Waldbaden ist in aller Munde. Der Mensch sehnt sich immer mehr nach Ruhe und vor allem nach Plätzen in der Natur zum Entspannen. Diese Ruhe finden wir im Wald und es riecht auch ganz besonders. Wenn wir den Duft von Tannen- und Fichtennadeln einatmen spüren wir im Körper wieder neue Energie aufsteigen. Die Lichtspiele der Sonne durch die Bäume regen unsere Fantasie an und wir können uns herrlich unseren Tagträumen hingeben.

Gerhard WolfsteinerGerhard Wolfsteiner, GF Region Salzburger Sportwelt

Die Vielfalt an Wanderwegen, Ausflugszielen und auch die Herzlichkeit der Gastgeber versprechen einen perfekten Urlaub in der Salzburger Sportwelt.


...das erwartet Sie



Komm' zum Waldbaden

Komm‘ zum Waldbaden in den Bergen der Salzburger Sportwelt

Waldbaden ist in aller Munde. Der Mensch sehnt sich immer mehr nach Ruhe und vor allem nach Plätzen in der Natur zum Entspannen. Diese Ruhe finden wir im Wald und es riecht auch ganz besonders. Wenn wir den Duft von Tannen- und Fichtennadeln einatmen, spüren wir im Körper wieder neue Energie aufsteigen. Die Lichtspiele der Sonne durch die Bäume regen unsere Fantasie an und wir können uns herrlich unseren Tagträumen hingeben. Der Waldboden ist weich und sanft, so werden unsere Schritte ganz leise. Wälder sind wahre Kraftplätze und schmackhaft obendrein, denkt man nur an die köstlichen Schwarzbeeren.

Kraft der Bäume

Ein Lehrpfad der besonderen Art
In Wagrain-Kleinarl gibt es den Pfad „Kraft der Bäume“. Auf einer Strecke von 3 Kilometern und 244 Höhenmeter werden 32 heimische Laub- und Nadelbäume beschrieben. Die Diplom Kräuterexpertin Christine Höller weiß um die Nutzung der Knospen, Blüten, Blätter, Rinden, Wässer der Bäume und gibt ihr Wissen in der 4 stündigen Führung und Wanderung mit anschließender Baumjause gerne weiter. Eine Baumjause? Neugierig auf Wald-Guacamole, Fichtenbutter oder auf ein kleines goldbraunes Ulmensemmerl?

Latschenkieferöl

Ein Geschenk der Natur
In Radstadt am Mandlberggut lebt und arbeitet die Familie Warter, die Eltern mit ihren beiden Töchtern. Sie stellen in ihrer Manufaktur am Berg unter anderem das wertvolle Latschenkieferöl her. Wer möchte kann beim Latschenbrennen am Mandelberggut dabei sein.

Die Latschenkiefer – auch unter den Namen Bergkiefer oder Legföhre bekannt – ist ein wahrer Überlebenskünstler. An der Baumgrenze beheimatet können ihr unwirtlichen Wetterbedingungen wie Wind oder Schnee nichts anhaben. Auch Lawinen trotzt diese strauchartige Baumart, die bis zu 3 Meter hoch werden kann.

Die Latschenkiefer steht unter strengem Naturschutz und nur unter strengen Bedingungen ist es einigen Latschenkieferbrennereien gestattet, diese Zweige dieses kleinen Nadelbaumes zu ernten, um daraus das begehrte Latschenkieferöl zu brennen.

Aus 400 kg Nadeln und Zweigspitzen wird ca. 1 Liter ätherisches Latschenkiefer-Öl gewonnen. Diese werden in einem Kessel erhitzt und durch Destillation mittels Wasserdampfprinzip wird das Öl gewonnen, wobei das leichtere Öl auf der Oberfläche schwimmt und so leicht entnommen werden kann.

Der Anwendungsbereich der Latschenkiefer ist vielfältig: Bei Husten und Schnupfen ist das Inhalieren ein wirksames Mittel und befreit die Atemwege. Auf die Haut aufgetragen fördert das Öl die Durchblutung und hilft bei Muskelverspannungen. Auch bei Rücken- und Gelenksschmerzen sowie rheumatischen Beschwerden fördert dieses Hausmittel die Genesung. Besonders entspannend wirken ein paar Tropfen im Badewasser. Zudem wirkt das Öl antibakteriell.

Kraftplatz Almsee

Wanderung zum Almsee in Filzmoos immer mit dem Blick auf die Bischofsmütze
Ein wunderschöner Rundweg von der von der Oberhofalm zum Almsee und zurück zur Unterhofalm. Immer mit dem Blick auf die Bischofsmütze gerichtet. Dieser Berg ist der markanteste Punkt in der Gegend und man spürt seine herzliche Ausstrahlung. Am Almsee angekommen ist deutlich zu spüren, dass hier einer der 18 Kraftplätze in Filzmoos ist. Ein Hochzeitsplatz, wenn wundert es, dass hier am Almsee im Sommer sehr viele Hochzeiten stattfinden.

Gerzkopf

Tiefschwarze Lacken am Grünen Berg
Der Gerzkopf ist ein verstecktes Naturjuwel, das es zu entdecken gilt. Seine einzigartige Fauna und Flora gibt ihm den Beinamen „Grüner Berg“. Der Gerzkopf mit seinem Gerzkopfmoor und bis zum Gipfel reichende Latschengürtel stehen unter besonderem Naturschutz. Der Weg zum Gipfel führt durch einen dichten, herrlich schattigen Wald. Nach der Waldgrenze geht es über saftige Almwiesen zum Gerzkopfmoor. Vorbei an der kleinen Schäferhütte, die von Juni bis September bewirtschaftet ist. Prächtig und tiefschwarz spiegeln die Lacken die umliegenden Bergwelten wieder. An den Ufern wachsen Unmengen von Zwergsträuchern, Kräuter und Gräser. Besonders hübsch ist das Wollgras mit seinem weißen Köpfchen. Am Gipfel angekommen fällt einem neben dem fantastischen Bergpanorama die Glocke neben dem Gipfelkreuz auf.

