Impressionen des Wanderwegs



Beliebte vielbegangene Tour in den Pinzgauer Grasbergen. Immer gespurt. Ständig befahren.
Wenige Gefahrenstellen. Steilstufe auf den Brunnkopf, Wechten am Weg zum Gipfel sind zu
beachten.


 Skitour
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 4.8 km
  • Zeit: 3.6 Stunden
  • Startpunkt:
    Parkplatz Jetzbachgraben
  • Aufstieg: 1076 m
  • Abstieg: 72 m
  • Niedrigster Punkt: 889 m
  • Höchster Punkt: 1933 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Vom Parkplatz etwas in den Jetzbachgraben und rechts über Wiesenhänge zur Hinterjetzbachalm
und weiter zur Oberstegalm.
Nun folgt man den bewaldeten Rücken zur Hofer Hochberghütte und weiter bis unter den
Brunnkopf. Kurzer steiler Aufschwung in mehreren Kehren zum Gipfel des Brunnkopf.
Hier beenden die meisten die Tour. Der Weiterweg führ nun immer entlang des Gratverlaufes bis
zum Gipfel der Schwalbenwand. Achtung auf die Wechten auf der linken (östlich) Seite.
Die Abfahrt führt entlang der Aufstiegsroute über die meist Baumlosen Almhänge zurück zum
Parkplatz. Eine direkte Variante führt auch Richtung Jetzbachalm über wunderschöne steile Hänge
zurück in den Jetzbachgraben. Achtung auf die Waldgürtel bei der Abfahrt. Diese sind sehr steil.

 

Alternative:
Die Schwalbenwand lässt sich auch über das Langeck - Bergstation der Aberg Bergbahn -
erreichen. Von der Bergstation über den Sommerweg zum Statzerhaus am Hundstein, dann eine
kurze Abfahrt und 5 Minuten Aufstieg zum Grünkar. Danach immer dem Gratverlauf abfahrend bis
kurz vor den Schönwieskopf folgen und über den Schönwieskopf zur Schwalbenwand.
Wunderschöne Gratwanderung mit minimalem Höhenunterschied.

Alternative:
Langeck- Hundstein 1 Std.
Hundstein - Schwalbenwand 2 Std.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Leihmaterial erhaltet ihr bei:

    AGA Sport, +43 6584 7735

    Intersport, +43 6584 2119

    Sport 2000, +43 6584 7586

    Sport Löb, +43 6584 7764 0

  • Anreise: Von Maria Alm entlang der Bundesstraße B164 Richtung Hintertal. Nach 3 Km rechts abbiegen zur
    Talstation der Aberg Gondelbahn /Ortsteil Unterberg. Die Straße jedoch gerade aus weiterfahren in
    den Jetzbachgraben.
    Bei der ersten Rechtskurve befinden sich linkerhand die Parkplätze.
  • Das Mitführen der entsprechenden Notfallausrüstung, LVS Gerät, Schaufel, Sonde, ErsteHilfe, Biwaksack und Mobiltelefon ist obligatorisch.
  • Quelle: Hochkönig Tourismus GmbH
  • Autor: Stephanie Schuster

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Von Maria Alm entlang der Bundesstraße B164 Richtung Hinterthal. Nach 3 Km rechts abbiegen zur
    Talstation der Aberg Gondelbahn /Ortsteil Unterberg. Die Straße jedoch gerade aus weiterfahren in
    den Jetzbachgraben.
    Bei der ersten Rechtskurve befinden sich linkerhand die Parkplätze.

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Ski- Snowboard- und Schneeschuhtouren bieten große Chancen für Fitness, Gemeinschaft und Naturerlebnis. Die folgenden Empfehlungen dienen dazu, den Risiken im winterlichen Gebirge wirkungsvoll zu begegnen. Deren praktische Umsetzung wird in Skitouren- und Lawinenkursen vermittelt: Lass dich ausbilden!

 

Gesund in die Berge

Ski- u. Schneeschuhtouren sind Ausdauersport. Die wertvollen Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine gute Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass niemand in deiner Gruppe außer Atem kommt. Achte auf Kraftreserven für die Abfahrt.

 

Sorgfältige Planung

Karten, Führerliteratur, Internet und Experten informieren über Länge, Höhendifferenz, Schwierigkeit und die aktuellen Verhältnisse. Besondere Beachtung verdient der Wetterbericht, da starker Wind und schlechte Sicht das Unfallrisiko stark erhöhen.

 

Lawinenlagebericht studieren

Informieren Sie sich vor Antritt der Tour eingehend über die aktuelle Gefahrenstufe (Europäische Gefahrenskala für Lawinen in 5 Stufen). Achte besonders auf die Angaben zu den Gefahrenstellen (Wo ist es heute gefährlich?) und den Gefahrenquellen (Was ist heute die Hauptgefahr?).

 

Vollständige Ausrüstung

Passen Sie Ihre Ausrüstung den winterlichen Verhältnissen an und achten Sie auf ein geringes Rucksackgewicht. Für den Lawinen-Notfall sind LVS-Gerät, Schaufel und Sonde Standard, ebenso Erste-Hilfe-Paket, Biwaksack und Mobiltelefon. Ein Airbag-System erhöht die Überlebenschancen.

 

Regelmäßig Trinkpausen

Flüssigkeit, Energie und Pausen sind notwendig, um Leistungsfähigkeit und Konzentration zu erhalten. Heiße, isotonische Getränke sind ideale Durstlöscher und Wärmespender. Leicht Verdauliches, wie Müsliriegel, Trockenobst und Kekse stillt den kleinen Hunger unterwegs.

 

Lawinenrisiko abwägen

Beim Erkennen der Lawinengefahr sind dem Menschen enge Grenzen gesetzt. Stützen Sie Ihre Entscheidungen daher auf strategische Methoden der Risikoeinschätzung (Reduktionsmethoden) und lerne, Gefahrenzeichen im Gelände zu erkennen.

 

Abstände einhalten

Entlastungsabstände von 10 m beim Aufstieg in Steilhängen (≥ 30°) reduzieren die Belastung auf die Schneedecke und steigern den Komfort bei Spitzkehren. Halte bei der Abfahrt grundsätzlich Abstände von mindestens 30 m und befahre sehr steile Hänge (≥ 35 °) einzeln.

 

Stürze vermeiden

Stürze bei der Abfahrt sind die häufigste Unfallursache auf Skitouren. Für die Schneedecke bedeuten sie zudem eine große Zusatzbelastung. Gute Skitechnik und eine dem Können angepasste Geschwindigkeit, reduzieren das Risiko. Ein Skihelm kann vor Kopfverletzungen schützen.

 

Kleine Gruppen

 

Kleine Gruppen ermöglichen gegenseitige Hilfe und verringern das Lawinen-Auslöse-Risiko. In der Gruppe zusammen bleiben. Achtung Alleingänger: Bereits kleine Zwischenfälle können zu ernsten Notlagen führen. Daher immer vertraute Personen über Ziel, Route und Rückkehr informieren.

 

Respekt für die Natur

Zum Schutz der Natur: Keine Abfälle zurücklassen, Lärm vermeiden, Aufforstungsflächen nicht betreten, Schutz- und Sperrgebiete respektieren. Besondere Rücksicht auf Wildtiere im Winter! Zur Anreise Fahrgemeinschaften bilden oder öffentliche Verkehrsmittel verwenden.


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