Impressionen des Wanderwegs



Abwechslungsreiche Wanderung von Filzmoos über den Natur- und Wanderlehrpfad und alten Sulzenalmweg zur Rettensteinhütte, mit herrlichen Ausblicken und zwei Rückwegvarianten.


  • Tourlänge: 8.83 km
  • Zeit: 2.7 Stunden
  • Startpunkt:
    Erlebnisportal Filzmoos
  • Aufstieg: 335 m
  • Abstieg: 335 m
  • Niedrigster Punkt: 1047 m
  • Höchster Punkt: 1381 m
 Wanderung
 medium-elevationprofile

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Die abwechslungsreiche Wanderung startet am Erlebnisportal Filzmoos und führt zunächst in Richtung Hinterwinkl. Über eine Brücke und den Güterweg Leopichl gelangen Sie zum Natur- und Wanderlehrpfad Hofalm, der durch den Wald bergauf bis zum Wallehengut führt. Weiter geht es in Richtung Hofalm und über den Alpenvereinsweg Nr. 638 auf den historischen „alten Sulzenalmweg“. Der teils steilere Waldweg führt zu einer Lichtung und anschließend über eine Forststraße bergab in Richtung Rettensteinhütte. Vor dem Ahornegghof ist ein Weidegatter zu passieren, bevor Sie über eine asphaltierte Straße die Rettensteinhütte erreichen. 
Der Rückweg führt talwärts über Haidegghof, Stützlhof und die Ferienanlage Reithof. Bei einer Viehsperre stehen zwei Varianten zur Auswahl: Ein steiler Waldpfad als Abkürzung oder der gemütlichere Weg über die Straße und das Hotel Hammerhof. Beide Varianten führen zur Landesstraße und weiter ins Ortszentrum. Über das Hotel Bischofsmütze, den Kirchbichl und die Wallfahrtskirche „Filzmooser Kindl“ gelangen Sie schließlich zurück zum Erlebnisportal Filzmoos.


Die Wanderung beginnt am Erlebnisportal Filzmoos. Von dort folgen Sie der Straße in Richtung Hinterwinkl und wandern bis zur Mautstelle. Kurz vor der Mautstelle überqueren Sie die Straße nach rechts über die Brücke. Auf der anderen Seite folgen Sie dem Güterweg Leopichl für ein kurzes Stück. Nach kurzer Wegstrecke erreichen Sie eine Viehsperre. Direkt hinter der Viehsperre beginnt auf der linken Seite der Natur- und Wanderlehrpfad Hofalm. Folgen Sie diesem zunächst durch den Wald. Der abwechslungsreiche Weg führt Sie durch den Wald bergauf, bis Sie schließlich wieder auf den Weg hinter dem Wallehengut gelangen. Von dort folgen Sie dem Weg weiter in Richtung Hofalm. Nach einiger Zeit erreichen Sie eine Abzweigung, an der der Weg in Richtung Sulzenalm ausgeschildert ist. Hier folgen Sie dem Alpenvereinsweg Nr. 638 und biegen rechts auf den Waldweg ab. Der Weg führt nun etwas steiler bergauf durch den Wald und bringt Sie schließlich auf den Weg hinter dem Leopichl. Dieser Abschnitt ist der eigentliche „alte Sulzenalmweg“. Folgen Sie dem Weg weiter bergauf, bis Sie eine Lichtung erreichen. Auf der Lichtung gelangen Sie zu einer Wegkreuzung. Orientieren Sie sich hier an den Hinweisschildern in Richtung Rettensteinhütte und folgen Sie dem Weg bergab. Der weitere Verlauf führt über eine Forststraße durch die idyllische Landschaft in Richtung Tal. Ein Stück vor dem Ahornegghof gelangen Sie zu einem Tor. Öffnen Sie dieses bitte vorsichtig und schließen Sie es anschließend wieder, damit das Vieh sicher auf den Weideflächen bleibt. Danach setzen Sie Ihren Weg bis zum Ahornegghof fort. Beim Ahornegghof führt die Route weiter talwärts. Folgen Sie der asphaltierten Straße bergab, bis Sie schließlich die Rettensteinhütte erreichen. Hier bietet sich eine gute Gelegenheit für eine Rast und eine gemütliche Einkehr.

Rückweg nach Filzmoos

Für den Rückweg folgen Sie der Straße von der Rettensteinhütte bergab in Richtung Filzmoos. Der Weg führt zunächst am Haidegghof und am Stützlhof vorbei und verläuft weiter talwärts. Anschließend kommen Sie an der Ferienanlage Reithof vorbei und erreichen eine weitere Viehsperre. Hier haben Sie die Möglichkeit, zwischen zwei Varianten zu wählen.

Variante 1 – Abkürzung über den Waldpfad: Wer den Rückweg etwas abkürzen möchte, kann an der Viehsperre den steilen Waldpfad nehmen, der als roter Weg gekennzeichnet ist. Dieser führt durch den Wald bergab und kommt schließlich beim Gästehaus Herrmann wieder heraus. Aufgrund des steileren Geländes ist diese Variante insbesondere bei trockenem Wetter und mit geeignetem Schuhwerk zu empfehlen.

