Die Steirische Krakau oder auch Grogga, wie sie unter den Einheimischen heißt, nennt nicht nur einige intensive Krafplätze ihr Eigen, sie ist ein einziger, überwältigender Kraftplatz. Die vielen begnadeten Orte in dem Land der Bergmenschen lassen die göttliche Urkraft der Natur erahnen. Doch Vorsicht, jede dieser herrlichen Gegenden verbirgt auch etwas Teuflisches und wer dessen nicht gewahr wird, läuft Gefahr einem tragischen Schicksal anheimzufallen. So wie einst zwei übermütige Wilderer, von denen einer aus Spaß auf das Spiegelbild seines Kameraden im mystischen Schattensee schoss und dessen Freund daraufhin tot zusammenbrach.

Werner StillerVorsitzender des Tourismusverbandes Krakau

Wir nehmen uns noch Zeit - in unserer hektischen Gesellschaft ein wichtiges Gut. Es wäre schön, wenn Sie ein wenig Zeit mit uns verbringen würden.


...das erwartet Sie



Eine Landschaft, die uns ein Spiegelbild vor Augen hält

Die wildromantsiche Landschaft der Steirischen Krakau ist nicht nur wunderschön, sie scheint sich dessen auch bewusst zu sein. Zumindest könnte man diesen Eindruck gewinnen, wenn man sieht, wie sie sich beinahe selbstverliebt in den spiegelglatten Oberflächen ihrer malerischen Seen reflektiert. Und so versinnbildlicht dieser ruhige Flecken Natur, der von der modernen Welt vergessen worden zu sein scheint, ihre Dualität auf beeindruckende Weise. Seine malerischen Bergseen, mächtigen Wasserfälle und saftig grünen Almen ermögichen dem Wanderer, umgeben von der besten Luft Österreichs, eine nahezu therapeutische Auszeit von dem hektischen Alltagsleben, besitzen jedoch auch alle eine dunkle Seite, die von dramatischen Begebenheiten zu berichten weiß.

Traumhafte Plätze – bestürzende Schicksale

Wo einst ein Wilderer bei einem Schuss auf sein Spiegelbild ums Leben kam, ein Goldsucher tagelang durch eine verschlungene Höhle irrte oder ein Ochsengespann im Eis einbrach, lohnt es sich daher heute, tief in sich zu gehen, zur Ruhe zu kommen und über sein eigenes Spiegelbild nachzudenken, bevor man sich anschließend dem Genuss regionaler Deliaktessen hingibt, authentische Brauchtumsfeste besucht und einfach nur von Luft und Liebe lebt.
Das sogenannte Romantische einer Gegend ist ein stilles Gefühl des Erhabenen

Wasserfall im Prebertal © Fa. Lowa/Raffalt

Die Stille nach dem Schuss © TVB Krakautal

Das Spiegelbild im Schattensee

Die meditative Stille über dem mysteriösen Schattensee wird nur ab und an von den Gewehrkugeln der traditionellen Wasserscheibenschießer durchbrochen. Das kunstfertige Feuern auf die Reflexionen von Kartonscheiben auf der Wasseroberfläche stellt ein legendäres Vergnügen dar. Trotzdem sollte man sich bei einem Blick auf sein eigenes Spiegelbild im Moorsee Zeit für besinnliche Momente nehmen. Schließlich geht die Veranstaltung auf ein Unglück zurück, bei dem ein Wilderer den Tod fand.

Ein Berg für Goldgräber © Firma Mediasoft

Wer suchet der findet

Der Gipfel des Preber lockt mit einer unberührten Natur und dem atemberaubenden Blick auf ein Tal, das einer Postkarte entsprungen sein könnte: Azurblauer Himmel, weiße Wölckchen und grüne Berge so weit das Auge reicht. Kein Wunder, soll der fast 3.000m hohe Berg ja auf sagenhaften goldenen Säulen ruhen. Beim Abstieg gönnt man sich am besten ein selbstgebranntes Zirbenschnapserl und stoßt auch auf den Goldsucher an, der sich in dem Bischofsloch am Preber verirrte und erst Tage später, dafür jedoch mit zwei Goldzapfen auf seinem Hut, den Ausgang fand.

