Impressionen des Wanderwegs



Im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern bietet die Glocknerrunde ein einzigartiges Natur- und Wandererlebnis. Zwischen der beeindruckenden, vergletscherten Hochgebirgslandschaft und der seit Jahrhunderten gepflegten, bergbäuerlichen Kulturlandschaft führt diese großartige Bergwanderung rund um das Massiv des Großglockners.


 Bergtour
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 95.05 km
  • Zeit: 44 Stunden
  • Startpunkt:
    Kaprun-Stausee Mooserboden
  • Aufstieg: 7100 m
  • Abstieg: 8200 m
  • Niedrigster Punkt: 820 m
  • Höchster Punkt: 2820 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


1. Etappe: Kaprun Stausee Mooserboden- Berghotel Rudolfshütte
2. Etappe: Berghotel Rudolfshütte- Kalser Tauern- Gradötzsattel- Sudetendeutsche Hütte
3. Etappe: Sudetendeutsche Hütte- Hohes Tor- Kals
4. Etappe: Kals- Peischlachtörl- Glorer Hütte- Salmhütte
5. Etappe: Salmhütte- Leiteralm- Heiligenblut
6. Etappe: Heiligenblut- Schareck-Hochtor- Fusch
7. Etappe: Fusch- Gleiwitzer Hütte- Brandlscharte- Talstation Gletscherbahn Kaprun.

Beschaffenheit: die Route ist eis- und seilfrei, gute Wegbeschilderung, mit Alpinerfahrung und guter Kondition zu bewältigen. Einkehrmöglichkeiten: zahlreiche Hütten und Gasthöfe mit Übernachtungsmöglichkeit.
Erlebnispunkte: Großglockner, Hochgebirgsstauseen Kaprun, Weißsee Gletscherwelt, Kristallklettersteig, Großglockner Hochalpenstraße, Wildpark Ferleiten;
Weitere Informationen:

  •      Startpunkt: Kaprun-Stausee Mooserboden
  •      Zielpunkt: Talstation Gletscherbahn Kaprun
  •      Gesamtgehzeit: 7 Tage
  •      Wegnummer: versch. Wegnummern, jeweils mit Symbol gekennzeichnet
  •      Schwierigkeitsgrad: mittel

Die Tagesetappen der Glocknerrunde führen auf bestehenden Wegen und Steigen. Bei der Konzeption der Trekkingrunde wurde darauf geachtet, dass keine Gletscher zu überqueren oder Felspassagen mit Seil zu klettern sind. Die Glocknerrunde führt aber bis in hochalpines Gelände. Neben guter Ausrüstung und der genauen Beobachtung der Wettersituation, sind alpine Erfahrung, Kondition und Trittsicherheit Grundvoraussetzungen für eine genussreiche und sichere Glockner-Umrundung. Bei den Tagesetappen sind insgesamt Höhenunterschiede bis zu 3.000 Höhenmeter (Auf- und Abstieg) und Gehzeiten bis zu 8 Stunden zu bewältigen.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:
    •      1 Paar Wanderstöcke
    •      1 Wanderrucksack
    •      1 Paar Bergwanderschuhe oder Trekkingschuhe mit gutem Profil
    •      1 Paar leichte Hüttenschuhe für Aufenthalt in den Hütten
    •      1 Paar Leichtsteigeisen oder "Grödel" für Begehung im Frühsommer
    •      1 Landkarte ÖAV Kartenblatt Glocknergruppe und Granatspitzgruppe 1:25.000 oder KOMPASS Karte Nationalpark Hohe Tauern (3er-Set Großvenediger, Großglockner, Ankogel) 1:50.000
  • Anreise: Von der Tauernautobahn A10 an der Ausfahrt "Konten Pongau" ausfahren  und der PInzgauer Straße B311 bis nach Schüttdorf (Gemeinde Zell am See) folgen. Anschließend nehmen Sie die Pinzgauer Bundesstraße Richtung Mittersill und nehmen im Fürther Kreisverkehr die dritte Ausfahrt nach Kaprun. Von dort aus sind die Stauseen bzw. die Bergbahnen Kitzsteinhorn bereits ausgewiesen. 
  • Quelle: Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH
  • Autor: Christina Moser

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Ihr Auto können Sie im Parkhaus Kesselfall gebührenfrei für die Dauer Ihrer Wanderung stehen lassen. 
  • Öffentliche Verkehrsmittel
    Mit dem Zug nach Zell am See, ab da weiter mit dem Bus Nr. 660 bis zur Haltestelle Kaprun/Kesselfall. Mit eigenen Bus-Shutteln und dem Lärchwand-Schrägaufzug gelangen Sie bequem in 2.000 m Höhe zum Stausee Mooserboden. Aufgrund von einer langen Tagesetappe wird empfholen den ersten Bus am Morgen zu nehmen, dieser fährt um 08:15 Uhr.

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Wenig erfahrene Bergwanderer sollten die Glocknerrunde in Begleitung eines Bergführers gehen. Bis in den Sommer (Juli!) kann das Queren harter Altschneefelder, insbesondere in steilen Rinnen, eine große Gefahr darstellen. Steigeisen oder Grödel sollten in dieser Zeit unbedingt mit im Rucksack sein!


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