Impressionen des Wanderwegs



Konditionsraubende Bergtour auf den Weinschnabel mit wunderschönen Landschaftstypen.


 Hochtour
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 22.7 km
  • Zeit: 13.5 Stunden
  • Startpunkt:
    Hüttschlag - Talschluss
  • Aufstieg: 2189 m
  • Abstieg: 2189 m
  • Niedrigster Punkt: 1038 m
  • Höchster Punkt: 2701 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Diese Wanderung startet beim Parkplatz beim Gasthof Talwirt. Hier gibt es heimische Köstlichkeiten und Sie können selbst geräucherten Speck kaufen. Im ersten Stock des Talwirts befindet sich die Bergwaldausstellung und eine Info-Stelle vom Nationalpark Hohe Tauern. Daneben ist das Hüttschlager Bauernladenstüberl, wo Sie auch Produkte aus der eigenen Produktion kosten und kaufen können.
Gleich nebenan ist das Talmuseum des Großarltales.

Der Weg führt erst vorbei am Bauernhof Stockham, am alten Seegut, an einem Rotwildgehege und verläuft schließlich durch die Wiesen und Auen des Talschlusses bis „Hüttschlag/See“. Nahe der dortigen Brücke über den Bach befindet sich rechts eine Natur-Kneippanlage mit öffentlicher Grillstelle. Nur wenige Meter nach der Kneippanlage zweigt links ein Stichweg zum Ötzlsee ab. Nur rund 250 Meter weiter liegt die Ötzlhütte, die derzeit leider nicht bewirtschaftet ist.

Weiter führt der Weg über Stock und Stein (Achtung: Der Weg ist oftmals rutschig und nass, gutes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich.) stets neben dem Bach in das idyllische Schödertal. Doch plötzlich wird es still und es ist verschwunden, das Rauschen des Wassers. Hier fließt nämlich das Wasser unterirdisch.
Kurz bevor man zum Schödersee kommt, ist auf der linken Seite eine alte, kleine Jagdhütte.
Schließlich erreicht man den Schödersee. Dieser ist ein periodischer See, der sich nur während der Schneeschmelze und nach besonders starken Regengüssen füllt. Während der Schönwetterperioden im Sommer trocknet er aufgrund seines unterirdischen Ablaufes oft zur Gänze aus, zurück bleiben nur einige kleine, schmale Bächlein, die schließlich zwischen den Steinen im Boden verschwinden.

Vom Parkplatz beim Talwirt bis zum Schödersee führt der interessante "Elementar-Naturlehrpfad" mit rund 50 Schautafeln. Diese erzählen über die Geschichte, Mineralien, Pflanzen und Tiere im Schödertal.

Aufstieg vom Schödersee entlang des Kolmbaches bis zur Jagdhütte und weiter über mehrere Steilstufen durch das karge, mit zahlreichen Steinen durchwachsene Almgebiet. Man kommt vorbei an mehreren kleinen Lacken, wie den beiden Kolmseen, bis man schließlich den Pfringersee („Arlsee“) erreicht. Von dort sind es nur noch wenige Höhenmeter bis zur Arlscharte, 2.252 m, die einen herrlichen Blick auf die nahe liegenden Gipfel der 3.000er Ankogel, 3.252 m und Hochalmspitze, 3.363 m, freigibt.

Von hier aus sind es nur noch wenige Meter bis nach Kärnten. Ein herrlicher Blick auf den 4,5 km langen Kölnbreinspeicher im Maltatal tut sich auf. Oftmals wird von der 55 m hohen Staumauer Bungee-Jumping angeboten und man kann während man ganz gemütlich auf der Arlscharte seine Jause isst, die Wagemutigen schreien hören...

Über den Tohernhöhenweg gelangen Sie auf den Weinschnabel. Momentan befinden Sie sich schon im südlichsten Bundesland von Österreich, Sie sind nämlich in Kärnten. Vom Weinschnabel ist die Aussicht einfach gigantisch. 

