Von Teufeln, Felssteinen & Mooren

Um die Wildschönau ranken sich viele Sagen und Geschichten. An manchen Wanderwegen sind besondere Tafeln platziert. Am besten eine kurze Pause machen und die interessanten Sagen durchlesen. Die Geschichte vom Teufel von Gressenstein begleitet auf der Wandertour auf den höchsten Gipfel der Wildschönau, den Großen Beil. Sagenhaft sind die Natur- und Bergeindrücke ohnehin.

Christine SilberbergerWildschönauerin & Entdeckerin der Magie des Gehens

100 x gegangen und doch immer wieder neu. Die vielen Steine passen nicht in die liebliche Almengegend der Wildschönau. Irgendwie mystisch.


...das erwartet Sie



Von Teufeln auf versteckten Almen

Eine der schönsten Kapellen in der Wildschönau ist die Antoniuskapelle, ein prächtiger Barockbau.
Der Bau der Kapelle Anfang des 18. Jahrhunderts hat einem furchteinflößenden Bewohner gar nicht gefallen, so sagt es die Sage. Es war Luzifer, der Chef der Hölle höchstpersönlich. Aus der Unterwelt befreit ließ sich der böse Geselle ausgerechnet im Hochtal Wildschönau, genauer gesagt im Gebiet Gressenstein, nieder.

Bei einer Wanderung auf den Großen Beil, den höchsten Berg der Wildschönau, kam die erbaute Kapelle und die Menschen der Einweihungsfeier in sein Blickfeld und eine Wut packte ihn.
Darauf hin steigt er flugs auf das Sonnjoch, um einen riesigen Felsklotz stemmen und diesen talwärts zu bringen, um die Kapelle zu zerstören.
Als er zum Wurf ansetzte, überraschte ihn aber ein Schein am Himmel. Die kleine Glocke der Antoniuskapelle begann zu läuten. Die Kräfte des Teufels wurden gebannt.
Aus unbändigem Zorn schmetterte der Höllenbub den Felsbrocken zu Boden; große Risse im Gestein und am Boden entstanden. Überdies hinterließen die teuflischen Krallen tiefe Risse.

Was passierte mit dem schrecklichen Kerl: Er verschwand in einer Wolke zurück in die Unterwelt.
Und der Stein: Dieser nennt sich heute Glockhausstein.

Bei der Wanderung zur urigen Gressensteinalm und weiter zum Großen Beil und zum Sonnjoch, passiert man den Felsbrocken.
Ob manches Mal Schwefelgeruch aus den Spalten aufsteigt, lassen wir dahingestellt!

Glockhausstein Gressenstein Wildschönau © Wildschönau, csilberberger

Schönanger Alm Wildschönau © TVB Wildschönau

Auszeit in Traumlage

Die Autobahn hinter sich lassen. Die Strasse ins Hochtal Wildschönau nehmen: Bei Ankunft im ersten der vier charmanen Dörfer kann die Auszeit schon beginnen.
Die Wildschönau hat nicht eine Art von Wanderungen zu bieten, auch nicht zwei, sondern viele, viele variantenreiche Wandertouren. Ankommen, aufleben & Auszeit geniessen.

Tipp zum Einsteigen in den Urlaub im wahrsten Sinn des Wortes: Mit der Sommer-Gondelbahn auf Markbachjoch oder Schatzberg! Die Bahnen sind mit der Wildschönau Card gratis. Vom Schatzberg aus ist das besondere Wanderziel im Blickfeld …

Grosser Beil Gressensteingebiet Wildschönau © Wildschönau, csilberberger

Dem Teufel auf der Spur

… gemeint ist die Tour auf den Großen Beil, den höchsten Wildschönauer Gipfel.

Nein, typisch für die sanften Grasberge der Wildschönau ist diese Wandertour nicht.

Von den lieblichen Almweiden der Schönangeralm kommend, geht es über den steilen Kastensteig über Felssteine hinauf. Der am Weg liegende Gressenstein-Wasserfall rauscht.

Bald in Sichtweite ist der sogenannte Glockhausstein, dessen Rillen sogar von Teufels-Hand stammen sollen. Nach einem Dickicht Latschen beginnt das Almengebiet Gressenstein.

Gressensteinalm Hütte Wildschönau © Wildschönau, csilberberger

Auf der urigen Hütte

Die kleine, holzgegerbte Gressenstein Hütte ist sehr urig. Der Almerer ist nicht immer da; im Trog hingegen gibt es immer ein Getränk. Die Steinhütte nebenan passt nicht und doch dazu. Dort wie da, sind es wunderbare Plätze für eine Wanderrast.

Oberhalb der Gressensteinalm ist der Boden mit zerklüfteten Felsbrocken übersät.
Irgendwie mystisch ist dort.

Wieder untypisch: Wie über moorige Terrassen führt der Wanderweg weiter auf den Gipfel auf 2.309 Meter.

Der Große Beil: Sitzen bleiben und die Natur „sehen“!

Käser von der Schönangeralm Wildschönau © Wildschönau, csilberberger

Vom Käsemeister

Zurück bei der Schönangeralm, stellt sich nun die Frage: Gleich den ausgezeichneten Käse vom Käsermeister Johann kosten oder doch nochmals wieder kommen, etwa für eine Wanderung auf den Breiteggspitz.
In jedem Fall sollte man von der Alm ein Sackerl Käse mitnehmen.

Noch längst nicht alles ist im Hochtal entdeckt:
Was hat es mit der Spuk-Geschichte auf einer Käsealm oder mit dem Unikum Krautinger auf sich!?

Schlüsselleistung:
  • 3 Übernachtungen in der Pension
  • Doppelzimmer mit Dusche/WC (bei 2er Belegung)
  • inklusive Frühstück
  • inklusive Wildschönau Card
  • Gratis Bergbahnen, Bergbad Freibad, geführte Wanderungen von Montag bis Freitag, Bergbauernmuseum
Verteufelt schön die Wanderung auf den Großen Beil. Verteufelt die uralte Sage.
  • Die Auszeit in der Wildschönau wirkt sich aus. In allen Bereichen: Sinne, Atmen, Los-lassen. Die Entschleunigung in den Bergen wird überraschen.

4 Tage, 3 Nächte
ab € 99

4 Tage, von 09. Mai 2020 bis 26. Oktober 2020
Information und Buchung

Preis pro Person:
mit Detail-Wanderkarte Wildschönau ab € 107

Pension  Frühstück  ab 99 €


Kontakt

Tourismusverband Wildschönau
Hauserweg, Oberau 337
6311 Wildschönau
Tel. +43(0) 5339/8255
info@wildschoenau.com
www.wildschoenau.com


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