Almsee © TVB Filzmoos

Baumlehrpfad in Wagrain-Kleinarl © Wagrain-Kleinarl Tourismus

Baumlehrpfad in Wagrain-Kleinarl

Baumlehrpfad in Wagrain-Kleinarl
Der Pfad führt von Kleinarl vorbei an der Jausenstation Ennskrax´n und dann in einem großen Bogen zurück. Auf den 3 Kilometern beschreibt er 32 heimische Laub- und Nadelbäume. Man bewältigt insgesamt 244 Höhenmeter in ca. 3 Stunden aber ihr könnt euch auf zwei Rastplätzen entlang der Strecke ausruhen.
Konzipiert und umgesetzt wurde er von einer engagierten Kleinarlerin, Christine Höller. Als ausgebildete Diplom Kräuterexpertin weiß sie um die Nutzung der Knospen, Blüten, Blätter, Rinden und Wässer der Bäume. Bei Interesse kann eine geführte Wanderung inkl. Baumjause gebucht werden.

Latschenkiefer © TVB Radstdt

Latschenkieferöl - ein Geschenk der Natur

Von Radstadt Richtung Osten geht es zum Mandlberggut. Oben angekommen genießt man zuerst die wunderschöne Aussicht auf dem Hochplateau. Das Fundament der Manufaktur ist die Latschenbrennerei die zu vorgegeben Zeiten besichtigt werden kann. Wer sich für die Schnapsbrennerei interessiert ist hier auch am richtigen Ort. Wir haben das ‚Schnapsbrennen‘ nicht erfunden – aber verfeinert!“ … sagt Bernhard Warter, Mandlberggut-Chef und Salzburgs 1. zertifizierter Edelbrandsommelier.

Kraftplatz in Filzmoos © TVB Filzmoos

Almsee - ein Kraftplatz in Filzmoos

Von Filzmoos geht es mit dem Auto oder Wanderbus über die Mautstraße zu den Hofalmen.
Es gibt allerdings auch einen schönen Wanderweg durch den Wald entlang eines Baches (Gehzeit ca. 1,5 Stunden). Bei der Oberhofalm beginnt der schöne Rundweg zum Almsee.
Mitten am Weg steht eine kleine neugebaute Kirche mit viel Zirbenholz, das von weitem schon herrlich duftet. Immer wieder richtet sich der Blick auf die mächtige Bischofsmütze, die uns den ganzen Weg begleitet. Am Almsee angekommen spürt man deutlich, hier ist einer der 18 Kraftplätze von Filzmoos. Der Hochzeitsplatz!
Gehzeit: ca. 1 Stunde für den Rundweg
Schwierigkeit: leicht
Ausgesetzte Stellen: nein

Schwarze Lacke am Gerzkopf © TVB Filzmoos

Gerzkopf - tiefschwarze Lacken am Grünen Berg

Der Gerzkopf liegt in den Fritztaler Bergen und die Tour kann von Eben aus gestartet werden.
Zum Eingehen führt der Weg über eine Forststraße durch dichten, herrlich schattigen Wald leicht bergauf. Nach rund einem Kilometer biegt man auf einen gutangelegten Wandersteig, der durch einen fast schon märchenhaften Fichtenwald führt. Nach rund einer Stunde erreicht man die Kammhöhe und der Wald lichtet sich und immer öfter blinzeln der Dachstein, die Bischofsmütze und der Gosaukamm durch die Zweige der Bäume. Jetzt geht es über saftige Almwiesen dahin. Von weitem sieht man schon das Latschenfeld, das den Gerzkopf bis zum Gipfel eindeckt. Rechts etwas unterhalt steht die gemütliche kleine Schäferhütte, die ist von Juni bis September bewirtschaftet und man darf sich auf eine gute Brettljause freuen. Aber zuerst wird der Gipfel erklommen. Der Hohlweg durch die dichten Latschen ist deutlich steiler, noch ein kurzer Anstieg und schon liegt einem ein einzigartiges Naturjuwel zu Füßen. Das Gerzkopfmoor mit seinen prächtigen, tiefschwarzen Lacken, die das herrliche Bergpanorama spiegeln. Am Ufer wachsen Unmengen von Zwergsträuchern. Weiter geht es auf den Gipfel. Direkt neben dem Gipfelkreuz steht die große Glocke und jeder Wanderer der den Gipfel erreicht läutet die Glocke – ein wunderschöner Brauch.
Gehzeit: ca. 3 Stunden
Schwierigkeit: leicht bis mittel
Ausgesetzte Stellen: nein

Schlüsselleistung:
  • Nächtigung mit Frühstück oder Halbpension im Hotel*** . Salzburger Sportweltcard mit vielen Ermässigungen und dem Wanderbus um € 1,-- pro Strecke. Besuch bei der Latschenkiefer- und Edelbrandbrennerei Mandlberggut, Regionswanderkarte.
Wald und Wasser – unser Lebenselixier - spüren und erleben in der Salzburger Sportwelt
  • o

4 Tage, 3 Nächte
ab € 240

4 Tage, von 14. Juni 2019 bis 20. September 2019
Information und Buchung

Preis pro Person:

Hotel (3 Sterne)  Frühstück  ab 240 €
Hotel (3 Sterne)  Halbpension  ab 320 €



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