Impressionen des Wanderwegs



 Wanderung
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 11.76 km
  • Zeit: 6 Stunden
  • Startpunkt:
    Großarl
  • Aufstieg: 938 m
  • Abstieg: 938 m
  • Niedrigster Punkt: 1239 m
  • Höchster Punkt: 2214 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Diese Wanderung führt vorbei am Berglandhaus, das früher unser Skizentrum war. Bereits 1932 war das Berglandhaus eines der ersten Häuser im Salzburger Land, das für den Fremdenverkehr öffentlich zugänglich war. Das Bergland-Skiheim war für die damalige Zeit ein sehr modernes Haus, da es bereits über eine zentrale Heizungsanlage (funktionierte mit Schwerkraft) verfügte. Bereits 1937 bekam das Skiheim Strom, der durch ein eigenes Kraftwerk erzeugt wurde. Dennoch war der Weg in den Urlaub beschwerlich, es führte nämlich keine Straße hinaus, sondern man konnte das Berglandhaus nur zu Fuß, mit den Skiern oder mit Schlitten und Pferde erreichen.
In Mitte der Fünfziger Jahre im vergangenen Jahrhundert (1955-1958) erlebte das Berglandhaus einen richtigen Aufschwung: Der damalige Besitzer war niemand geringerer als Sepp Forcher. Laut Aussagen von Hedi und Sepp Forcher war die Zeit, die sie im Berglandhaus verbracht haben, die schönste in ihrem Leben.
Schön langsam wurde der Wintertourismus am Berglandhaus weniger, da die Großarler Bergbahnen gebaut wurden. Daher entdeckten die Hüttenwirte den Sommertourismus für sich und legten sogar einen eigenen Badeteich direkt neben dem Berglandhaus an.
Heute leitet der Heil- und Chiropraktiker und Heilmasseur Sigurd Berndt das Berglandhaus.

Weiter führt der Weg auf das Arltörl, das ist der tiefste Einschnitt zwischen Großarl und Dorfgastein und diente früher als Handeslweg. Direkt am Arltörl ist eine kleine Kapelle.

Danach führt sie der Weg zum Schuhflicker, das ist einer von zwei Kalkbergen bei uns im Großarltal. Der Legende nach wurden hier zwei Schuhflicker versteinert, die am Sonntag lieber auf dem Berg gingen, anstatt den Sonntag-Vormittag in der Kirche zu verbringen (darum bilden auch zwei Spitzen den Schuhflicker).
Auf die Arlspitze führen auch zahlreiche Kletterrouten.

Vom Schuhflicker hat man einen sehr schönen Blick auf den Schuhflickersee. Bemerkenswert ist, dass es keinen Zu- und keinen Abfluss zu diesem See gibt, der Wasserspiegel jedoch immer konstant bleibt. Der Sage nach ist er unterirdisch mit dem Tappenkarsee in Kleinarl verbunden, nachdem ein Wagenrad, das in den Tappenkarsee gefallen ist, plötzlich im kleinen Schuhflickersee gefunden worden sein soll...

Danach führt die Wanderung zur Aualm, wo sie mit selbstgemachten Köstlichkeiten verwöhnt werden. Die Hütte wurde in den letzten Jahren neu gebaut, ist aber eine richtige Almhütte geblieben.



Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Quelle: Österreichs Wanderdörfer

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