Seinen Namen trägt der Ötztaler Urweg nicht umsonst: Schon zu Urzeiten lebte und bewegte man sich auf halber Höhe, um den vielen Gefahren am Talboden zu entweichen. Doch genau auf dieser Höhe, stößt man auf aussichtsreiche Felsvorsprünge und verborgene Naturdenkmäler – eine meisterhafte Komposition der Natur. Der Ötztaler Urweg macht seine Entdecker auf das Ursprüngliche und Urtümliche aufmerksam – Schritt für Schritt, in sich gehen, die Magie des Gehens spüren, uralten Geschichten lauschen, wahre Naturschätze entdecken und sich an die ursprünglichsten Dinge im Leben besinnen.

Maximilian NösigLeitung Themenmanagement-Ötztal Tourismus Outdoor Spezialist

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Ötztaler Urweg

Ötztaler Urweg

In 12 Etappen führt der Weg vom Talbeginn bis zum Talschluss, immer wieder auf und ab, vorbei an den lebhaften Orten im Talboden und den stillen Bergdörfern, eingebettet unter dem Schutz der Berge. Der uralte Pfad verläuft über wilde Flüsse, ruhige Seen und idyllische Bergwiesen, dem Talboden immer greifbar nahe, vorbei an einigen der größten Naturhighlights der Alpen. Als rund 180 km langer Rundweitwanderweg erstreckt er sich über fünf verschiedene Talstufen und verspricht durch die unterschiedlichen Klimazonen auf jeder Einzelnen, eine vollkommen neue Erfahrung. Da die Etappenwanderungen im überwiegend mittleren Schwierigkeitsbereich, einem Weitwander-weg typisch, auch ein gewisses Maß an Ausdauer abverlangen, kommt der wohlverdiente Genuss dabei nicht zu kurz: Auf der Abenteuerreise entlang einiger der beeindrucktesten Werke von Mutter Natur stehen regionale Gaumenfeuerwerke am Speiseplan.

Ötztaler Urweg © Ötztal Tourismus

Sautens © Ötztal Tourismus

Ruine Burg Auenstein

Die erste Etappe führt auf dem Weg nach Oetz durch den oberhalb gelegenen Ortsteil Oetzerau, mit seinen saftig-grünen und steil abfallenden Wiesen. Von dort hat man nicht nur einen ausgezeichneten Blick ins Talinnere (und den Weg, der noch vor einem liegt), sondern auch in die Vergangenheit. Hier stehen nämlich die Ruinenreste der Burg Auenstein, die in der Zeit um 1200 als Gerichtssitz diente. Augen auf: Durch Bewuchs ist die Burgstelle schwer erkennbar!

Stuibenfall © Ötztal Tourismus

Tirols größter Wasserfall

Der wortwörtliche Höhepunkt auf Etappe 2: Der Stuibenfall, Tirols höchster Wasserfall! Eine in den vergangenen Jahren neu errichtete Wege- und Stufenkonstruktion macht den 159 Meter hohen Wasserfall auf ca. 700 Stufen und einer 80 Meter langen Hängebrücke hautnah erleb- und begehbar. Wer mit dem Stuibenfall noch näher auf Tuchfühlung gehen will, der wählt den spektakulären Klettersteig – Drahtseilakt inklusive!

Hemerachalm © Ötztal Tourismus

Zwischen Idylle und Ursprünglichkeit

Die dritte Etappe führt vom unaufgeregten Wanderdorf Niederthai nach Gries. Dazwischen: Idylle und Ursprünglichkeit pur, wenn es an der Wiesle-Alm samt kleiner Kapelle und den Hemrach-Almen vorbeigeht. Mit der Idylle ist es dann aber schnell vorbei, wenn man den rauschenden Fischbach (der größte Zubringer der Ötztaler Ache) und dessen Rückhaltebecken erreicht, der die Ortschaft Längenfeld vor den tosenden Wassermassen schützt.

Hängebrücke Längenfeld © Ötztal Tourismus

Hoch über Längenfeld

In der Talmitte bei Längenfeld öffnet sich die Landschaft – und das Herz eines jeden Wanderers. Einen Logenplatz, um das weitläufige Talbecken zu bestaunen, bieten die beiden Hochplateaus Brand und Burgstein, die durch eine 200 Meter hohe Hängebrücke miteinander verbunden sind. Hier lohnt es sich, für einen kurzen Moment inne zuhalten und einfach mal „abzuhängen“.

Waalweg Sölden © Ötztal Tourismus

Söldens stille Seite

Die fünfte Etappe, von Sölden nach Obergurgl, verläuft über gemütliche Wege und einsame Pfade auf Söldens sogenannter stillen Seite. Liftanlagen und Bergrestaurants sucht man hier vergeblich. Dafür findet man Historisches. Wie etwa entlang des Waalweges „Mooserstegle“: Diese Waale (eine Art Bewässerungskanal) wurden in früheren Zeiten zur Feldbewirtschaftung verwendet, um Wasser in trockene Gebiete zu leiten – und funktionieren heute noch!

Ramolhaus © Ötztal Tourismus

Höhepunkt des Urweges

Am Ramoljoch, auf halbem Weg zwischen Obergurgl und Vent, ist der Höhepunkt des Rundwanderweges erreicht: 3.187 Meter über dem Meer, höher geht es nicht mehr hinauf! Wer schwindelfrei ist und keine Höhenangst kennt, dem sei zuvor ein Abstecher zur neuen Piccard-Hängebrücke ans Herz gelegt. Die im Sommer 2016 errichtete, 100 Meter hohe Brücke, liegt zwar nicht direkt auf dem Etappenweg 6, lässt sich aber doch durch ein paar Extraschritte recht flott erreichen (Die Brücke ist ab Anfang Juli bis Ende September begehbar).

Schlüsselleistung:
  • Gepäckservice
  • Shuttle Service im Rahmen des praktischen Mobilitätsservices
  • Anreise- und Rücktransfer zum nächstgelegenen Bahnhof (Ötztal Bahnhof)
  • Trail Hotline (Angel´s Service)
  • Erweiterte Reiseunterlagen (Angel´s Service)
Umweltfreundliches Wandern
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8 Tage, 7 Nächte
ab € 798

8 Tage, von 25. Mai 2020 bis 10. Oktober 2020
Information und Buchung

Preis pro Person:

Pauschalpreis  Halbpension  ab 798 €


Kontakt

Ötztal Tourismus
Gemeindestraße 4
6450 Sölden
Tel. +43(0) 57/200
info@oetztal.com
www.oetztal.com


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