Variante 2 – Gemütlicher Rückweg über die Straße: Wer es etwas gemütlicher angehen möchte, bleibt auf der Straße und folgt dieser weiter talwärts. Dabei kommen Sie am Hotel Hammerhof vorbei. Folgen Sie dem Weg anschließend weiter bis zur Landesstraße.

An der Landesstraße halten Sie sich links und folgen der Straße in Richtung Ortszentrum Filzmoos. Der Weg führt Sie weiter bis zur Brücke beim Hotel Bischofsmütze. Bei der Brücke biegen Sie rechts ab und setzen Ihren Weg in Richtung Hotel Bischofsmütze fort. Von dort führt der Weg bergauf über den Kirchbichl zur Wallfahrtskirche „Filzmooser Kindl“. Die Wallfahrtskirche ist ein markanter Orientierungspunkt im Ortszentrum von Filzmoos und lädt zu einem kurzen Zwischenstopp ein. Von hier haben Sie außerdem einen schönen Blick auf das Ortszentrum. Anschließend folgen Sie dem Weg weiter bergab und überqueren die Straße. Auf der gegenüberliegenden Seite führt der Weg zurück zum Erlebnisportal Filzmoos.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Wetterumstürze, rascher Temperaturabfall, Gewitter, Wind, Nebel und Schneefelder sind objektive Gefahren und erfordern das richtige Verhalten unterwegs. Hüttenwirte sind erfahrene Bergkenner, sie können gute Tipps zum Wetter und zum Wegverlauf geben. Mangelnde Ausrüstung, Selbstüberschätzung, Leichtsinn, schlechte Kondition und eine falsche Einschätzung können zu kritischen Situationen führen. Bei Gewitter: Gipfel, Kammlagen und Seilsicherungen unbedingt meiden.

    Ein guter Rucksack ist hilfreich und bei Routen im alpinen Gelände gehören Haube, Handschuhe, eine gute Jacke und Hose zur Grundausstattung. Gute, wasserfeste Schuhe, Sonnenbrille, Sonnenschutz und ausreichend Getränke sind wesentlich. Taschenlampe, Kartenmaterial, Messer und eine kleine Erste Hilfe Box gehören ebenfalls dazu.

  • Anreise: Von Eben kommend: 
    •  Tauernautobahn A10 - Ausfahrt Eben - links nach Filzmoos abbiegen - nach ca. 11 km zweigen Sie rechts gegenüber der Tankstelle ab. Gegenüber der Tankstelle befindet sich ein öffentlicher, kostenpflichtiger Parkplatz.

    Von Ramsau am Dachstein kommend: 

    • Kreisverkehr - Ausfahrt Richtung Neuberg nehmen - gleich nach der Tankstelle links abbiegen. Gegenüber der Tankstelle befindet sich ein öffentlicher, kostenpflichtiger Parkplatz.
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Mit dem Zug: Zielbahnhof: Eben im Pongau oder Radstadt (beide an der Bahnstrecke Salzburg – Bischofshofen – Schladming – Graz). Ab Salzburg Hbf gibt es regelmäßige Züge (ca. jede Stunde). Die Fahrt dauert etwa 1 Stunde.

    Weiter mit dem Bus oder Taxi: Ab Eben im Pongau oder Radstadt fährt der Bus Linie 521 direkt nach Filzmoos Haltestelle Ortsmitte (Fahrzeit ca. 20–30 Minuten).Alternativ stehen Taxis am Bahnhof zur Verfügung.Tipp: Die Busse fahren nicht sehr häufig – prüfen Sie den Fahrplan im Voraus auf www.oebb.at

    Mit dem Fidibus Sommer: Ab Hotel Neubergerhof gibt es den Fidibus Sommer (Wanderbus) welcher Sie von Neuberg nach Filzmoos bis Haltestelle "Tankstelle" oder "Rettensteinhütte" bringt. Hier geht´s zum Fahrplan

    • Bei der Tourismusinformation Filzmoos erhalten Sie eine Wanderkarte (Euro 5,50) oder Wanderskizze (Euro 2,00) mit Informationen zu dieser Tour.
    • KOMPASS Wanderkarte 031 “Der Dachstein, Ramsau, Filzmoos” – 1: 25.000 (Sehr detailliert, wetterfestes Papier. Ideal zum Planen und unterwegs).
  • Geheimtipp: Nehmen Sie sich Zeit für den Hofalmweg und genießen Sie die herrlichen Ausblicke. Für den Rückweg stehen zwei Varianten zur Wahl.
  • Quelle: Tourismusverband Filzmoos
  • Autor: Filzmoos Tourismus

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    • Gegenüber der Tankstelle befindet sich ein öffentlicher, kostenpflichtiger Parkplatz.
    • Kostenlose Parkplätze direkt bei der Rettensteinhütte.

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


GPS-Daten und Orientierungshilfen

Verfügbare GPS-Daten sind – wie auch Wanderkarten – nur eine Orientierungshilfe, da diese nie ein genaues Abbild oder den Detailreichtum eines Weges in der Wirklichkeit darstellen können. Gerade bei Gefahrenstellen muss deshalb am Ende immer anhand der Gegebenheiten vor Ort entschieden werden, ob und wie der weitere Wegverlauf aussieht.

Im Notfall bitte folgende Notrufe wählen: 

  •  140 - für alpine Notfälle - österreichweit
  • 112 - Euro Notruf GSM Notrufservice

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