Das geschichtsträchtige Radstadt diente immer schon als Rastplatz für Fuhrleute, die den strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkt auf ihren Handelsreisen nach Friaul und Venedig passierten. Und auch heute markiert der Ort den idealen Ausgangspunkt für eine vielseitige Tour entlang dreier Etappen des populären Salzburger Almenweges. Dabei erkundet der Besucher eine der abwechslungsreichsten Landschaften Salzburgs, entdeckt ein verborgenes Dorf hinter den Bergen und genießt das umwerfende Panorama eines mythischen Berges sowie edle Brände aus reinem Gebirgsquellwasser.

Herr Peter KrismerGeschäftsführer vom Tourismusverband Radstadt

Der Rossbrand gilt als der schönste Aussichtsberg der gesamten Ostalpen. Der Panoramablick ist beeindruckend und ein Muss für jeden Radstadt-Besucher.


...das erwartet Sie



Ein Wanderdorf und seine drei Welten

Radstadt hat schon viel erlebt! Die Stadtgemeinde im oberen Ennstal war Schauplatz des letzten Kapitels des „Großen Deutschen Bauernkrieges“ und mehrerer konfessioneller Konflikte, diente als Bollwerk zum Schutz einer bedeutenden Handelsroute, brachte große Künstler hervor und wurde von einer kaiserlichen Hoheit besucht sowie von unzähligen Katastrophen heimgesucht. Bei einem historischen Spaziergang zu den architektonischen Zeugen dieser vergangenen Epochen werden diese faszinierenden Geschichten wieder lebendig. Doch auch die Landschaft rund um Radstadt weiß so einiges von der einmaligen Schönheit dieser Region zu erzählen, die am beeindruckendsten bei einer Wanderung durch drei unterschiedliche Erlebniswelten entlang von drei Etappen des Salzburger Almenweges zur Geltung kommt.

So geht Almwandern in Österreich

Vor der atemberaubenden Kulisse des glasklaren Oberhüttensees startet eine Tour für überzeugte Naturromantiker. Auf dem Weg entlang des Oberhüttenbachs zur Vögeialm werdende alle Sinne von kleinen Seen, rauschenden Bächen, farbenfrohen Blumenfeldern und stillen Wäldern gestreichelt. Die Reise geht anschließend weiter in das beschauliche Forstau, wo man seiner Gesundheit auf einem einzigartigen Kneippweg oder einem interessanten Heilkräuterlehrpfad auf Schritt und Tritt auf die Sprünge helfen kann. Der Geist der Landschaft offenbart sich schlusslendlich auf der Spitze des Rossbrands. Sein schattiger Waldgürtel wird von weiträumigen Terrassen unterbrochen, die einen überwältigenden 360-Grad-Panoramablick auf 150 markante Alpengipfel freigeben. Knapp unterhalb seines Gipfels entspringt die Limbach-Quelle, aus der das weichste Wasser des gesamten Alpenraums sprudelt, aus dem auch der exzellente „Rock-Whiskey“ destilliert wird. Im Zentrum aller Strecken liegt Radstadt, als perfektes Basislager zur Entspannung sowie zum Genießen.
In Radstadt kommen Glücksgefühle aus sieben Jahrhunderten voll wunderbarer, weltverändernder und unvergesslicher Augenblicke auf.

Wandern am Rossbrand © Tourismusverband Radstadt

Mach mal Pause © Tourismusverband Radstadt

Basislager Radstadt

Radstadt erfreute sich schon früh unter Handelsreisenden großer Beliebtheit als Raststation. Und auch sonst blickt das Städtchen auf eine bewegte Geschichte zurück, die innerhalb der jahrhundertealten Stadtmauern noch heute hautnah erlebt werden kann. Außerdem findet der Besucher hier ein optimales Basislager für Wanderungen in eine der vielfältigsten Landschaften Salzburgs, von den schroffen Kalkalpen über waldreiche Hügel bis hin zu weiten Becken.

