Impressionen des Wanderwegs



Gipfelstürmer-Tour (nur für Geübte und Konditionsstarke)


 Themenweg
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 12.3 km
  • Zeit: 6.5 Stunden
  • Startpunkt:
    Kesselgraben/Dacheben
  • Aufstieg: 1091 m
  • Abstieg: 1091 m
  • Niedrigster Punkt: 979 m
  • Höchster Punkt: 1966 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Der Kesselgeist

Es war im Jahre 1882. Der Oberdacheben-Bauernsohn Jakob Laubbichler war damals noch ein kleiner Schulbub und musste eine gute Wegstunde und oft länger von der Schule nach Hause stapfen, wenn wieder Schnee auf der Straße lag. An diesem Tag lag schon fast knietief Schnee, und das kleine Büblein geriet im Kesselgraben in die Dunkelheit. Als er zur Kesselbrücke kam, sah das Büblein gegenüber am eisigen, steilen Geschröff eine schwarze Kuh stehen. Verwundert betrachtete der Bub das Tier und ihre Keckheit und zog wieder gedankenlos seines Weges. Beim Abendessen erzählte der "Jaggl", was er auf dem Schulweg gesehen hatte. Gruselnd hörte das Gesinde zu. Jeder wusste, dass es mit dieser Kuh Geisterhaftes auf sich hatte.
Am nächsten Tag suchte Jaggls Vater nach der Spur, aber es war keine vorhanden.
Der alte Oberdachebenbauer, der Vater vom Jaggl, erzählte, als er noch ein Bursche von 16 Jahren war, dass er an einem Sonntag, als er vom Gottesdienst nach Hause ging, auf der Kesselbrücke einen Kronenwurm sah. Er wollte den Wurm erschlagen, um die Krone zu erbeuten, aber es gelang ihm nicht, der Wurm war verschwunden.
Eine uralte Sage erzählt, wer vom Kronenwurm die Krone erbeutet, der findet auch den Kessel mit dem goldenen Schatz, der im Kesselgraben vergraben sein solle.
Später, so um das Jahr 1890, sah man in der nahen Umgebung des Kesselgrabens und im Dachebenmoos von Zeit zu Zeit kleine und haushohe Feuerflammen auflodern, in den Kesselgraben hinabwandern und wieder verschwinden. Meine Mutter, die Oberdacheben-Ziehtochter war, war sogar Zeugin eines solchen Geschehens:
Es war Winterszeit. Das Mädchen musste früh aus dem Bett, um den Dienstboten bei der Arbeit zu helfen. Auf einmal warf es in die Küche einen hellen Schein. Neugierig sprang sie zum Fenster, und da sah sie oberhalb des Kesselgrabens eine baumhohe Feuerflamme, die langsam hinunterwanderte zum Kesselgraben und dort wieder verschwand.
In der Adventzeit sahen die Leute, als sie mit dem Fraubild vom Niggenhäusl zum Hirschegg hinaufstiegen, beim so genannten "Schloapfstadl" ein helles, großes Feuer brennen. Gleich waren ein paar Männer bereit, Nachschau zu halten. Als sie zum Stadl kamen, war keine Spur von einem Feuer vorhanden.
Im Laufe der Zeit ließen diese Lichterscheinungen nach, und heute hört man ganz selten davon erzählen, was früher ein geisterhaftes Erlebnis der Dientner war.

 


Start bei der Dachebenkapelle in Richtung Kesselgraben (Waldsteig), weiter zur Reicheralm (1,5 Std.). Nach einer Stärkung bei der Reicheralm kann man
bis zum Klingspitz weiter wandern, steiler Aufstieg – Geschafft!

Abstiegsvariante:
Vom Klingspitz geht es bergab zur Hochkaserkapelle, dann weiter bergab zum Dachebenbauer. (Gehzeit ca. 120 min.)


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk, Trinkwasser, Stöcke, Sonnenbrille, Kamera
  • Anreise:  beim Kesselgraben/Dacheben
  • Mit einem einzigartigen Einblick in die Welt der Sagen kann man nun auf den Wanderwegen in Dienten und Umgebung sagenhafte Caches ausfindig machen bzw. die geheimnisvollen Erzählungen.

    Im Cache werden die Geschehnisse von einst erstmals mit den dazugehörigen Texten versteckt (Bitte diese Texte im Cache für die nächsten Finder lassen!).

  • Geheimtipp: Nach dem Gipfelsieg kann man sich bei der Hochkaseralm ein kühles Getränk gönnen.
  • Quelle: Hochkönig Tourismus GmbH
  • Autor: Gerhard Ottino

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
     beim Kesselgraben/Dacheben
  • Öffentliche Verkehrsmittel
    Hochkönig Wanderbus – Haltestelle Keilbrücke

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


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