Impressionen des Wanderwegs



Der Königsjodler-Klettersteig ist einer der längsten Steige Salzburgs. Er überwindet die Teufelshörner, den Kummetstein und endet am Hohen Kopf. Der Steig führt entlang der Gratkante, überwindet Turmgipfel und kleinere Schluchten (Jungfrauensprung, Teufelsschlucht und Flying Fox, der auch umgangen werden kann)

 


 Klettersteig
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 5.15 km
  • Zeit: 5 Stunden
  • Startpunkt:
    Parkplatz Erichhütte
  • Aufstieg: 1549 m
  • Abstieg: 48 m
  • Niedrigster Punkt: 1341 m
  • Höchster Punkt: 2852 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Der Steig gehört zu den längsten Steiganlagen Österreichs, der trotz der "nur" D Einzelstellenbewertung auch zu den schwersten "Sportklettersteigen" des Landes gehört. Er überwindet in rund 1700 Klettermetern die Teufelshörner, den Kummetstein und am Schluss steht man auf dem Hohen Kopf. Einige Passagen sind zum Teil sehr ausgesetzt und verlngen viel Ausdauer, da die Schwierigkeit meist nicht leichter als B/C ist.

 

Gehzeit:

  • Aufstieg Parkplatz zur Erichhütte ca. 1/2 Std.
  • Erichhütte bis zur Hohen Scharte 1 - 1,5 Std.
  • Hohe Scharte bis Hoher Kopf 2,5 - 4 Std

Steiglänge: ca. 1700 Klettermeter und 900 Hm.

 

Abstieg:

Über die Mitterfeldalm zum Arthurhaus (ca. 4 Stunden) und mit dem Wanderbus zurüch zum Erichhütte Parkplatz.

 

Übernachtung:

Übernachtungen sind am Matrashaus (Schützhütte) möglich. Es wird um Voranmeldung/Reservierung gebeten.

Unter http://www.matrashaus.at/

Unkerkunftsanfragen im Dorf Dienten finden sie auf Hochkönig.at

 

 


Der Beginn der Tour ist am Parkplatz der Erichhütte. Von dort führt ein breiter Weg zur Erichhütte auf 1.545 m. Weiter geht's auf schmalen Pfad Nr. 432 in Richtung Taghaube. Bei der Weggabelung folgen Sie dem Weg Nr. 432 in Richtung Königsjodler. Es folgt der Einstieg in den Klettersteig 

 

Genaue Routenbeschreibung: 

  1. Teil: Nach heftigem Einstieg (D) führt eine flache Rinne (C) auf den "Flower Tower". Nach einem flachen Grat (B) wird in eine Scharte abgestiegen (B). Anschließend wird der Mühlbacher Turm erklommen (B/C). Es folgen die Via-Mala-Schlucht (C/D) und der Spreizschritt "Jungfrauensprung" (C). Über die Porti-Sport-Diretissima (zuerst B/C, dann C) wird der Teufelsturm erstiegen. Anschließend geht es steil hinunter (zuerst C, dann C/D) auf die fünf Meter lange luftige Dreiseilbrücke "Kranabetter-Steg" (B/C) über die Teufelsschlucht. Auf der Lehner-Traverse (C) wird noch ein Stück abgeklettert. Es folgt ein kurzer ungesicherter Abschnitt (1-) bevor wieder versichert (C) ein Grat (B) erreicht wird. Steil geht es anschließend in den Sallerriss (C/D) hinunter. Wer nicht ganz in diese tiefe Scharte abklettern will, kann den Flying Fox benutzen und so auf die gegenüberliegende Seite gelangen. Anschließend geht es steil (zuerst B, dann C) auf das 2.522 m hohe Teufelshörnl. Über den luftigen Brücknergrat (B/C bis C/D) wird im ständigen Auf und Ab die Dientner Schneid (C/D) erreicht. Es folgt die ebenfalls luftige Bosch-Promenade (meist B). Über eine kurze Abkletterstelle (C/D) wird eine Scharte erreicht. Hier befindet sich ein Notausstieg ins Birgkar.
  2.  Teil: Über einen Schrofenrücken (zuerst A/B, dann 1-) zum Fuß des Kematsteins. Der lange Aufschwung "Franzl's Fantastica" (zuerst D, dann C/D) führt in herrlich festem Fels auf den 2.772 m hohen Kematstein. Über einen flachen Grat (A/B) wird der Gipfel erreicht. Über die "Brandner Abfahrt" (zuerst B/C, dann C) geht es hinunter in eine Scharte. Nach einer Querung geht es steil hinauf (D) auf den Franz-Eduard-Matras-Kopf. Es folgen noch ein paar interessante Spreizschritte (max. C). Über den durch eine kurze Platte (C/D) unterbrochenen Grat (A/B) wird der Ausstieg am südlichen Hohen Kopf erreicht.

Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Klettersteig Grundausrüstung
    • Helm
    • Klettersteighandschuhe
    • Sonnenbrille
    • Bergschuhe
    • Trinkflasche
    • Sonnencreme,....
  • Anreise:
    • mit dem PKW von Dienten in Richtung Mühlbach am Dientner Sattel befindet sich auf der linken Seite der Erichhüttenparkplatz
    • mit dem PKW von Mühlbach in Richtung Dienten befindet sich der Erichhütten Parkplatz nach dem Birgkarhaus und der Mittereggalm  auf der rechten Seite
  • Youtube Video - Königsjodler Hochkönig

    www.hochkoenig.at

    www.matrashaus.at

    http://www.foto-webcam.eu/webcam/hochkoenig/ - Hochkönig Webcam

     

  • Geheimtipp: Hier gibt's die aktuellsten Bilder vom Hochkönig mit Blick zum Königsjodler: WEBCAM
  • Quelle: Hochkönig Tourismus GmbH
  • Autor: Gerhard Ottino

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Erichhütte Parkplatz
  • Öffentliche Verkehrsmittel
    Wanderbusplan (Bus vom Arthurhaus zum Erichhütten Parkplatz)

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Informieren Sie sich über die Aufstiegsbedingungen direkt beim Matrashaus: www.matrashaus.at

hier gibt es alle aktuellen Infos direkt vom Hüttenwirt Roman.

 

 

Selbsteinschätzung Prüfen Sie vor jeder Bergtour Ihre körperliche Eignung und schätzen Sie Ihre Kräfte sowie die Ihrer Begleiter – insbesondere jene Ihrer Kinder – richtig ein! Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind oft sehr wichtig!

 

Planung und Vorbereitung Planen Sie jede beabsichtigte Bergtour vorher genau. Wanderkarten und Führer sowie Auskünfte alpiner Vereine und Ortskundiger wie Bergführer und Hüttenwirte können dafür hilfreich sein.

 

Ausrüstung Am Berg benötigen Sie entsprechende Ausrüstung und Bekleidung, insbesondere festes, hohes Schuhwerk mit griffiger Sohle. Wetter- und Kälteschutz sind unerlässlich, das Wetter kann oft überraschend umschlagen.

Wetterprognosen Beachten Sie die aktuellen Wetterbedingungen unter: www.zamg.at oder www.uwz.at

 

Treten Sie keine Steine ab, weil damit andere Wanderer ernstlich gefährdet werden können. Gekennzeichnete Stellen mit Steinschlaggefahr sollten möglichst schnell und mit Aufmerksamkeit und Vorsicht überschritten werden.

 

Kehren Sie rechtzeitig um Das ist keine Schande, sondern ein Zeichen der Vernunft. Es wird notwendig, wenn das Wetter umschlägt, Nebel einfällt, und auch wenn der Weg zu schwierig oder nicht in gutem Zustand ist.


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