Impressionen des Wanderwegs



Weg Nr. 64


 Wanderung
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 18.04 km
  • Zeit: 5.5 Stunden
  • Startpunkt:
    Pöggstall, Hauptplatz
  • Aufstieg: 536 m
  • Abstieg: 536 m
  • Niedrigster Punkt: 448 m
  • Höchster Punkt: 899 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Im Südlichen Waldviertel wandern Sie auf den Spuren des Malers Franz Traunfellner (1913-1986). Er verbrachte die meiste Zeit seines Lebens im kleinen Ort Gerersdorf, einem hoch über dem Weitental gelegenen Bauernort. Seine ausdrucksstarken Bilder reduzieren oftmals das Waldviertel auf das Wesentliche. Im nahen Schloss Pöggstall gibt es eigene Traunfellner-Gedächtnisräume mit Holzschnitten, Lithographien und Radierungen sowie einer Dokumentation über Traunfellners Leben. Vom Schlossvorplatz nimmt der Traunfellnerweg seinen Ausgang und führt über sieben Kilometer an den Lieblingsplätzen des Künstlers vorbei, unter anderem an Traunfellners Wohnhaus. Ausgerüstet mit einem Folder, der einige Landschaftsmotive enthält, kann der Spurensucher Kunst und Wirklichkeit vergleichen. Der Künstler ist auf dem Friedhof der spätgotischen Kirche St. Anna im Felde begraben.


Vom Startplatz ausgehend – empfehlenswerterweise nach Besuch der Traunfellner-Dokumentation im Schloss Pöggstall – wandert man am Schlossteich vorbei nach Bergern. Man blickt zum Mandlgupf, ins Weitental zur alten Wallfahrtskirche St. Anna im Felde und zum Ostrong. Ein gemütlicher Waldweg und kurzer Anstieg führt nach Straßreith. Der Blick fällt auf den alten Hof mit seinen mächtigen Hausbäumen. Vorbei an Muckendorf gelangt man zur Wiegenhalt bei Braunegg („halten“ = das Weidevieh hüten). Bei gutem Wetter reicht der Blick vom Schneeberg bis zum Toten Gebirge. Nach Braunegg blickend, erkennt man sicher das Motiv des Holzschnittes „Tauwetter“. Der „Feldweg“ führt ins Dorf. Das Sgraffito am Caritas-Tagesheim stammt auch von Traunfellner und stellt die Entstehung des Ortsnamens Braunegg (brandecha = Brandrodung) dar.
Der Gasthof Mayer in Braunegg bietet Einkehrmöglichkeit. In der Traunfellner-Ecke findet man beim Blättern in einer Mappe „Tiefergehendes“ zum Künstler und seinem Werk sowie „die Gegend hier herum“. Neben Speis und Trank bekommt der Wanderer vom Wirt auch Traunfellner-Kunstkarten mit Stempel. Der Weg führt weiter nach Oed, vorbei an den Motiven „Oed“ und „Föhn“ durch den Hochwald des „Langen Berges“ ins Tal. Kurz vor Gerersdorf erkennt man die „Straße nach Braunegg“. Bald darauf erreicht man das Traunfellnerhaus. Von diesem zurückschauend: Findet man – künstlerisch auf wesentliche Linien und Flächen reduziert – das Motiv „Vollmond“. Durchs Dorf wandert man weiter zum meditativen Rastplatz vor der kleinen Kapelle „Winternacht“. Man blickt auf Felder und den Rücken des Mandlgupfs,   über dem manchmal vielleicht ein Wolkenengel – „Mondengel“ schwebt.
Ein Blick durch das Fenster der Kapellentür zeigt ein altes bäuerliches Vortragekreuz, das Traunfellner in seinem ausdrucksstarken Holzschnitt „Bauernherrgott“ darstellte. Nach etwa 88 Metern verlässt die Wanderung die Straße und folgt einem Güterweg nach Loibersdorf. Vorbei an einem historischen Kalkofen erreicht man, einer kleinen Straße folgend, den Ausgangspunkt der Wanderung.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


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