Einem Geheimnis auf den Grund gehen © Hans Hödl

Ein Tal des Wassers

Als ein Ochsengespann samt Heuwagen im Eis des Prebersees einbrach, konnten zwar die Tiere gerettet werden, das Joch sank jedoch auf den Boden des Sees, bevor es Jahre später im Schattensee wieder auftauchte. Die Sage von der unterirdischen Verbindung zwischen den beiden Gewässern ist nur eine der vielen Faszinosa, mit denen die Krakauer Wasserwelt aufwarten kann. Von ihrer erhabensten Seite gibt sich die Region bei den uralten Steinriesen am Etrachsee zu erkennen und auch eine Wanderung entlang des Rantenbachs garantiert hinreißende Wassererlebnisse.

Vorsicht, nicht ausrutschen! © Firma Lowa/Raffalt

Ein Energiespender der besonderen Art

Mit 65 m Fallhöhe ist der Günster Wasserfall der unangefochtene König der steirischen Wasserfälle. Aufgrund seines imposanten Erscheinungsbildes ist er Naturschauspiel und Naturgewalt zugleich und stellt eine unverzichtbare Attraktion für jeden Besucher dar. Aber Achtung! Auf der schmalen Holzbrücke, die durch seine donnernden Wassermassen führt, ist schon so manchem Stadtmenschen das Herz in die Hose gerutscht.

Den Geist der Vorfahren lebendig halten © Ewald Siebenhofer

Zwischen Spiritualität und Spiritismus

Kultur und Brauchtum werden in der Krakau noch gelebt und hochgehalten. Und so stellt sich, wenn junge Burschen beim alljährlichen Faschingsrennen die bösen Wintergeister vertreiben oder der riesenhafte „Krakauer Samson“ beim Kirchweihfest zu Ehren des Hl. Oswald durch die Straßen zieht, fast ein wenig Wehmut ein, beim Gedanken an längst vergangene Tage.

Gesundheit in jedem Atemzug © Fa. Mediasoft

Ein ausgezeichneter Luftkurort

In der Krakau atmet der Gast erwiesenermaßen die beste Luft Österreichs. Das Wandern in dieser herausragenden Region beschert ihm somit nicht nur jede Menge Freude, sondern tut auch seiner Gesundheit gut und befreit ihn von allerlei Beschwerden. Einziger Wehrmutstropfen: Sie ist doch sehr frisch! Aber wer ist schon perfekt?

Schlüsselleistung:
  • 3 Nächte inkl. Frühstück
  • Krakauer Wanderkarte gratis
  • Krakauer Alpingeschichte-Büchlein gratis
  • Wandernadel gratis
Gottes Werk und Teufels Beitrag
  • Das gesunde Tal:
    • Jahrelange Messungen sowohl der Luftgüte als auch der Lärm- und Staubbelastung führten zur Erlangung des Prädikates Luftkurort-Gebiet "Die Krakau".
  • Hier findet man ortsgebundene, klimatische Faktoren, welche der Erhaltung oder Wiedererlangung der Gesundheit dienen.
  • Hier einige Beispiele:
    • •Erholungsbedürftigkeit und Rekonvaleszenz nach akuten und chronischen Erkrankungen
    • •Entwicklungsschwäche
    • •Rekonvaleszenz nach Operationen
    • •Rekonvaleszenz nach Verletzungen
    • •Funktionelle Herzkreislaufstörungen
    • •Vegetative Regulationsstörungen, wie Dystonien bzw. Organneurosen
    • •Vegetative Erschöpfungszustände
    • •Altersdiabetes
    • •Zustand nach Schilddrüsenerkrankungen
    • •Psychonervale Störungen
    • •Schlaflosigkeit, Stressfolgen

4 Tage, 3 Nächte
ab € 75

4 Tage, von 11. Mai 2019 bis 26. Oktober 2019
Information und Buchung

Preis pro Person:

Andere Beherbergungskategorie  Frühstück  ab 75 €
Bauernhof  Frühstück  ab 75 €
Gasthof (3 Sterne)  Frühstück  ab 120 €
Hotel (4 Sterne)  Frühstück  ab 153 €


Kontakt

Tourismusverband Krakau
Krakauhintermühlen 34b
8854 Krakau
Tel. +43(0) 3535/8606
office@krakau.at
www.krakau.at


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