Impressionen



Umgeben von 3.000ern Ruhe finden

Schneeschuhwandern im Silvrettagebiet mit Blick auf den höchsten Gipfel Vorarlbergs

Bewegung, Natur und Ruhe – das Schneeschuhwandern kombiniert diese Begehrlichkeiten auf höchstem Niveau. In der Bergwelt des Montafon sorgen geführte Touren wie zum Silvrettasee am südlichsten Punkt Vorarlbergs für persönliche Wintermärchen und außergewöhnlichen Ausblicke.

Glasklare Bergluft, absolute Stille, nur der frische Schnee knirscht unter den Schuhen. Umgeben von den mächtigen Gipfeln der Silvretta verlieren die Sorgen und der Stress des Alltags an Bedeutung. Am Fuße der 3.000er wirken nicht nur wir Menschen klein, sondern vor allem unsere schweren Gedanken verlieren an Größe und Gewicht. Mit jedem Schritt kommt man hier seinem persönlichen Wintermärchen näher. Am Berg, davon ist Wanderführerin Imelda Dönz überzeugt, „passiert etwas mit den Menschen“.

Mit Schneeschuhen an den Füßen begibt sich die Gruppe in Begleitung der erfahrenen Wanderführerin in eine Welt aus Schnee und Eis. Hinter ihnen liegt bereits die abenteuerliche Auffahrt in der Vermuntbahn und die Fahrt mit dem Tunnelbus durch die schmalen Vermunt-Stollen zum Ausgangspunkt am Vermuntsee. Denn dort startet das Stapfvergnügen zum Silvrettasee auf über 2.000 Meter Seehöhe. Und die ist für fast jeden zugänglich: „Eine gute Grundkondition ist in den meisten Fällen ausreichend“, so Imelda über die 225 Höhenmeter, die auf der Tour zurückgelegt werden.

Was sonst noch für eine Schneeschuhwanderung notwendig ist? Bei geführten Touren werden die Gäste mit der notwendigen Ausrüstung bestehend aus Schneeschuhen, Stöcken und LVS-Gerät ausgestattet. Neben knöchelhohen Schuhen, Rucksack mit Proviant, Handschuhe, Mütze, Sonnenbrille und Sonnencreme ist auch die passende Kleidung wichtig: Im Zwiebellook bestehend aus Unterhemd, Langarmshirt, Fleece und Softshell-Jacke ist jeder Schneeschuhwanderer perfekt ausgestattet für die Tour.

Optimal ausgerüstet kann die Tour durch die verschneite Winterlandschaft starten. Auf einen Streckenabschnitt freut sich Imelda bei dieser Tour besonders: Wenn sich das Ochsental öffnet und einen Blick auf den Piz Buin freigibt. Zu Recht. Denn der höchste Berg Vorarlbergs ist mit seinen 3.312 Metern eine imposante Erscheinung. Manche meinen sogar, dass der Piz Buin das Glück hat, dass sich der rätoromanische Ausdruck erfolgreich durchgesetzt hat. Denn der deutsche Name „Ochsenspitze“ ist nur halb so klingend.

Nach rund drei Stunden Gehzeit ist es nicht mehr weit bis zur Bielerhöhe auf 2.037 Meter – jener Ort, von dem aus bereits Schriftstellerlegende Ernest Hemingway in den 1920er-Jahren mehrere Skitouren unternahm. Die außergewöhnliche Mischung aus Natur und Technik, die der Bau der Stauseen, Röhrensysteme und Turbinenwerke im 20. Jahrhundert dort oben entstehen ließ, ist bereits in Sichtweite. Den Abschluss findet die Tour mit dem Blick auf den winterlichen Silvrettasee. Und für alle Süßspeisenliebhaber servieren die Teams vom Silvrettahaus und den Berggasthof Piz Buin den Klassiker Kaiserschmarren.

Mehr Informationen: montafon.at/schneeschuhwanderung-silvrettasee


Kontakt

Name: Presse
E-Mail: presse@montafon.at
Telefon: +43506686