee der Rehe, Füchse,… die man sieht. Der Schnee knirscht unter den Schuhen. Die Luft ist klar und kalt.  Wer es einmal verspürt hat, wird vom Winterwandern nicht mehr los kommen: Durch den verschneiten Wald. Hinaufwandern zu einer Alm oder einer Hütte. Die Sonnenstrahlen erkämpfen sich ihren Weg durch den Winterhimmel. Die Bäume sind tief verschneit und man entdeckt überall Eiszapfen.

Winterwanderwege

Zum einen sind verschiedene geräumte und präparierte Winterwanderwege, auf denen man kilometerlang spazieren kann. Auf diesen kann man entweder eine Runde durch den Schnee um die Dörfer gehen. Es gibt aber auch Winterwanderwege, die hinauf in die Berge oder zu beliebten Plätzen führen.

Winterwandern mit Schneeschuhen

Auch eine Kombination von Winterwandern und Schneeschuhwandern bietet sich in einigen Fällen an. Zuerst können ausgetretene Winterwanderwege für längere „Zustiege“ genutzt werden. Dabei wird Kraft gespart, bis man mit den Schneeschuhen weiter aufsteigt oder in der winterlichen Natur selbst seine Spur zur nächsten Alm zieht. Das Schneeschuhwandern ist eine sportlichere Form vom Winterwandern, wobei man über entsprechende Kenntnisse der Lawinenkunde, alpine Kentnisse und eine gewisse Ausdauer verfügen sollte. Es gibt für Anfänger auch geführte Schneeschuhwanderungen, die in vielen Regionen auch schon kostenlos für Gäste veranstaltet werden.

Die schönsten Winterwanderungen

Eine sehr schöne Winterwanderung durch die zauberhafte und effektbeleuchtete Talbachklamm mit bizarren Eisgebilden und durch das Untere Rohrmoos erwartet euch in Schladming-Rohrmoos. Dauer: Ca. 2 Stunden, Länge: 6,25 km
Besonderer Tipp: Das WiNTERFRiSCHE-Programm der Region bietet jeden Tag Abwechslung im Winterurlaub

Der Winterwanderweg-Zeutschach ist ein Rundweg der Region Zirbitzkogel-Grebenzen und führt vorbei an den unvergleichlichen Wasserlandschaften Graslupp- und Muhrenteich. Teilweise hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Zirbitzkogel. Dauer: ca. 3 Stunden, Länge: 10,33 km

Eine leichte Burgen-Winterwanderung erwartet euch im Alpbachtal Seenland. Bei einer gemütlichen Rundwanderung kann man viele Eindrücke von alten Burgen, Schlössern und dem Matzenpark genießen. Dauer: ca. 1 Stunde, Länge: 4 km

Auf dem sonnigen Winterwanderweg durch die Maisaess Siedlung Matschwitz im Montafon befinden sich sehr schöne alte Maisäße, die zum Teil zu Ferienwohnungen umgebaut wurden. Sehr idyllisch liegt die denkmalgeschützte Kapelle Matschwitz. Diese Wanderung bietet sich an, um eine schöne Winterwanderung in den Montafoner Bergen zu machen. Dauer: 1-2 Stunden, Länge: 2 km

Ein relativ ebener und gemütlicher Winterwanderweg auf die Gerlitzen Alpe erwartet euch in der Region Villach. Es können natürlich auch nur Abschnitte des Wanderweges begangen werden. Dauer: 2-3 Stunden, Länge: 6 km

Achtsamkeit beim Winterwandern

Beim Winterwandern gibt es aber auch einige Dinge zu beachten: Winterwanderungen sind weit anstrengender als das Begehen von Wanderwegen im Sommer, wenn kein Schnee liegt. Ausserdem macht der Schnee die Orientierung schwierig. Selbst vom Sommer bekannte Wanderwege sind im Winter in der einen oder anderen Kurve nicht mehr zu erkennen und man kann sich schnell verlaufen – in den Bergen kann dies schnell gefährlich werden, wenn man so an steile Hänge gelangt, zu denen man im Sommer nie gehen würde!
Auch die Lawinen sind im Winter zu beachten. Nicht jeder Wanderweg eignet sich zum Winterwandern.
Besondere Ausrüstung zum Winterwandern ist anzuraten. Darüber hinaus sollte man immer genügend warme Sachen zusätzlich in einem Rucksack dabei haben, damit man schnell Sachen überziehen kann, wenn einem kalt wird. Was beim Sommerwandern gilt, ist beim Winterwandern umso wichtiger: Man sollte nicht alleine auf den Winterwanderwegen unterwegs sein. Am besten mindestens zu dritt! Im Falle eines Unfalls oder Zwischenfalls, bleibt einer beim Verletzten und der Dritte holt Hilfe. Am Gefährlichsten die Gefahr der Unterkühlung! Deswegen auch der Rat, genügend warme Kleidung mitzunehmen.

Fotorechte:

Bild 1, 2, 3: (c) Schladming Tourismus, Herbert Raffalt

Bild 4: (c) St. Johann in Tirol, Franz Gerdl