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Verborgen in den Tiefen der Liechtensteinklamm sprudelt ein ganz besonderer Jungbrunnen. Er ist das Ergebnis eines Wutausbruchs des Teufels, der sich bei einer Wette geschlagen geben musste und das edle Wasser der Gasteiner Quellen daraufhin in die Klamm schmetterte. Eigentlich hätte es hier für die Menschen unerreichbar bleiben sollen, doch todesmutige Schwemmknechte und waghalsige Bergsteiger zähmten die steilen Felswände und machten sie für Besucher begehbar. Aber nur wer sich beim ersten Hahnenschrei auf den Weg macht und beim ersten Sonnenstrahl ganz in das wilde Wasser eintaucht, darf einen Schluck aus der Quelle der ewigen Jugend trinken.

Hannes RieserGeschäftsführer Hannes Rieser

Begeben Sie sich auf Reisen in eine Welt, die der Teufel geschaffen haben soll, die jedoch himmlische Gefühle verspricht und die Sie als neuer Mensch verlassen werden


...das erwartet Sie



Das Geheimnis ewiger Jugend

Seit jeher träumen die Menschen davon, der Zeit ein Schnippchen zu schlagen und für immer jung zu bleiben. Ein Gefühl dieser kühnen Vorstellung kann in der imposanten Liechtensteinklamm erlebt werden. Sie ist das Ergebnis eines jahrtausendealten Kampfes der Großarler Ache mit der harten Felslandschaft, die von ihr durchschnitten, zermalmt, ausgehöhlt und mitgerissen wurde. Um das Wasser, das sie durchströmt, rankt sich eine uralte Legende.

Es muss wohl mit dem Teufel zugegangen sein Es soll von dem Teufel höchstpersönlich, aus Wut über eine verlorene Wette, in die Abgründe des Berges geschleudert worden sein, nachdem es ihm nicht gelang, vor dem ersten Hahnenschrei die Gasteiner Quellen vor das Haus eines Schmiedes zu bringen. Für die Menscheit sollte das heilende Wasser somit für immer verloren sein.

Den Jungbrunnen entdecken

Er hatte jedoch nicht mit den mutigen Schwemmknechten, die sich zur Brennholzgewinnung beherzt in die gewaltigen Schluchten abseilten, und den engagierten Mitgliedern des Alpenvereins gerechnet, die die mystische Welt der Liechtensteinklamm zu erkunden begannen und sie schließlich mit Treppen und Steigen für alle Menschen erschlossen. Wer allerdings aus ihrer innersten Kraftquelle schöpfen möchte, muss sich am besten noch bevor der Hahn das erste Mal kräht auf den Weg machen und darf sich von den steinernen Wächtern der Klamm nicht in die Flucht schlagen lassen. Beim Aufkommen der ersten Sonnenstrahlen wird er sich dafür, inmitten von tosenden Wasserfällen, reisenden Wassermassen, gespenterhaften Licht- und Schattenspielen sowie imposanten Felsspalten, wie neugeboren fühlen.

Ein höllischer Lärm - Tosen und Brausen © © Atelier Oczlon TVB Sankt Johann-Alpendorf

Der Kampf der Elemente

Über viele tausende Jahre wütete der Kampf zwischen dem reißenden Gebirgsbach Großarler Ache und dem bis zu 3.000 Meter hohen vergletscherten Bergmassiv. Am Ende obsiegte das weiche Wasser über über das harte Gestein, fügte den Felsen immer tiefere Schnitte zu und schuf somit die fast 300 Meter lange Liechtensteinklamm.

Liechtensteinklamm © Atelier Oczlon

Der Teufel und eine verlorene Wette

Noch vor dem ersten Hahnenschrei hätte der Teufel einem Schmied das Wasser der Gasteiner Quellen vor die Haustür liefern sollen, im Austausch für die Seele seiner behinderten Tochter. Seine Frau durchkreuzte jedoch die niederträchtige Abmachung und der Belzebub schmetterte daraufhin, in blinder Wut, das heilende Wasser in die Tiefen der Liechtensteinklamm, wo es für den Menschen unerreichbar sein sollte.