Ein Fest für Naturliebhaber © Tourismusverband Radstadt - Felix Malte Dorn

Ganz oben in Obertauern

Zwischen dem Tauernhaus Wisnegg, der Vögeialm und dem Oberhüttensee geraten Romantiker ins Schwärmen. Auf den 25 Etappe des Salzburger Almenweges erstreckt sich ein Paradies aus duftenden Alpenrosenfeldern, märchenhaften Trollblumenfeldern, idyllischen Seen und Wasserfällen sowie einem sonnendurchfluteten Klamml. Besonders ambitionierte Wanderer können zudem vom Oberhüttensee aus noch einen Gifpelsturm auf die Steirische Kalkspitze in Angriff nehmen.

Ein Dorf hinter den Bergen © Salzburger Almenweg

Tief drinnen in Forstau

Ein längerer jedoch gemächlicher Abschnitt entlang des Forstaubaches führt uns in das Innerste des Hochtals, in das versteckte 560-Seelen-Dorf Forstau. Die landschaftliche Vielfalt und Harmonie inmitten von Österreich kann man hier förmlich sehen, riechen und spüren. Auf den 12 Stationen von Forsti´s Fitnessweg und mit einem umfangreichen Aktivangebot lassen sich Körper und Geist hier spielerisch in Form bringen. Der Rückweg nach Radstadt verläuft über den Langeggteich und die Heimlscharte.

Ein adeliges Erbe © Tourismusverband Radstadt - Lorenz Masser

Ein Ort voll Kultur

Zurück in Radstadt lohnt es sich auf den kulturellen Spuren zu wandeln, die seine aristokratischen Bewohner und Besucher hinterließen. Die Wallfahrtskirche Maria Loreto zu Lerchen etwa, geht auf das trentinische Adelsgeschlecht der Ciurletti zurück und beheimatet ein wundervolles Gnadenbild der Jungfrau Maria. Die Kaiserpromenade wurde anlässlich des 50-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Joseph angelegt, der Radstadt auch mit einem persönlichen Besuch beehrte.

Der Geist einer Landschaft © Tourismusverband Radstadt

Auf dem Roßbrand

Am ausgeprägtesten entfaltet sich der Geist der Landschaft jedoch auf dem Rossbrand am sogenannten Schwemmberg. Der Radstädter Hausberg, das Ergebnis einer Bergzerreißung, wird von einem dichten Walmantel und mehreren Hochmooren bedeckt. Sein traumhaftes 360-Grad-Panorama mit Blick auf die Bischofsmütze, den Hochkönig oder den Großglockner animierte den Erbauer des Gipfelkreuzes zu dem Ausspruch: „Herrgott, d´Hoamat is schön!“. Sein Wasser, das durch zahlreiche Gräben und Runsen ins Tal fließt, gehört zum Besten, was der Alpenraum zu bieten hat.

Wo der Geist in die Flasche kommt © Mandlberggut - Shooting-Star

Die Endstation des Schwemmberger Wassers

Mehrere Jausenstationen und Einkehrmöglichkeiten entlang der einzelnen Wege halten den Wanderer auch kulinarisch bei Laune. Ein besonderes Highlight stellt jedoch die Besichtigung der Schnaps- und Latschenkieferölbrennerei Mandlberggut dar. Hier wird das Gebirgsquellwasser des Schwemmberges, das die Energie unzähliger Erd- und Gesteinsschichten in sich trägt, zu international ausgezeichneten Edelbränden und heilender Salben verarbeitet.

Schlüsselleistung:
  • Weitere Informationen: www.radstadt.com/rossbrand
Drei erlebnisreiche Etappen am Salzburger Almenweg
  • Unverbrauchte Natur und reines Wasser - Labsal für Geist und Körper!

5 Tage, 4 Nächte
ab € 189

5 Tage, von 14. Juni 2019 bis 21. September 2019
Information und Buchung

Preis pro Person:

Ferienwohnung (mit Verpflegung)  Halbpension  ab 189 €
Hotel (3 Sterne)  Halbpension  ab 275 €


Kontakt

Tourismusverband Radstadt
Stadtplatz 17
5550 Radstadt
Tel. +43(0) 6452/7472
info@radstadt.com
www.radstadt.com


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