Den größten Naturpark Österreichs in sechs Tagen zu Fuß erkunden. Das bedeutet mehr als nur rund 60 Kilometer und 7.000 hm in den österreichischen Alpen zu wandern.

Am Karwendel Höhenweg wird das Karwendel Gebirge von den Tallagen bis in die Gipfelregionen erkundet. Das Karwendel ist kein Gebirge wie jedes andere, hier erhascht man einen Blick in zwei Welten, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Einerseits liegt einem hier das dicht besiedelte Inntal zu Füßen, andererseits erlebt man die idyllische Bergeinsamkeit des Naturparks Karwendel.

Mit fünf Übernachtungen auf ausgezeichneten Hütten führt die Mehrtageswanderung durch eine der abwechslungsreichsten Naturlandschaften Tirols.

Lisa KrenkelAm liebsten in der Natur und den Bergen unterwegs.

Das Karwendel ist einzigartig mit seinen imposanten Bergen und grünen Wiesen.


...das erwartet Sie



Kraftquelle Karwendel

Weg von den Menschenmassen, weg von den Zeugnissen der Zivilisation, weg von der Hektik des Alltags. Im Karwendel kann man – im Schatten der Berge – ganz zu sich kommen. Im Karwendel sitzt man gewissermaßen an der Quelle zur Natur.

Leidenschaft Karwendel

Das Karwendel ist für mich ein Raum, der einfach zeitlos ist. Es ist dort noch sehr ursprünglich und einer der wenigen Orte, die sofort in den Bann ziehen.

Hier trifft man in unberührter Natur auf wildromantische Wälder, üppige Alpenwiesen und eiskalte Gebirgsbäche, lernt seltene heimische Heilpflanzen kennen und begegnet unterwegs Wildspuren und den Bewohnern des Waldes.

Der Karwendel Höhenweg Weg erschließt den südlichen Teil des Karwendelgebirges und lässt Wanderer in sechs Tagen den größten und wahrscheinlich auch schönsten Naturpark Österreichs von den Tallagen bis zu den Gipfelregionen zu erkunden.

Quelle der Isar © Olympiaregion Seefeld, Heinz Zak

Karwendel Höhenweg - Etappe 1 © Olympiaregion Seefeld, Burnz Neuner

Dem Himmel so nah

Die erste Etappe des Höhenwegs nimmt am Bahnhof Reith bei Seefeld ihren Ausgang und führt auf 6,5 Kilometern und 1.1150 Höhenmetern auf die 2.239 Meter hoch gelegene Nördlingerhütte. Zwischendurch kommt man am Schartlehnerhaus vorbei. Von dort aus führt ein Steig über den Latschenrücken des sogenannten „Schoaßgrates“ zum ersten Übernachtungsziel.

Karwendel Höhenweg - Etappe 2 © Olympiaregion Seefeld, Burnz Neuner

Eintauchen ins Karwendel

Auf der zweiten Etappe taucht man richtiggehend ins Karwendel ein und lässt die „Zivilisation“ hinter sich. Gestärkt bricht man von der Nördlinger Hütte in Richtung Urspungsattel (2.087 m) auf. Über diesen geht es zum Breiten Sattel (1.794 m) und danach zur Eppzirler Scharte. Von dort aus führt ein Steig über das mit Kalkschotter gefüllte Höllkar hinab und danach in leichtem Auf und Ab zum Solsteinhaus, dem zweiten Etappenziel. Wer sich im alpinen Gelände wie daheim fühlt, absolut trittsicher und dazu noch schwindelfrei ist, kann alternativ die Überschreitung vom Urspungsattel entlang des Freiunger Höhenweges bis zur Eppzirler Scharte marschieren. Die Felsabschnitte sind mit Seilen versichert.

Karwendel Höhenweg - Etappe 3 © Olympiaregion Seefeld, Burnz Neuner

Zwischen Wildnis und Siedlungsraum

Der dritte Tag bringt zugleich die längste Etappe des Karwendel Höhenwegs. Deshalb ist es am besten, gleich mit den ersten Sonnenstrahlen vom Solsteinhaus aufzubrechen. Von dort aus geht es bergab in Richtung Möslalm, an der Abzweigung in der „Wilden Iss“ folgt man dem Gipfelstürmerweg vorbei an der Jagdhütte. Über Serpentinen und einen mit Bäumen und Latschen bewachsenen Rücken geht es hinauf zum sogenannten „Hippen“. Ein kurzer Abstieg, dann sehr steil hinauf zum Frau-Hitt-Sattel, der sich westlich der Frau Hitt – einer prominenten Felsnadel – befindet. Vom Sattel absteigend geht es danach über den Schmidhubersteigt zur Seegrube.