Liechtensteinklamm © Atelier Oczlon TVB Sankt Johann-Alpendorf

Die ersten mutigen Schluchtbezwinger

Um das Krankenhaus Schwarzach und das Schernberggut in St. Veit mit Brennholz zu versorgen, wurde das Rinnrachtal geschlägert und sein Holz über das Wasser durch die Liechtensteinklamm transportiert. Wagemutige Schwemmknechte drangen dafür tief in ihre spektakulären Schluchten und tosenden Wasserfälle ein und begannen sie zu domestizieren. Ihre Arbeit war nicht nur für sie brandgefährlich, auch Klammbesucher mussten sich vor den herabstürzenden Baumstämmen im Acht nehmen.

Liechtensteinklamm © Atelier Oczlon

Eine geheimnisvolle Welt betreten

Grimmige Gesichter, Kobolde und Geisterfrazen, sowie Löwen und andere wilde Tiere starren den Besuchern aus den Felswänden der Liechtensteinklamm entgegen und bereiten ihnen einen schaurigen Empfang. Man darf sich davon jedoch nicht einschüchtern lassen. Sie bewachen den Eingang in eine mystische Welt aus moosbewachsenen Steinen, mächtigen Felsspalten, faszinierenden Licht- und Schattenspielen sowie einer sagenumwobenen Atmosphäre.

Ein Schluck aus der Quelle ewiger Jugend © Atelier Oczlon TVB Sankt Johann-Alpendorf

Ein verborgener Jungbrunnen

Heute ist die Liechtensteinklamm bestens erschlossen und auf sicheren Stegen begehbar. Auch vor den Stämmen der Schwemmknechte muss sich niemand mehr fürchten. Den Höhepunkt jeder Tour bildet der Schleierwasserfall. Wenn hier zur Mittagszeit die Sonnenstrahlen durch die engen Felsspalten eindringen und in seinem feinen, staubartigen Sprühregen einen Regenbogen entstehen lassen, entfaltet sich nicht nur die Magie des Ortes, sondern auch eine Ahnung von ewiger Jugend.

Wie die Liechtensteinklamm zu ihrem Namen kam © TVB St. Johann-Alpendorf

Eine fürstliche Spende

Bereits 1875 machte sich der Pongauer Alpenverein daran, die Liechtensteinklamm begehbar zu machen. Den idealistischen Pionieren ging jedoch bald das Geld aus. Glücklicherweise war jedoch auch Fürst Johann II. von Liechtenstein ein glühender Verehrer der phantastischen Schlucht. Mit einer Spende von 600 Gulden finanzierte er die Fertigstellung des Projektes und wurde zum Dank zum Namenspatron der Klamm gekürt.

Schlüsselleistung:
  • Nächtigung inkl. Halbpension im vier Sterne Hotel mit geführten Wanderungen sowie Berg & Schlucht Ticket*:
  • 1x Eintritt in die Liechtensteinklamm
    • 1x Berg- und Talfahrt mit der Alpendorf Gondelbahn
    • Eintritt in den Geisterberg am Gernkogel
Wilde Gesellen, wilde Wasser, wilde Geschichten
  • Auf einer Wanderung durch die Liechtensteinklamm erleben Sie nicht nur unzählige einmalige Erlebnisse, sondern stärken auch Ihre Muskulatur und Befreien Ihre Atemwege.

7 Tage, 6 Nächte
ab € 520

7 Tage, von 01. Mai 2017 bis 31. Oktober 2017
Information und Buchung

Preis pro Person:
Preis pro Person für 6 Nächte ab € 520,00

Hotel (4 Sterne)  Halbpension  ab 520 €


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