Als Europa noch Avalonia hieß und im afrikanischen Urmeer schwamm, begann die Natur mit der Zubereitung eines exquisiten Menüs, das nun, nach über 500 Millionen Jahren Garzeit, in den Karnischen Alpen auf den Tisch kommt. Seine Zutaten bestehen aus den versteinerten Überbleibseln bizarrer Urtiere, wildromantischen Wasser- und Felslandschaften sowie den köstlich ursprünglichen Genussprodukten regionaler Lebensmittelhandwerker. Guten Appetit!

Georg JostBergführer

„Der Weg ist unser Ziel".


...das erwartet Sie



Die millionen Jahre alten Wurzeln des guten Geschmacks

Die Region Nassfeld-Pressegger See ist wie kaum ein andere für das Wandern prädestiniert. Schließlich befand sie sich selbst über 500 Millionen Jahre lang auf einer Reise von dem Afrikanischen Urmeer in die Karnischen Alpen. Die letzten Zeugen dieser gigantischen Tour sind die fossilen Muscheln, Schnecken, Korallen und Urzeit-Krebse, die von den kolossalen Kräften der Erbewegungen in Stein gepresst wurden und heute noch im GeoPark Karnische Alpen, wie in einem Bilderbuch der Erdgeschichte, bewundert werden können. Dabei handelt es sich jedoch nur um einen Gang eines exzellenten Naturmenüs, das nach einer Millionen Jahre langen Garzeit nun in der kulinarischtes Ecke Kärntens serviert wird.

Die vielen Zutaten für ein unvergleichbares Naturerlebnis

Weitere Genusshighlights auf seinem Speiseplan sind die rauschenden Wasserfälle, kunstvoll von den Naturgewalten geformten Strudeltöpfe und mediterranen Pflanzen in der der geheimnisvollen Garnitzenklamm, der idyllische Wolayersee mit seinen mystischen Licht- und Farbenspielen sowie naturbelassenen Leckerbissen aus den Küchen, Selchkammern, Brotbacköfen und Butterfässern der heimischen Slow-Food-Experten. Mit dem Naturmenü der Karnischen Alpen schmeckt das Reisen wieder so, wie es einmal war. Man nimmt sich Zeit für seinen Genuss, taucht tief die Landschaft und ihre Geschichte ein und findet letztendlich seinen perfekten Platz im Leben, so wie auch die Region selbst, nach Millionen Jahren des bedächtigen Wandelns über den Erdball.

Alm.JPG © Kärntens Naturarena

Bis zur Perfektion gereift © Kärnten Werbung (c) FranzGerdl

Vorspeise

Vor über 500 Millionen Jahren schwammen hier, wo heute Wanderer die würzige Bergluft einatmen, sich an schier unendlichen Panoramablicken erfreuen und sich auf über 1.000 Wanderkilometern bis ins benachbarte Italien aufmachen, der Schrecken des Afrikanischen Urmeeres und seine maritimen Artgenossen. Als sich das heutige Europa von dem Urkontinent loslöste und seine Reise gen Norden antratt, begann die Natur mit der Zubereitung eines einzigartigen Menüs für Naturgourmets.

Versteinerte Urmeeresfrüchte © Karnische Tourismus GmbH

1. Gang

Zur Einstimmung empfiehlt sich ein Blättern im Bilderbuch der Erdgeschichte. Die von den gigantischen Kräften der Natur versteinerten Muscheln, Schnecken, Korallen und Urzeit-Krebse sind die letzten Zeugen der gewaltigen Erdbewegungen der Region. Im GeoPark Karnische Alpen werden sie auf den geführten Touren des fachkundigen Natur Aktiv Guide Jost Georg für kurze Zeit wieder lebendig.

Fantastische Schluchten © NLW Tourismus

2. Gang

Die Garnitzenklamm ist der Oldtimer unter den Naturdenkmälern der Region. Ihre ältesten Gesteinsschichten erzählen eine unvorstellbare 460 Millionen Jahre alte Geschichte. In ihren ungestüm rotierenden Wasserstrudeln modellierten kreisende Felsbrocken vielfarbig schimmernde Strudeltöpfe in den Untergrund und neben den Zahlreichen Wasserfällen blühen die seltensten Blumen.

Meditative Wasserlandschaften © www.lesachtal.com

3. Gang

Glasklar und von Stille und Einsamkeit erfüllt erscheinen die zauberhaften Bergseen im Südwesten Kärntens – der ideale Platz für eine innere Einkehr. Ein besonderes Schmankerl ist der Wolayersee, umringt von beeindruckenden Bergspitzen und Schauplatz eines unvergesslichen Lichtschauspieles.

Die Landschaft kommt auf den Teller © Zupanc

Hauptgang

Essen als puren Genuss und bewußtes Naturerleben zugleich ermöglichen die hochwertigen Slow- Food-Produkte der regionalen Lebensmittelhandwerker und -hersteller. Der cremige Frischkäse auf dem Jörgishof, das traditionelle Naturteigsauerbrot von Bäckermeister Thomas Matitz, der goldene Honig von Hobby-Imker Herbert Zwischenberger oder der international hochgeschätzte Gailtaler Speck zaubern die Natur auf den Gaumen jedes Besuchers.

Sein eigenes Naturmenü kochen © slowfood.travel

Nachtisch

Wer nach seinem Urlaub so richtig auf den Slow-Food-Geschmack gekommen ist und auch zu Hause nicht auf diese einmalige Küche verzichten möchte, kann sich in den Genusswerkstätten von Meistern des Faches, wie Starköchin Sissy Sonnleitner oder Speckmeister Johann Steinwender, in dieser Kunst unterweisen lassen.

Schlüsselleistung:
  • 3 Nächte in der gewünschten Unterkunftskategorie (Camping, Hotel HP, Privat ÜF, Fewo ohne)
    • 1 Magischer Moment in der Region Nassfeld – Pressegger See | Lesachtal | Weissensee: Donnerstag - Erdgeschichte trifft Gailtaler Almkäse
    • Freitag - Besichtigung inkl. Führung und Verkostung der Speckproduktion im Schlössl Lerchenhof
  • ab € 108,-
Ein köstliches Menü mit 500 Millionen Jahren Garzeit
  • Der Geopark Karnische Alpen fußt auf ca. 80 erwanderbaren Geotopen und fünf Geotrails sowie dem im Dellach im Gailtal gelegenen Besucherszentrum.

4 Tage, 3 Nächte
ab € 108

4 Tage, von 10. Juli 2019 bis 05. Oktober 2019
Information und Buchung

Preis pro Person:

Andere Beherbergungskategorie  Frühstück  ab 108 €


Kontakt

NLW Tourismus Marketing GmbH
Wulfeniaplatz 1
9620 Hermagor
Tel. +43(0) 4282/3131
info@nlw.at
www.nlw.at


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