Über zahlreiche Steine erfolgt der Abstieg zu den beiden Schwarzseen. Die Landschaft hier ist einfach einzigartig und lädt zum Verweilen ein, aber Achtung: Nicht zu lange genießen, es liegen noch etliche Stunden Gehzeit vor Ihnen.
Zwischen dem oberen und dem unteren Schwarzsee gibt es eine kurze Kletterpassage. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Bergerfahrung sind hier unbedingt erforderlich

Ein Stück unterhalb der Schmalzscharte ist das "Albert-Biwak", das ist eine Schlafstelle für in Not geratene Wanderer. Das "Albert-Biwak" ist ein kleines, liebevoll gestaltetes Häuschen mit netter Außenanlage und schön eingerichteten "Wohnraum". Über ein weites Kar geht es zum Murtörl. Hier entspringt die Mur, die in der Steiermark zum großen Fluss wird.
Mittlerweile befinden Sie sich wieder in Salzburg, allerdings sind Sie jetzt im Nachbargau nämlich im Lungau.
Am Murtörl ist es normalerweise immer windig. Es kann schon vorkommen, dass es auf der ganzen Strecke relativ warm war und dass auf dem Murtörl ein eiskalter Wind weht. Aber nur wenige Höhenmeter unterhalb des Törls wird es für gewöhnlich wieder windstill.

Endlich wieder im Pongau und somit auch in Hüttschlag angelangt geht es über die Almwiesen des Kreealmgebietes talwärts zu den beiden Kreealmen, die obere ist die Kreealm-Bichlhütte, die untere ist die Kreealm-Kreehütte. Auf beiden Hütten werden Sie mit selbstgemachten Köstlichkeiten wie Brot, Butter, Käse, Speck oder Wurst verwöhnt - Sie haben sich jetzt eine Stärkung verdient.

Talwärts geht es dann ganz gemütlich - Sie können sich entscheiden, ob Sie am Fahrweg oder über die Abkürzungen durch den Wald gehen. Gleich nach den beiden Kreealmen kommen Sie bei einer Kapelle vorbei. Sie ist ein Ort zum Innehalten und soll jeden Wanderer kurz zum Danke sagen anregen.

Achtung: Auf der gesamten Strecke ist keine Einkehrmöglichkeit (außer der Gasthof Talwirt und die Jägersteighütte direkt am Kölnbreinspeicher und die Kreealmen), daher genügend zum Trinken und zum Essen mitnehmen!


Fahrt mit dem PKW nach Hüttschlag/Stockham – Parkmöglichkeit. Wanderung auf dem ebenen Fahrweg (Nr. 512) in den autofreien Talschluss bis zur Ötzlhütte (ca. 1/2 h). Ab hier Anstieg auf einem mäßig steilen, oft aber sehr nassen Steig durch das Schödertal zum Schödersee, 1.440 m (ca. 1 1/2 h). Anstieg am selben Weg bis zur Arlscharte, 2.252 m (ca. 3 h). Wanderung auf dem „Tauernhöhenweg“ Nr. 502 zur Marchkarscharte, 2.384 m und weiter auf den Weinschnabel, 2.754 m (ca. 2 1/2 h). Abstieg zur Muritzenscharte – vorbei an den beiden Schwarzseen, 2.221 m (kurze gesicherte Kletterpassage zwischen oberem und unterem Schwarzsee) und Aufstieg zur Schmalzscharte, 2.444 m (ca. 2 h). Für Wanderer in Not gibt es hier eine Übernachtungsmöglichkeit im „Albert-Biwak“. Auf dem Wanderweg Nr. 702 weiter zum Murtörl, 2.260 m (ca. 2 h). Abstieg ca. 1 1/2 h zu den beiden Kreealmen (Bichlhütte, 1.570 m und Kreehütte, 1.483 m)und weiter ca. 1 h ins Tal zum Ausgangspunkt der Tour.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Bergschuhe mit Profilsohle, Wanderkarte, genügend zum Trinken

  • Anreise: Fahrt mit dem PKW nach Hüttschlag und weiter in den Talschluss bis zum Gasthof Talwirt
  • Gipfel im Großarltal

  • Geheimtipp:

    Die Landschaft rund um die Schwarzseen ist einzigartig.

  • Quelle: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • Autor: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Parkplatz Talwirt
  • Öffentliche Verkehrsmittel
    Postbus Linie Nr. 540

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Nur mit ortskundigem Führer zu empfehlen. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Bergerfahrung sowie ausreichend Kondition sind unbedingt erforderlich!
Von der Jägersteighütte bis zu den Kreealmen ist keine Einkehrmöglichkeit - genügend zum Trinken mitnehmen!
Diese Tour ist nur bei sicherem Wetter machbar!


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