Pangäa, der sagenhafte Urkontinent, der sämtliche Erdmassen unseres Planeten miteinander verband, ist schon lange in Vergessenheit geraten und nur noch in den Köpfen von Geologen existent. Außer im Lavanttal – hier ist er noch quicklebendig und kann Schritt für Schritt auf einer Spurensuche in dieser erdgeschichtlichen Schatzkammer erkundet werden. Bizarre Felsformationen mit wunderlichen Namen, sagenhafte Geschichten sowie großartige Helden und Früchte der Natur führen uns vor Augen, dass der Puls des Pangäa-Zeitalters auch heute noch vital schlägt.

Ing. Hugo GutschiWanderführer, Waldpädagoge

Der Kärntner Klappertopf ist ein ganz besonderes Juwel, die Pflanze wächst nur auf der Saualpe und steht natürlich unter strengem Naturschutz.


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Mystische Wegzeichen und Naturschätze auf Schritt und Tritt

Vor Millionen von Jahren befand sich unser Planet in heftigem Aufruhr. Gigantische Erdbewegungen rissen Pangäa, den letzten Superkontinent der Geschichte, in Stücke. Aus seinen Einzelteilen entstanden nach und nach die Erdteile, so wie wir sie heute kennen. Die aufeinanderprallenden Erdschichten erschufen dabei viele noch immer existente Faltengebirge, wie das Lavanttal, in dem das Flair des legendären Urkontinenten nach wie vor verspürt werden kann. Auf einer Reise durch diese geologische Schatzkammer offenbaren sich dem Besucher wertvolle Schätze, die es unbedingt zu heben gilt.

Die Kostbarkeiten eines Urkontinents

Auf den Bergen des Lavanttals, die als einzige weltweit quer in der Landschaft stehen, glühen besondere Öfen in der milden Sonne und erfreuen seltene Pflanzen, die selbst Experten hier nicht vermuten würden, die Augen von Naturliebhabern. Auch die glitzernden Kristalle und uralten Gesteinsformationen entlang des Koralm-Kristall-Trails sind ein Erbe der pangäischen Landschaftsgestaltung, ebenso wie die vielen prickelnden Heil- und Mineralquellen. Die Saualpe mit ihren sagenumwobenen Meeraugen und Felsanordnungen sowie das Naturschutzgebiet „Großes Kar“ mit seinen geheimnisvollen Wegzeichen, stellen zwei besondere Kleinode dar und versehen das Tal mit einer mystische Ausstrahlung.

Wandern im Lavanttal bedeutet dem Echo des Urkontinents zu folgen

Meeraugen auf der Saualpe © RML/Franz Gerdl

Ein Fenster in die Geschichte der Erde © RML/Franz Gerdl

Auf den Spuren des Urkontinents

Das Lavanttal präsentiert sich als lebendiges Geschichtsbuch, das von einer der ältesten und phantastischsten Landschaften aller Zeiten erzählt – dem Superkontinent Pangäa. Entlang von mehr als 1.000 km familienfreundlicher Wanderwege auf die Saualpe, die Koralpe oder durch das „Große Kar“, kann man die letzten Überreste dieses erdgeschichtlichen Phänomens aufspüren.

Wo die Öfen glühen © RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH

Mythische Felshaufen

Das Landschaftsbild der Saualpe ist geprägt von in der Sonne schimmernden, steinharten Blockburgen, die mehrere Millionen Jahre auf dem Buckel haben. Zu vielen dieser Felsöfen, die von Kindern gerne zu Klettergerüsten umfunktioniert werden, existieren dramatische Legenden. Wie die eines tödlich verunglückten Brautpaars und ihrer versteinerten Kutsche bei der „Steinernen Hochzeit“. Und auch um die Gebirgsseen „Meeraugen“ ranken sich zalhreiche Sagen.

Steine, die ein sagenhaftes Geheimnis hüten © RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH

Die glitzernde Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark

In dem „Gedrahten Stan“ auf der Koralpe wurde einst ein armer Bauernknecht von einer bezaubernden Fee in einen sieben Jahre währenden Tiefschlaf versetzt und mit Gold und Silber beschenkt – so will es zumindest die Sage. Mit den Reichtümern der Natur wird auf alle Fälle ein jeder Besucher auf den 120 Kilometern des Koralm-Kristall-Trails bedacht. Auf Schritt und Tritt begegnen ihm hier funkelnde Kristalle und atemberaubende Gesteinsformationen, die von rätselhaften Vorkommnissen berichten und die geologische sowie naturräumliche Sonderstellung der Koralpe, als einen Nachfahren Pangäas, repräsentieren.

Eine Liebeserklärung der Natur © RML/Franz Gerdl

Einzigartige Blumenpracht

Nicht nur die Gesteinswelt, auch die Flora des Lavanttals steckt voller Besonderheiten, Helden und Rätsel. Das laute Klappern der Samen des Kärntner Klappertopfs ertönt exklusiv auf der Saualpe, während der Sturzbach-Gemswurz nur auf der Koralpe zu Hause ist. Weitere faszinierende Blumen, wie das Kohlrösl, der Knabenfingerwurz oder die buchsblättrige Kreuzblume, die selbst ausgewiesene Experten hier nicht erwartet hätten, haben Eingang in die regionale Kräutermedizin gefunden. Sie verdanken ihre Existenz dem Glimmerschiefer, der gerade so viel Kalkgehalt aufweist, dass sie sich in den Böden der Saualpe pudelwohl fühlen.

Sprudelnde Gesundheit © RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH

Flüssiges Gold

Waren es früher Gold, Silber und Eisenerz, die den Wohlstand des Lavanttals begründeten, gehört heute das Wasser zu seinen wertvollsten Ressourcen. Bereits der große Arzt und Gelehrte Paracelsus belegte seine wundersamen Heilkräfte, die in der Schwefelheilquelle von Bad St. Leonhard rheumatische Erkrankungen lindern oder sich über die Trinkkuren mit dem Wasser der Kelzer Quelle entfalten. Das Preblauer Mineralwasser genießt überhaupt schon seit dem Mittelalter den Ruf eines der besten Heilwässer Österreichs.

Purer (Natur)Genuss © RML/Franz Gerdl

Das Lavanttal in all seinen Facetten

Der spannende Kosmos Lavanttal offenbart sich in seiner Gesamtheit auf den abwechslungsreichen Themenwegen der Region, vom Lebensbaumpfad über die Quellenwanderwege bis hin zum Bienenlehrpfad, in den herrlichen Ausblicken vom Glockner bis zum Plattensee oder beim Genuss einer herzhaften Jause von Lavanttaler Qualitätsbauern.

Schlüsselleistung:
  • Nächtigung und Halbpension im 3-Sterne Hotel/Gasthof.
Stimmen, Zeichen und Spuren aus undenkbar fernen Zeiten entdecken und vernehmen
  • Wandern erzeugt einen Jungbrunneneffekt
  • Postive Auswirkung auf den Gemütszustand
  • Stärkung der Muskulatur
  • Realxen, Natur genießen, Entschleunigen

4 Tage, 3 Nächte
ab € 135

4 Tage, von 01. Mai 2019 bis 31. Oktober 2019
Information und Buchung

Preis pro Person:

Gasthof (3 Sterne)  Halbpension  ab 135 €


Kontakt

RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
Minoritenplatz 1
9400 Wolfsberg
Tel. +43(0) 4352/2878
info@region-lavanttal.at
www.region-lavanttal.at


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