Von dort genießt man einen herrlichen Blick über Innsbruck. Danach folgt der Anstieg zum Hafelekarhaus, wo man auf den Goetheweg einschwenkt und diesem bis zur Pfeishütte folgt. Am Goetheweg treffen gewissermaßen zwei Welten aufeinander: das schroffe Karwendelgebirge und das Inntal.

Karwendel Höhenweg - Etappe 4 © Olympiaregion Seefeld, Burnz Neuner

Auf den Spuren der Wilden Bande

Die vierte Etappe beginnt dort, wo die dritte geendet hat. Nämlich auf der heimeligen Pfeishütte. Von dort aus geht es über das Stempeljoch und das Lafatscher Joch zur Bettelwurfhütte. Nachdem man das Stempeljoch hinter sich gelassen hat, gelangt man auf den sogenannten Wilde Bande Steig, der nach der gleichnamigen, 1878 gegründeten Bergsteigergesellschaft benannt ist.

Karwendel Höhenweg - Etappe 5 © Olympiaregion Seefeld, Burnz Neuner

Abstieg vom Adlerhorst

Am fünften Tag steht ein verhältnismäßig gemütlicher Marsch zum Hallerangerhaus an. Von der Bettelwurfhütte, dem Adlerhorst des Karwendel, geht es wieder retour zum Lafatscher Joch und von dort zwischen Lafatscher, Roßkopf und Speckkarspitze hindurch bergab zum Hallerangerhaus.

Karwendel Höhenweg - Etappe 6 © Olympiaregion Seefeld, Burnz Neuner

Am Wildfluss Isar entlang

Die letzte Etappe vom Hallerangerhaus nach Scharnitz, führt im Hinterautal an der Isar entlang und lädt nach einigen anstrengenderen Etappen noch einmal richtig dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und entlang des türkisblau schimmernden Flusses Kraft zu tanken und das im Gehen erfahrene Revue passieren zu lassen.

Schlüsselleistung:
  • In 6 Tagen kann man das Karwendelgebirge von Hütte zu Hütte bewandern und dabei die einzigartigen Aussichten auf die imposante Bergwelt und beste Tiroler Schmankerl genießen.
  • Start und Ziel liegen in der Olympiaregion Seefeld. Die öffentliche An- und Abreise ist ohne Schwierigkeiten sehr gut möglich und wird empfohlen.
  • Nächtigung in 5 außergewöhnlichen Hütten. Zu- und Abstiege sind von allen Hütten möglich und die beiden angrenzenden Bergbahnen können die erste bzw. dritte Etappe deutlich verkürzen.
  • Besonders ambitionierte Weitwanderer können einige lohnenswerte Gipfel wie beispielsweise die Stempeljochspitze „mitnehmen“.
    • Alle Etappen: https://www.seefeld.com/sommer/wandern/wanderwege/a-karwendel-hoehenweg
Weitwandern inmitten von Giganten
  • Über den Dingen: Sich nur auf die Bewegung konzentrieren, die Natur mit allen Sinnen wahrnehmen, die frische Luft einatmen und die Sorgen des Alltags vergessen.
  • Wandern macht high: Wandern wirkt sich auf unsere Gehirnaktivität ebenso aus wie auf Stoffwechselvorgänge, das zentrale Nervensystem und die Hirnstrom-Potenziale. Im Gehen werden jene Strukturen stimuliert, in denen das Belohnungssystem angesiedelt ist. Der Dopaminspiegel steigt. Der Neurotransmitter regelt die Signalübertragung im Gehirn und wird dort in der sogenannten Schwarzen Substanz, der substantia nigra, produziert. Es wirkt wir eine Art körpereigene Droge, die Glücksgefühle auslöst. Etwas salopper formuliert könnte man sagen, dass Wandern high macht. Natur-high.
  • Gedächtnistraining: Außerdem hat der Botenstoff einen gedächtnisverstärkenden Effekt. Deshalb bleiben schöne Erlebnisse gerne und lange in der Erinnerung haften. Wenn das unscheinbare Molekül Dopamin in der richtigen Dosierung auftritt – so wie beim Wandern –, empfinden wir ein Gefühl der Leichtigkeit.

6 Tage, 5 Nächte

6 Tage, von 14. Juni 2020 bis 30. September 2020
Information und Buchung

Preis pro Person:
Individuelle Planung und Buchung der Hütten.


Kontakt

Tourismusverband Seefeld
Bahnhofplatz 115
6100 Seefeld
Tel. +43(0) 5/880
region@seefeld.com
www.seefeld.com/


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